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„Tag der Hochzeit“: OB und Bürgermeister schließen 16 Ehen

Am Tag der Hochzeit wurden heute 16 Ehen geschlossen, das Fürstenzimmer im Augsburger Rathaus wurde ganztägig zum Trausaal. Oberbürgermeister Kurt Gribl, Bürgermeisterin Eva Weber und Bürgermeister Stefan Gribl trauten am heutigen Freitag alle halbe Stunde ein Hochzeitspaar.

Florina und Julian Crimu wurden von Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer als eines von sechs Paaren getraut Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Das Fürstenzimmer im Rathaus war am heutigen Freitag, 28. September ein Ort der Eheschließungen: Von 9 bis 19:30 Uhr nahm die Augsburger Stadtspitze 16 Trauungen im Halbstundentakt vor. Den Anfang machte Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer, der von 9 bis 12 Uhr sechs Paare traute. Weitere sechs Paare übernahm Bürgermeisterin Eva Weber von 14 bis 17 Uhr. Am Abend war Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl an der Reihe, der von 17:30 bis 19:30 Uhr bei vier heiratswilligen Paaren die Eheschließung vornahm.

„Wir möchten mit dem ‚Tag der Hochzeit‘ Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt diese Möglichkeit geben. Denn Heiraten ist für sehr viele Menschen ein einmaliges Ereignis. Und wenn die Eheschließung dann noch von den obersten Repräsentanten der Stadt vorgenommen wird, macht das den Tag sicher noch unvergesslicher“, so die Bürgermeisterin Eva Weber.

Für 16 Paare wird dieser Wunsch heute Wirklichkeit. Sie wurden im Vorgespräch im Standesamt auf den Tag der Hochzeit hingewiesen und beraten. Dabei wurde festgelegt, um welche Uhrzeit welcher Bürgermeister die Eheschließung vornimmt. „Trauungen sind auch für mich immer wieder schöne Momente. Und wenn Emotionen im Spiel sind, wenn sich das Brautpaar dann das „Ja“-Wort gibt, dann weiß ich, dass ich die richtigen Worte gefunden habe“, beschreibt Bürgermeisterin Eva Weber das Zeremoniell.



Kulturpolitik

Staatstheater Augsburg: Stiftungsrat hält erste Sitzung

Das „Staatstheater Augsburg“ ist mit dem heutigen Tag in Stein gemeißelt

Stiftungsrat der Stiftung Staatstheater Augsburg (v. l.): Staatsintendant André Bücker als Stiftungsvorstand. Für die Stadt Augsburg die Stiftungsräte Kulturreferent Thomas Weitzel, Zweite Bürgermeisterin Eva Weber und Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Für den Freistaat Bayern die Stiftungsräte Prof. Dr. Marion Kiechle, MdL Bernd Kränzle und Tobias Haumer als Vertreter des Finanzministeriums. Friedrich Meyer, Geschäftsführender Direktor des Staatstheaters ist ebenfalls Stiftungsvorstand. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

„Mit der heutigen Sitzung haben wir entscheidende Grundlagen geschaffen, damit das Staatstheater Augsburg seine Arbeit pünktlich zu Beginn der neuen Spielzeit aufnehmen kann“, so Bayerns Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle heute bei der konstituierenden Sitzung des Stiftungsrats der Stiftung Staatstheater Augsburg. Das Gesetz über die Stiftung Staatstheater Augsburg ist zum 1. September 2018 in Kraft getreten. Das Gremium als zentrales Organ der Stiftung wurde paritätisch mit Vertretern der Stadt Augsburg und des Freistaats Bayern besetzt. Für den Freistaat sind neben Frau Staatsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle der Landtagsabgeordnete Bernd Kränzle sowie Dr. Tobias Haumer als Vertreter des Finanzministeriums als Mitglieder des Aufsichts- und Kontrollorgans benannt. Für die Stadt Augsburg sitzen neben Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl die zweite Bürgermeisterin Eva Weber und Kulturreferent Thomas Weitzel im Stiftungsrat.

„Dass das Theater nun als Staatstheater Augsburg in die neue Spielzeit geht, hat allen Beteiligten höchste Aufmerksamkeit für das Projekt abverlangt. Jetzt sind die neuen Verantwortlichkeiten zwischen Freistaat und Stadt geklärt. Auf dieser Basis wird die Spitzenqualität aller Theater-Sparten gesichert und in die Zukunft geführt“, so Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl.

Der Stiftungsrat bestellte den Staatsintendanten André Bücker sowie den Geschäftsführenden Direktor des Theaters, Friedrich Meyer, als Stiftungsvorstand. Weitere wichtige Tagesordnungspunkte waren die Festsetzung des Wirtschaftsplans für 2018/19 sowie der Erlass der Stiftungssatzung, mit der die Struktur und Arbeitsweise der Stiftung festgeschrieben wird.

„Das Staatstheater Augsburg wird ein Glanzpunkt in der Kulturstadt Augsburg und der gesamten Metropolregion werden. Ich bin mir sicher, dass die bisherige erfolgreiche Arbeit des Theaters mit der Unterstützung des Freistaats fortgesetzt und weiter ausgebaut werden kann“, so Staatsministerin Marion Kiechle abschließend.