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Eishockey: Panther-Pleite im ersten Heimspiel

DEL: AEV verliert gegen Mannheim

Die Augsburger Panther haben das erste Heimspiel der Saison 2018-19 deutlich verloren. Gegen die Adler Mannheim setzte es vor 5.115 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion eine verdiente 1:5-Niederlage. Den einzigen Treffer für den AEV erzielte Drew LeBlanc (6.) zur Führung. Für Mannheim waren Andrew Dejardins (14.), David Wolf (17.), Ben Smith (18.), Nicolas Krämmer (29.) und Moritz Seider (52.) erfolgreich.

AEV geht in Führung und dann unter …

Panther chancenlos gegen die Adler Archivfoto: © Siegfried Kerpf

Die Gäste aus Mannheim fanden zu Beginn besser ins Spiel und hatten durch Wolf nach gerade einmal 12 Sekunden die erste Chance des Spiels (1.). Olivier Roy musste zudem gegen Phil Hungerecker (2.) und Mark Katic (4.) sein ganzes Können aufbieten.

Deutlich effizienter präsentierten sich die Panther, die in der sechsten Minute fast aus dem Nichts in Führung gingen. Simon Sezemsky zog aus der Distanz ab, LeBlanc fälschte noch ab und Dennis Endras im Tor der Adler war chancenlos (6.).

Dieser Treffer gab den Hausherren, die unverändert zum Sieg in Köln ins Spiel gingen, Auftrieb und die Zuschauer bekamen nun ein ausgeglicheneres Spiel zu sehen. Doch gerade als der AEV drauf und dran war, zu erhöhen, kippte das Spiel innerhalb weniger Minuten. Zunächst traf Sahir Gill nur den Pfosten (14.) und im direkten Gegenzug schloss Dejardins eine Zwei-auf-Eins-Situation eiskalt zum Ausgleich ab (14.).

Mannheim nutzt Augsburger Fehler

Doch es kam noch schlimmer, denn wenige Minuten später führte Mannheim nach zwei bösen Abwehrfehlern der Panther plötzlich mit 3:1. Erst luchste Wolf Patrick McNeill die Scheibe in Überzahl im Pantherdrittel ab und bezwang Roy im kurzen Eck (17.) Ganze acht Sekunden später jubelte Mannheim erneut. Dieses Mal unterlief Sezemsky ein schlimmer Schnitzer und Smith musste nur noch einschieben (18.).

Die Panther hatten zwar noch die große Chance auf den Anschluss, als man komplette zwei Minuten mit zwei Mann mehr spielen konnte, aber Mannheim verteidigte aggressiv in Unterzahl und überstand diese Situation.

Krämmer erhöht weiter

Es dauerte bis weit in den zweiten Durchgang, bis sich die Mannschaft von Mike Stewart von dem Doppelschlag erholte, aber nun gelang es den Hausherren zeitweise, Mannheim ins eigene Drittel zu schnüren. Hochkarätige Chancen blieben jedoch aus und Mannheim verwertete einen Konter eiskalt zum 1:4.

Krämmer fuhr allein auf Roy zu und ließ diesem mit einer schönen Bewegung keine Chance (29.).
Die Panther hatten kurz vor Drittelende durch LeBlanc (37.) und Adam Payerl (38.) zwar noch zweimal die Chance, ins Spiel zurückzufinden, aber Endras entschärfte stark.

Im Schlussdrittel verlagerten sich die Gäste dann auf die Defensivarbeit und verwalteten die Führung geschickt. Richtig gefährlich vor Endras wurde es nur, als Schmölz alleine vor ihm auftauchte, aber am Mannheimer Goalie scheiterte (51.).

Seider trifft zum Endstand

Wenige Sekunden später beseitigte Seider nach einem Konter mit seinem Treffer zum 1:5 letzte Zweifel (52.). Die Adler schaukelten den Dreier anschließend souverän über die Zeit.

Für den AEV geht es am kommenden Wochenende mit den nächsten Krachern weiter. Am Freitag treten die Panther beim Deutschen Meister EHC Red Bull München an, zwei Tage später ist Vizemeister Eisbären Berlin im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast.



Tiefgarage Fuggerstraße: WSA startet Online-Petition

Der im Augsburger Stadtrat von Peter Grab vertretene Bürgerverein WSA hat sich für die Erstellung einer Tiefgarage unter der Fuggerstraße positioniert und eine Online-Petition gestartet

Tiefgarage am Klinikum © DAZ

Ab sofort können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger für eine Tiefgarage unter der Fuggerstraße über eine Online-Petition einsetzen. Die Petition ist an Oberbürgermeister Kurt Gribl als Vertreter der Stadtregierung bzw. als Vorsitzenden des Stadtrats gerichtet. „Warum die Tiefgarage aus unserer Sicht sinnvoll ist, ist auf der verlinkten Seite zu lesen. Wir hoffen, mit dieser Initiative die überfällige Realisierung einer modernen und die Innenstadt stärkenden Investition, deren Risiko noch dazu von einem privaten Bauherren übernommen wird, ein gutes Stück voran zu bringen“, so heißt es in der Presseerklärung der WSA.



Lifestyle

5000 Teilnehmer bei der Augsburger Radlnacht

Radeln, wo sonst nur Autos fahren: An der dritten Augsburger Radlnacht nahmen am gestrigen Samstag über 5.000 Fahrradfahrer teil. 

3. Augsburger Radlnacht: Start Maximilianstraße © Stadt Augsburg/ Ruth Pössel

Nach dem Startsignal um 21:00 Uhr durch Bürgermeisterin Eva Weber starteten die Radler auf den 15 Kilometer langen Rundkurs durch die Nacht. Nach 36 Minuten passierte der letzte Radfahrer des bunt gemischten Teilnehmerfeldes den Start-Ziel-Bogen am Herkulesbrunnen. An den vier Aktionspunkten Tunnel Schleifenstraße, Berliner Allee/Unterführung Lechbrücke, am Wendepunkt Hans-Böckler- Straße und auf der Sebastianstraße sorgten Bands für Stimmung unter den Radlern.

Begeisterung bei Teilnehmern und Zuschauern

Ein bunt gemischter Fahrrad-Corso sorgte für Begeisterung auf beiden Seiten. Bei der Durchfahrt des Schleifenstraßen-Tunnels und an den anderen Begegnungspunkten des Corsos wurde geklingelt und gejubelt. Gefallen hat es offenbar auch den Zuschauern am Rand der Strecke, die immer wieder ungewöhnliche Räder wie Stage-Bikes, Rikschas, Tandems, bunt beleuchtete und geschmückte Räder sowie viele Lastenräder sehen konnten.

Vor dem Start fand in der Maximilianstraße ein Rahmenprogramm statt u.a. mit dem „Quick-Check: Mach dein Rad fit für die Rundfahrt“, der mobilen Fahrradwaschanlage der Stadtwerke Augsburg, Konzerten und weiteren Programmpunkten.

Entlang des 15 Kilometer langen Rundkurses gab es keine bemerkenswerten Zwischenfälle, aber mehrere Rettungseinsätze, die nicht im Zusammenhang mit der Radlnacht standen, jedoch die Strecke der Radler passieren mussten.



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