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Caiuby zurück in Augsburg

Der FC Augsburg muss ein Rätsel lösen und wohl nach Opare mit Caiuby einen weiteren wertvollen Spieler aus dem Kader streichen: Caiuby ist acht Tage verspätet und unentschuldigt aus dem Urlaub zurück.

Was ist passiert? Problemfall Caiuby © Siegfried Kerpf

Heute wurde er vom FCA-Mannschaftsarzt bezüglich seiner Fitness untersucht und wird wohl bei Freunden übernachten, denn seine Wohnung in Lechhausen wurde nach einer länger zurückliegenden Kündigung geräumt. Tagelang wussten die FCA-Verantwortlichen nicht, wo sich der Brasilianer aufhält und ob er überhaupt wieder zurückkommt. Nun muss sich Caiuby den offenen Fragen stellen. Alles andere als eine Freistellung wäre eine Überraschung, da sich Caiuby bereits im Bewährungsmodus befindet, da er sich in der Vergangenheit eine ähnliche Disziplinlosigkeit leistete. Zudem wird gegen den Augsburger Bundesligaspieler wegen Körperverletzung und Schwarzfahren ermittelt.



„Fontänen, Waschküchen und Weichtröge – Zum Gebrauch des Augsburger Leitungswassers in reichsstädtischer Zeit“

Die UNESCO-Vortragsreihe wird am heutigen Dienstag im Maximilianmuseum fortgesetzt

Mit Blick auf den Bewerbungsprozess der Stadt zur Aufnahme des Augsburger Wassermanagementsystems in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes, hält Dr. Barbara Rajkay einen Vortrag über den Gebrauch des Leitungswassers zu Zeiten der freien Reichsstadt Augsburg.

In ihren Ausführungen schildert Dr. Rajkay, dass sich in den Verzeichnissen des Baumeisteramtes nicht nur detaillierte Angaben über die Inhaber der vielen Wasseranschlüsse finden. Vielmehr gibt es auch zahlreiche Hinweise darauf, wofür das Wasser verwendet wurde. So erkannten vor allem die Brauer schon früh die Vorteile des Leitungswassers, weshalb sie ihre Quellbottiche (Weichtröge) direkt anschließen ließen. Die vielfältigen Verwendungszwecke sind allerdings bislang noch nicht genauer untersucht worden. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dr. Barbara Rajkay ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Augsburger Stadtgeschichte in der Frühen Neuzeit sowie Historische Anthropologie.



Der komplette AEV-Spielplan steht fest

Der Spielplan der kommenden DEL-Saison steht fest
Panther SpielplanDie deutsche Eishockey Liga (DEL) hat den kompletten Spielplan der Saison 2018/19 veröffentlicht. Die Augsburger Panther beginnen die Hauptrunde mit 26 Heimspielen in Köln, dann empfängt der AEV die Mannheimer Adler im Curt-Frenzel-Stadion ehe es am dritten Spieltag nach München geht. Ein vermeintlich schweres Startprogramm für den Augsburger DEL-Klub, der in der vergangenen Saison die Play-Offs verpasste. Die 26 Heimspiele des AEV verteilen sich auf zehn Freitage (Beginn 19.30 Uhr) und 14 Sonntage ( Beginn 14 Uhr, 16.30 Uhr oder 19 Uhr).Die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft beginnt am 6. März 2019 mit der 1. Playoff-Runde. Ein mögliches siebtes Finalspiel beendet dann spätestens am 30. April 2019 die 25. DEL-Saison.

  1. Playoff-Runde: 6., 8., und 10. März 2019
    Viertelfinale: 12./13., 15., 17., 22., 24., 29. und 31. März 2019
    Halbfinale:
    2./3., 5., 7., 9./10., 12., 14. und 16. April 2019
    Finale:
              18., 20., 22., 24., 26., 28. und 30. April 2019


Grüne fordern mehr Bio-Lebensmittel für Augsburgs Schulen

Das selbstgesteckte Ziel, den Bio-Anteil für die Schulverpflegung auf 30 Prozent zu erhöhen hat die Stadt Augsburg 11 Jahre nach dem Grundsatzbeschluss  noch nicht erreicht

Im Jahr 2007 hat der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zum Thema „Gesunde Ernährung – Biostadt Augsburg“ gefasst. Darin wurde beschlossen, dass in städtischen Einrichtungen, wie in Kindertagesstätten und Schulen eine Ausweitung des Anteils an Bio- Lebensmitteln auf 30 Prozent und verstärkt saisonale und regionale Lebensmittel verwendet werden sollen.

„Von der gewünschten Zielsetzung sind wir weit entfernt, wie der aktuelle Bericht der Verwaltung in der gemeinsamen Ausschusssitzung zeigt. Besonders ernüchternd ist die Schilderung der Verpflegungssituation an den Schulen: Die drei großen Caterer, die 62 Prozent der Schulen in Augsburg versorgen, verwenden gar keine oder nur punktuell Bio-Produkte. Die kleineren Caterer (mit je 1-3 Schulen) haben von unter 10 Prozent bis maximal 20 Prozent Bio-Lebensmittel im Einsatz. Damit ist das Ziel von 30 Prozent Bio-Lebensmittel auch nach 11 Jahren noch in weiter Ferne. Und das, obwohl Essen mit Bio-Lebensmitteln nicht teurer ist. Hier müssen wir nun in Augsburg dringend Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen und endlich das tun, was München und Nürnberg bei der Verpflegung ihrer Kitas und Schulen seit Jahren machen.“ So Martina Wild, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Augsburger Stadtrat in einer Stellungnahme.

Dass es besser gehe, würden die Beispiele aus anderen Städten zeigen. So sei man in München längst bei 50 Prozent angekommen. Die Grüne Fraktion unterstützt dashalb die vom Gesundheitsamt vorgeschlagenen Fortbildungen und Beratungen für Schulen sowie Betriebscoaching für Cateringunternehmen zur Bio-Einführung. Für ganz wesentlich hält die Fraktion das Thema Ausschreibungen und Vergaben.

„Die geforderten Qualitätskriterien müssen Bestandteil der Ausschreibungen sein, sonst kommen wir nicht weiter. In München erfolgt eine Ausschreibung des Standortes durch die Stadt und in diese Ausschreibung für den Pachtvertrag wird das gewünschte Speisenangebot mit Hinweis auf die vom Stadtrat gewünschten Qualitätskriterien aufgenommen. In gleicher Weise wird bei Eigenbewirtschaftung verfahren“, so Martina Wild. Die Grünen haben nun beantragt, dass die Ausschreibung und Vergabe nach dem Münchner Modell erfolgen soll. — Foto © DAZ

 



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