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Gribl zu Baumfällungen: „Es lag eine klare Aktenlage vor“

Auf dem Presseempfang der Stadt Augsburg äußerte sich Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl am Dienstag im Rahmen eines Showinterviews mit dem früheren Lokalchef der Augsburger Allgemeinen Alfred Schmidt zu den Baumfällungen am Herrenbach und zu dem Vorstoß des ehemaligen Bauunternehmers Ignaz Walter, der kürzlich mit seinen Plänen unter der Fuggerstraße eine Tiefgarage bauen zu wollen, reichlich Staub aufgewirbelt hatte.

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl

„Was wir brauchen, ist Parkraum an der richtigen Stelle“, so Gribl auf die Frage, ob eine Tiefgarage an der prominenten Stelle notwendig sei. „Diese Pläne halte ich zumindest für fragwürdig“, so Gribl weiter, der sich in seiner Ablehnung zu diesem „aus der Zeit gefallenen Projekt“ nicht weiter aus dem Fenster lehnte, weil er ahnt, dass die CSU-Stadtratsfraktion in dieser Angelegenheit nicht leicht zu kontrollieren ist.

Zum Thema Baumfällungen erklärte Gribl , dass der Anlass der Baumfällungen am Herrenbach durch „Gefahr im Verzug“ „einer klaren Aktenlage“ geschuldet sei, die durch die Aussage von vier Ämtern dokumentiert worden sei. Gemeint waren Tiefbauamt, Grünamt, Wasserwirtschaftsamt und die Untere Wasserrechtsbehörde. Es habe, so Gribl, keine andere Möglichkeit gegeben, als so zu verfahren wie geschehen. Mit dem Begriff aus dem Verfahrensrecht „Gefahr im Verzug“ versuchte Gribl die überraschende Eile der Aktion zu plausibilisieren: „Es musste zügig gehandelt werden.“

Die Frage, ob er 2020 erneut als Oberbürgermeister kandidieren werde, ließ Kurt Gribl offen.

 



Ballroomdance: Tanzwettbewerb in der Brechtbühne

Zehn Wochen, drei Schulen, drei Tänze. Seit Anfang März arbeiten Tänzer der Augsburger Ballettcompanie (Leitung: Ricardo Fernando und Carla Silva) mit Schülern aus Augsburg und Neusäß zusammen. Das Ergebnis ist  am kommenden Sonntag zu bestaunen.

Foto: Ballettchef Ricardo Fernando mit Schülern der Hans-Adlhoch-Mittelschule Augsburg-Pfersee © Jan-Pieter Fuhr

Über einen Zeitraum von zehn Wochen arbeitete das Ballett Augsburg mit den Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen aus verschiedenen Schulen an den fünf Tänzen Merengue, Tango, Reggaeton, Rumba und Salsa. Es wurde einstudiert, Paare zusammengestellt und es wurde hart trainiert. Neben dem Spaß an der Bewegung sollten bei dem Projekt »Ballroomdance« Koordination, Kondition und Disziplin geschult werden. Nun steht der große Abschluss vor der Tür: Die finale »Ballroom Dance-Show« auf der Brechtbühne.

Die jeweils fünf besten Tanzpaare pro teilnehmender Schule treten in einem Wettbewerb gegeneinander an. Beim Finale am kommenden Sonntag führt Ballettdirektor Ricardo Fernando durch den Nachmittag, an dem die Schüler gemeinsam ihre Tänze präsentieren, die sie mit ihren Paten des Ballett Augsburg erarbeitet haben.

Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Partnerschulen-Programm der Lechwerke-Bildungsinitiative statt. Ort: Brechtbühne. Datum: Sonntag, 17.6.18 um 15.00 Uhr.

 



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