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FCA:

Caiuby unter Verdacht der vorsätzlichen Körperverletzung

Die Augsburger Maximilianstraße ist um eine hässliche Anekdote reicher: Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, ermittelt die Polizei gegen FCA-Spieler Caiuby.

Caiuby Francisco da Silva in Schwierigkeiten Foto: (c) Siegfried Kerpf

Der Brasilianer soll nach der 1:2-Niederlage gegen Schalke 04 am 6. Mai  gegen 5 Uhr früh in eine gewalttätige Auseinandersetzung auf der Augsburger Proletenmeile verwickelt gewesen sein. Caiuby soll einem Mann einen Kopfstoß versetzt und sich anschließend vom Tatort entfernt haben.

Die Bildzeitung berichtet darüber hinaus, dass der FCA dem Opfer Geld geboten haben soll, „um den Vorfall zu vergessen“. Caiuby sei bereits zu einer Vernehmung vorgeladen worden, so die Augsburger Allgemeine in ihrer Online-Ausgabe. Die Ermittlungen sind in der Sache noch nicht abgeschlossen. Der FC Augsburg will zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben. Mehr ist derzeit nicht in Erfahrung zu bringen.



Wasser: Alltag und Visionen

Neue Ausstellung im Stadtarchiv

„Wassergeschichte(n). Augsburgs alltägliches Element“ als Beitrag zur UNESCO Welterbe-Bewerbung

Bildnachweis: Stadtarchiv Augsburg Bildunterschrift: Vorführung eines Wasserfahrrads am Jakoberwall

Flankierend zur großen Sonderausstellung „Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element“ im Maximilianmuseum zeigt das Stadtarchiv vom 13. Juni bis 13. Juli in seinen Räumen ausgewählte Exponate zur alltäglichen Geschichte des Wassers in Augsburg. Anhand von fünf Themenschwerpunkten – Lebensmittel, Technik, Hygiene, Freizeit und Katastrophen – zeigen Fotografien und Dokumente vergangene Lebenswelten der Augsburger Bewohner unter dem Aspekt Wasser.

Die Ausstellung, die den inhaltlichen Schwerpunkt auf die jüngere Vergangenheit legt, zeigt Einzelobjekte mit einer besonderen Geschichte und erläutert anhand dieser die damaligen allgemeinen Begleitumstände. So erzählt etwa die Rechnung über die Brotzeit der letzten Lechflößer, die beim Königsbesuch 1914 die Floßgasse durchfahren haben, vom Ende der Flößerei in Augsburg.

Die Exponate geben einen Eindruck von überraschenden und heute meist vergessenen Alltagsgeschichten und illustrieren die vielfältigen Facetten des blauen Elements als unverzichtbares Lebenselixier, Ursache technischer Visionen und hygienischer Errungenschaften, Freizeitvergnügen, aber auch Auslöser von Katastrophen.

Für die Präsentation der Fotografien und Dokumente wird einmal mehr auf die Vitrinen und Stellwände zurückgegriffen, die aus Mitteln der Langnerschen Stiftung erworben werden konnten, ebenso auf neue Bilderrahmen, die einer Spende des Freundeskreises des Stadtarchivs zu verdanken sind.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 13. Juni um 19:00 Uhr eröffnet und kann im Stadtarchiv zu folgenden Zeiten besichtigt werden: Montag bis Donnerstag 8:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr.



Inningen: Anklageerhebung wegen Hakenkreuz auf dem Dach

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Augsburger im Alter von 30 und 31 Jahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zum Strafrichter des Amtsgerichts Augsburg erhoben

Den im Ermittlungsverfahren geständigen Angeschuldigten wird zur Last gelegt, das Dach eines Hauses in Inningen mit einem Hockdruckreiniger so gereinigt zu haben, dass die gesäuberten Dachpfannen ein Hakenkreuz bildeten, das bis Mitte Januar diesen Jahres deutlich sichtbar war, bzw. als Hausbesitzer dieses gut sichtbare Symbol der NSDAP geduldet und nicht entfernt zu haben. Das Strafgesetzbuch sieht für das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen Freiheitsstrafe von einem Monat bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor. – Termin zur Hauptverhandlung wurde bestimmt auf den 13.06.2018, 10:45 Uhr, Sitzungssaal 142 im I.OG im Strafjustizzentrum in der Gögginger Straße 101.



Maßnahmen für Klimaschutz

IHK Schwaben begrüßt Einbindung der Wirtschaft beim Kohleausstieg

Das Bundeskabinett hat heute festgelegt, aus welchen Mitgliedern sich die Kommission für „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, die über den Ausstieg aus der Kohle beraten soll, zusammensetzen wird. Die 31 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaft, Wissenschaft und Umweltverbänden sollen unter anderem ein konkretes Datum für das Ende der Stromerzeugung aus Braunkohle bestimmen.

Klimaschutz durch saubere Energiegewinnung: Historisches Wasserwerk am Hochablass – Foto: swa Thomas Hosemann

Wichtige Stimme der Wirtschaft in diesem Gremium ist der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. Eric Schweitzer. Bei der IHK Schwaben ist man mit dieser Wahl sehr zufrieden: „Über die Beteiligung der Wirtschaft an diesem Prozess sind wir froh. Es ist wichtig, dass die Diskussionen nicht ideologisch geprägt sind, sondern eine realistische Strategie erarbeitet wird, wie die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Stromversorgung in Deutschland zukünftig gewährleistet werden kann“, betont der stellvertretende Präsident der IHK Schwaben Harmut Wurster.

Aus Sicht der IHK müssen Lehren aus dem schnellen Atomenergieausstieg gezogen werden. In Bezug auf die Kohle muss ein Umstieg auf andere, v.a. grundlastfähige Energieerzeugungsmöglichkeiten erfolgen und nicht ein weiterer Ausstieg ohne Alternativen geplant werden. Denn für die Wirtschaft sind der Erhalt der Versorgungsqualität und Versorgungssicherheit zu jedem Zeitpunkt sowie die Bezahlbarkeit der Stromversorgung elementar. Die Steigerung von ausländischen Stromimporten kann an dieser Stelle keine Lösung sein.

Auch der DIHK Präsident ist sich seiner Aufgabe bewusst: „Mir ist wichtig, dass wir alle drei großen Aufgaben der Kommission in Ruhe und mit der nötigen Sorgfalt besprechen: den Strukturwandel in den betroffenen Regionen, einen Zeitplan für die Beendigung der Braunkohleverstromung und Maßnahmen für die Klimaschutzziele 2020 und 2030.“



Felix Götze wechselt zum FCA

Mit Felix Götze konnte der FC Augsburg nach Julian Schieber und Andre Hahn den dritten Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichten.

Das 20-jährige Talent wechselt vom FC Bayern München zum FC Augsburg und erhält einen Vier-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. „Wir freuen uns, mit Felix Götze einen talentierten, jungen Spieler beim FCAugsburg begrüßen zu können. Er ist sehr lernwillig und bereits gut ausgebildet, so dass wir glauben, dass er hier seine nächsten Schritte als Profigehen kann“, sagt Geschäftsführer Sport Stefan Reuter.

„Ich habe den FC Augsburg genau verfolgt und dabei gesehen, wie viel Vertrauen hier jungen Spielern geschenkt wird. Daher denke ich, dass der Wechsel nach Augsburg genau das Richtige ist, um mich bestmöglich weiterentwickeln zu können“, freut sich Felix Götze über den Transfer zum FCA. – Der Rechtsverteidiger wechselte aus dem Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Dortmund zum FC Bayern München. In der vergangenen Saison stand er vier Mal im Kader der FCB-Profis und kam 19 Mal in der Regionalliga Bayern zum Einsatz. Felix Götze ist wie sein Bruder Mario Götze in Memmingen geboren.