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Sinfoniekonzert: Jazz steht an!

Im 7. Sinfoniekonzert legt das philharmonische Orchester Augsburg eine Jazznummer auf

Augsburger Philharmoniker Foto: (c) Jan-Pieter Fuhr

Keine Musikform hat das 20. Jahrhundert so stark beeinflusst wie der Jazz. Entstanden aus dem Zusammentreffen afrikanischer und amerikanisch-europäischer Musiktraditionen, eroberte die stets spontan improvisierte Musik ab 1915 die Clubs und Kneipen. Schon 1918 begann Paul Whiteman, mit seinem sinfonischen Orchester Jazz zu spielen: nicht improvisiert, sondern nach geschriebenen Arrangements, der größeren Anzahl der Musiker geschuldet. Dabei ließ er aber ausreichend Improvisationsspielraum für seine Solisten, unter denen sich Namen wie Bix Beiderbecke, Bing Crosby und Joe Venuti fanden.

1922 besuchte Darius Milhaud New York und lernte eine neue Musikrichtung kennen: den Jazz. Tief beeindruckt komponierte er mit »La creation du monde« das erste sinfonische Jazz-Werk überhaupt. Es greift, ebenso wie die Orchesterwerke von Duke Ellington und Daniel Schnyder, die charakteristische Rhythmik, Harmonik und Instrumentation des Jazz auf, lässt aber die Improvisation außen vor. Daneben feiert das Sinfoniekonzert den einflussreichen Komponisten, Dirigenten und Musikpädagogen Leonard Bernstein, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Die mitreisenden Rhythmen der »West Side Story« machten ihn weltberühmt.

Der Artist in Residence Stefan Schulz präsentiert die jüngste Komposition der kurzweiligen Zeitreise durch den sinfonischen Jazz: ein Konzert des Schweizer Komponisten und Saxofonisten Daniel Schnyder, der im Jazz ebenso zu Hause ist wie in klassischer Musik und Improvisation.

Im Anschluss an das Konzert gibt es die Gelegenheit, beim »Meet & Greet« im Foyer des Kongresses mit Generalmusikdirektor Domonkos Héja und den Musiker*innen ins Gespräch zu kommen. Zusammengefasst darf sich das Publikum einstellen auf:

Duke Ellington (1899 – 1974): »The River«

Daniel Schnyder (*1961): Suite für Bassposaune und Orchester

Darius Milhaud (1892 – 1974): »La création du monde«

Leonard Bernstein (1918 – 1990): »Symphonic Dances« aus »West Side Story«

Dirigiert werden die Augsburger Philharmoniker von Domonkos Héja. Ort: Kongress am Park. Datum: 7.+8. Mai. Beginn: 20 Uhr. Eine Konzerteinführung gibt es ab 19.10 Uhr. — Foto: (c) Jan-Pieter Fuhr

 

 



28.000 neue Bäume für das Augsburger Trinkwasser

Apfel- und Birnbäume, Ahorn, Linden bis hin zu Eichen – 28.000 neue Bäume werden von der städtischen Forstverwaltung derzeit im Augsburger Stadtwald gepflanzt. Jetzt wurden auf einer Fläche von 60 auf 15 Metern 250 Wildbirnen in die Erde gesetzt. Es handelt sich dabei um Ersatzpflanzungen auf einer Wiese der Stadtwerke Augsburg (swa), da für den neuen Horizontalfilterbrunnen der swa Bäume gefällt werden mussten. 

Die Azubis Simon Horlacher, Florian Timm und Timo Vögele (v.l.n.r.) von der städtischen Forstverwaltung schlagen die Löcher für die Ersatzbepflanzung. Foto: swa |Thomas Hosemann

Die Baumarten wurden dabei nach den Kriterien Standort, wie Klima oder Boden sowie Wasser- und Naturschutzfunktion ausgewählt. Der Zusammenhang zwischen Wald und Wasser ist dabei nicht zu unterschätzen. Die swa arbeiten eng mit der Augsburger Forstverwaltung zusammen, um auch sauberes Trinkwasser für die nachfolgenden Generationen zu sichern.

Laubholzbestand gut für swa-Trinkwasser 

Die Trinkwasserversorgung der Stadt Augsburg und umliegender Städten erfolgt aus den Wasserschutzgebieten „Stadtwald Augsburg“ und „Fohlenau“ aus einer Fläche von 5.000 Hektar. Fast die Hälfte dieses Wasserschutzgebietes ist mit Wald bedeckt. Der Wald ist ein Laubmischwald, in dem im Gegensatz zu einem Nadelwald eine höhere Grundwasserneubildung stattfindet. Er soll das Risiko von Sturm oder Borkenkäferbefall mit seinen negativen Folgen für die Wasserqualität minimieren.  

Wald liefert Großteil des Trinkwassers

Der Wald ist ein Wassersammler und Wasserspeicher. Ein großer Teil des Trinkwassers kommt aus dem Wald. Grobe Verunreinigungen werden im Humus herausgefiltert und das Wasser wird gesäubert. Die nachhaltige Forstwirtschaft unterstützt somit die Reinigung des Wassers im Waldboden und liefert wiederum der swa Wasser zur Gewinnung von Trinkwasser. 

 



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