Wendejahre
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Pettinger beantragt Onlineplattform für Baumpflanzungen

In den letzten Jahren sorgten in Augsburg immer wieder Abholzungen von Großbäumen für Irritationen.

Bäume in der Wolfzahnau

Bäume in der Wolfzahnau


Um hier gegenzusteuern möchte Stadtrat Christian Pettinger (ÖDP) die Bürger befragen. Deshalb hat er bei Oberbürgermeister Kurt Gribl die Einrichtung einer Onlineplattform beantragt, auf der die Augburger mögliche neue oder vergessene alte Standorte für die Pflanzung von Bäumen im Stadtgebiet melden können. Soweit möglich und sinnvoll soll dann das Amt für Grünordnung nach und nach wieder neue Bäume an den vorgeschlagenen Standorten ansiedeln. Daneben soll diese Plattform auch die Möglichkeit bieten, den unsachgemäßen Umgang mit Bäumen zum Beispiel auf Baustellen melden zu können. „Auf diese Weise bekommen wir ein Frühwarnsystem, das sehr frühzeitig Alarm schlägt, bevor es zu einer dauerhaften Schädigung eines Baumes und möglicherweise zu seiner Fällung kommt“, so Pettinger. Damit könne ein Stück weit das Fehlen von ausreichend vielen Baustellenkontrolleuren im Amt für Grünordnung ausgeglichen werden. An einer Personalaufstockung führe deshalb kein Weg vorbei.

„Schlimm genug, dass oftmals steinalte, kerngesunde Baumindividuen ohne erkennbare Not geschädigt und in der Folge gefällt wurden. Viel schlimmer ist aber dabei, dass an den Standorten der gefällten Baumriesen häufig nach einer Baumaßnahme kein Platz mehr besteht für die Anpflanzung eines adäquaten Jungbaumes.“ Dadurch würde Augsburg eine große Zahl von Baumstandorten verlieren. Die Folgen für das Stadtklima und die Lebensqualität seien enorm.



Maximilianmuseum bereitet große Sonderausstellung vor

Maximilianmuseum schließt ab 16. April. Der Grund ist der Aufbau der Sonderausstellung „Wasser Kunst Augsburg“

Wegen des Aufbaus der großen Sonderausstellung „Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element“ bleibt das Maximilianmuseum vom 16. April bis einschließlich 14. Juni geschlossen.

Ab dem 15. Juni ist das Maximilianmuseum dann wieder geöffnet und präsentiert im Zusammenhang mit Augsburgs Bewerbung um den Titel des UNESCO-Welterbes die Ausstellung „Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element“. Die Ausstellung beleuchtet die kulturhistorische Bedeutung des Wassers für die Entwicklung der Stadt, deren beispiellose Vielfalt und Produktivität auf dem Gebiet der Kunst und des Kunsthandwerks ohne Wasserkraft nicht denkbar ist.

Das Wasser machte Augsburg zu einer Stadt der Künste, die ihrerseits die Nutzung von Wasser zu einer besonderen Kunst erhob. Mit den Prachtbrunnen von Hubert Gerhard und Adriaen de Vries schuf sie Denkmäler von Weltrang. Diese faszinierenden Aspekte stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, zu deren Glanzpunkten u.a. der einzigartige Bestand an hydrotechnischen Modellen aus Augsburgs historischer Modellkammer zählt. Neu entdeckte Archivalien, prächtige Karten und Planzeichnungen sowie hochrangige Kunstwerke von Leihgebern aus ganz Europa bieten ein einzigartiges Panorama der historischen Wasserwirtschaft und Brunnenkunst Augsburgs. Sie bilden die Grundlage für die Bewerbung um den Titel des UNESCO-Welterbes.


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