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AEV: Drew Leblanc bleibt in Augsburg

Die Panther können eine weitere wichtige Vertragsverlängerung vermelden: Topscorer Drew LeBlanc verlängerte seinen Vertrag in Augsburg um ein weiteres Jahr und entschied sich damit gegen Angebote der Konkurrenz.

Drew Leblanc (c) Siegfried Kerpf

Drew Leblanc (c) Siegfried Kerpf


Im Jahr 2013 wurde LeBlanc mit dem Hobey Baker Award als bester Spieler der College-Liga NCAA ausgezeichnet, im selben Jahr gewann der Linksschütze mit Team USA Bronze bei der IIHF-Weltmeisterschaft. Seit der Saison 2015-16 spielt Drew LeBlanc für das DEL-Gründungsmitglied Augsburg. In 149 Partien für die Panther verbuchte der 183 cm große und 88 kg schwere Mittelstürmer 38 Tore und 90 Assists. Nicht nur aufgrund seiner Punktausbeute spielte sich Drew LeBlanc in die Herzen der Pantherfans. Mit seinen technischen und läuferischen Fähigkeiten setzt er nicht nur seine Teamkollegen immer wieder gut in Szene, der US-Amerikaner sorgt auch regelmäßig für spielerische Glanzpunkte.

„Trotz aller Gerüchte und dem Interesse anderer Clubs haben wir immer an unsere Chance geglaubt, dass Drew LeBlanc auch kommende Saison für uns spielt. In offenen und ehrlichen Gesprächen ist es uns gelungen, Drew von einem Verbleib zu überzeugen. Er weiß, dass er auch nächstes Jahr eine Schlüsselposition in unserem Team einnehmen wird. Wir sind froh, einen Spieler seiner Qualität weiter in Augsburg zu sehen“, so Panther-Coach Mike Stewart.

Drew LeBlanc ergänzt: „Oft sind es im Profisport nur Floskeln, aber ich fühle mich in Augsburg zusammen mit meiner Frau Chelsea und unserer wenige Wochen alten Tochter Sofina Rae rundum wohl. Natürlich macht man sich gerade als junger Familienvater Gedanken um die Zukunft, aber ich denke, dass die Augsburger Panther für mich der richtige Club sind. Gemeinsam wollen wir nächstes Jahr wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.“



FCA vs. Bremen: Ein besonderes Spiel!

Am morgigen Samstag (15.30 Uhr) ist beim FC Augsburg Werder Bremen zu Gast. Für den FCA geht es darum, den Abstand nach unten abzusichern und zugleich darum, die Option für die Europa League warmzuhalten.

Von Siegfried Zagler

Zwischen der großartigen Heimpartie gegen Frankfurt am 2. Februar und der nicht weniger großartigen Auswärtspartie gegen Hannover lagen fünf lange Fußballwochen, in denen der FCA in vier Partien kaum ein Bein in den gegnerischen Strafraum brachte, dreimal verlor, ohne ein Tor zu erzielen und gegen eine verunsicherte Dortmunder Krisentruppe ein eher glückliches 1:1 Remis erkickte.

„Finnbogason fehlt“, so die hauseigene und grob geschnitzte Erklärung für die Sturm- und Torflaute, die sich am vergangenen Samstag urplötzlich in einen frischen Sturmwind verwandelte. Die Gründe für die offenbar überwundene Augsburger Minikrise waren und sind aber nicht am verletzungsbedingten Fehlen des „isländischen Holzbeins“ festzumachen, sondern eher daran, dass der FCA schwer unter dem Formhänger von Michael Gregoritsch litt und kaum noch über die Außenbahnen schnelle Vorstöße organisierte. Mit Moravek, Baier, Caiuby, Richter fehlten zwischendrin wichtige Kreativspieler und gegen Hoffenheim vercoachte sich FCA-Trainer Manuel Baum auf leichtfertige Weise. Gegen Werder sind nun Moravek, Baier, Caiuby und Richter wieder geschlossen an Bord und da es sich um eine Partie mit Fingerzeig handelt, darf man aus Augsburger Sicht optimistisch sein, denn gegen Bremen gewann der FCA seit Bundesligazugehörigkeit jede wichtige Partie.

Zurück zum Phänomen Finnbogason: Der Isländer erzielte in der Vorrunde acht seiner elf Tore in drei Partien, darunter ein Elfmeter. In den meisten FCA-Spielen ging Finnbogason leer aus und bekam in diesen Partien auch meistens sehr schlechte Einzelbewertungen. Schaut man sich die Bilanz der vergangenen sechs FCA-Partien ohne Finnbogason an, dann fällt auf, dass der FCA in dieser Serie eine bessere Punkt-Ausbeute zu verzeichnen hatte (7Pkt./ 7:7 Tore), als in den letzten sechs Partien mit Finnbogason (6 Pkt./ 8:9 Tore), obwohl Finnbogason in dieser Serie fünf Tore erzielte. Wenn Finnbogason nicht spielt, sieht das Angriffsspiel des FCA, wenn es denn stattfindet, nicht nur flüssiger aus, es ist auch variantenreicher erfolgversprechender. Die FCA-Partien gegen Bremen waren nicht selten großes Kino, doch nicht nur deshalb handelt es sich am Samstag um ein besonderes Spiel.

FCA mit „In safe hands e.V.“-Logo

Die DFL Stiftung stellt den 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga unter das Motto „Strich durch Vorurteile“. Alle 36 Profiklubs treten geschlossen für Vielfalt und ein faires Miteinander ein. Nach 2012 und 2015 engagiert sich der Profifußball damit zum dritten Mal geschlossen für eine friedliche und tolerante Gesellschaft.

Bundesliga und 2. Bundesliga führen Menschen ungeachtet von Herkunft, Religion, Behinderung, Geschlecht, Alter oder sexueller Orientierung zusammen. Woche für Woche stehen Spieler aus nahezu 60 Nationen gemeinsam auf dem Rasen. Zuschauer sitzen nebeneinander im Stadion oder zusammen vor den Bildschirmen. Für sie alle ist der Spieltag „Strich durch Vorurteile“, der den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stärken soll.

Auf vielfältige Weise und in zahlreichen Projekten setzen sich DFL Stiftung, Profiklubs und Spieler für Respekt und Toleranz ein. Auf der Projektplattform www.klicke-gemeinsames.de stellt jeder der Klubs ein Projekt für eine offene und vielfältige Gesellschaft aus seinem Umfeld vor. Die DFL Stiftung unterstützt die dort präsentierten Initiativen, indem sie deren Austausch und die Qualifizierung ihrer Helfer fördert.

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 31 25-03-03 84:22 (+62) 78
2.FC Schalke 04 31 16-08-07 49:35 (+14) 56
3.Borussia Dortmund 31 15-09-07 61:41 (+20) 54
4.Bayer 04 Leverkusen 31 14-09-08 55:41 (+14) 51
5.1899 Hoffenheim 31 13-10-08 60:44 (+16) 49
6.RB Leipzig 31 13-08-10 47:47 (0) 47
7.Eintracht Frankfurt 31 13-07-11 41:40 (+1) 46
8.Borussia Mönchengladbach 31 12-07-12 42:48 (-6) 43
9.Hertha BSC 31 10-12-09 38:35 (+3) 42
10.VfB Stuttgart 31 12-06-13 29:35 (-6) 42
11.FC Augsburg 31 10-10-11 40:40 (0) 40
12.Werder Bremen 31 09-10-12 34:38 (-4) 37
13.Hannover 96 31 09-09-13 38:47 (-9) 36
14.VfL Wolfsburg 31 05-15-11 30:40 (-10) 30
15.1. FSV Mainz 05 31 07-09-15 32:49 (-17) 30
16.SC Freiburg 31 06-12-13 26:51 (-25) 30
17.Hamburger SV 31 06-07-18 24:48 (-24) 25
18.1. FC Köln 31 05-07-19 31:60 (-29) 22
Der FC Augsburg unterstützt besonders das Projekt „Fremd wird Freund“ von FCA-Profi Andreas Luthe und wird im kommenden Heimspiel gegen Werder Bremen (Samstag, 17. März, 15.30 Uhr) mit dem Logo des Integrationsprojekts „In safe hands e.V“ auf dem Trikotärmel auflaufen. Am Spieltag wird dafür das Logo von baramundi software AG weichen. „In Augsburg läuft seit April 2017 unser Projekt „Fremd wird Freund“, das wir in Kooperation mit dem FC Augsburg durchführen. Jede Woche bieten wir offene Fußballtrainings für Kinder an, in denen wir den Schwerpunkt auf die Zusammenführung von verschiedensten Herkünften sowie die Wertevermittlung durch Fußball legen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Werte Respekt, Toleranz und Fairplay“, so Andreas Luthe.

„Die baramundi software AG verzichtet für diese Aktion auf seine Logopräsenz. Das ist eine großartige Geste, für die wir uns herzlich bedanken“, sagt Robert Schraml, Marketing-Geschäftsführer des FCA. „Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass beim FCA Partnerschaften gelebt werden.


UNESCO-Welterbe-Spaziergang im Siebentischwald

Am internationalen Tag des Wassers, Donnerstag, den 22. März, lädt Umweltreferent Reiner Erben zu einer Führung ein. Die Führung übernimmt Nicolas Liebig, Geschäftsführer beim Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg.

Woher erhält der Augsburger Zoo sein Wasser? Wie kam der Zigeunerbach zu seinem Namen? Was hat es mit dem Galgenablass auf sich? Und warum sind die Stadtwaldbäche für den Naturschutz so bedeutsam? Diese und viele andere Fragen beantwortet Nicolas Liebig, Autor des Rad- und Wanderführers zum Stadtwald Augsburg und Geschäftsführer beim Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg – bei einem dem rund vier Kilometer langen Spaziergang durch den Siebentischwald. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Zeit: Donnerstag, 22. März 2018, von 16:00 bis 18:30 Uhr. Treffpunkt: Parkplatz an der Sportanlage Süd. — Foto: Siebentischwald (c) DAZ


Trio Ardor im Herrenhaus Bannacker

Mit einem klassischen Programm gastiert das „Trio Ardor“ am kommenden Samstag, 17. März 2018 um 19 Uhr im Herrenhaus Bannacker

Das Trio Ardor mit Angela Rossel (Violine), Ruth Maria Rossel (Violoncello) und Katharina Khodos (Klavier) schöpft aus dem klassischen Klaviertrio-Repertoire und hat es sich darüber hinaus zur Aufgabe gemacht, auch neuere Musikfelder wie Salon- und Filmmusik mit Themenabenden wie „Best of Filmmusic“ oder „Das Goldene Hollywood“ einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Es erhält regelmäßig Einladungen zu internationalen Konzertreihen und Festivals.

Im Herrenhaus Bannacker spielt das Ensemble ein klassisches Programm mit Werken von Ludwig van Beethoven (Trio Nr. 4 Op. 11), Sergej Rachmaninoff (Trio Elegiaque Nr. 1 g-Moll) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (Trio Op. 49 d-Moll). – Eintritt: 20 Euro. Foto (c)Trio Ardor