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FCA: Neue Fankneipe zeigt Auswärtsspiel gegen Leipzig

Zum vergangenen Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:0) wurde die FCA-Fankneipe im neuen Verwaltungsgebäude eingeweiht. Hier werden in Zukunft alle Auswärtsspiele des FCA gezeigt. Den Auftakt bildet die Partie am kommenden Freitag, 9. Februar ab 20.30 Uhr bei RB Leipzig.

Hier gibt es gleich eine Besonderheit, denn zur Premiere gegen Leipzig öffnet die Fankneipe ab 18.00 Uhr, da die Szene Fuggerstadt, ein Zusammenschluss von aktiven Fanclubs, ab 19.00 Uhr über ihren Wunsch informiert, die Stehplatztribüne der WWK ARENA in „Uli Biesinger Tribüne“ umzubenennen. Außerdem soll über einen Umzug innerhalb des M-Blocks zur neuen Saison diskutiert werden.

Aufgrund dieser Infoveranstaltung der Szene Fuggerstadt sind die Kapazitäten in der Fankneipe begrenzt. Sollte der Andrang das Platzangebot übersteigen, wird die Übertragung des Spiels auch in der LEW-Sportsbar im Business Club der WWK ARENA angeboten.

Bereits am Freitagnachmittag lädt die Arbeitsgemeinschaft Soziales der Szene Fuggerstadt in Zusammenarbeit mit dem BRK zu einer Blutspendenaktion ein. Diese findet von 14.00 bis 19.00 Uhr in der LEW-Sportsbar statt. Alle FCA-Fans sind aufgerufen, an der Spendenaktion teilzunehmen. Spender erhalten eine Kleinigkeit zum Essen und Getränke, die der FCA zur Verfügung stellt.



Koalitionsvertrag: Volker Ullrich freut sich über staatspolitische Vernunft – OB Gribl über konkrete Fortschritte

Die ersten Kommentierungen der Augsburger Bundestagsabgeordneten und des Augsburger Oberbürgermeisters Kurt Gribl gingen gestern kurz nach den ersten Meldungen über einen Abschluss der Koalitionsverhandlungen über den Ticker. Kurz zusammengefasst lässt sich festhalten, dass sich Augsburgs MdB Volker Ullrich freut, Kurt Gribl auf konkrete Ergebnisse verweist und die Augsburger SPD-Chefin noch nicht, weiß, was sie von dem Vertragswerk halten soll.

MdB Volker Ullrich

MdB Volker Ullrich


„Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Koalitionsverhandlungen erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Die Bürger erwarten zurecht, dass jetzt sehr zügig eine stabile und handlungsfähige Regierung gebildet wird. Nun liegt es an den Mitgliedern der SPD diesem Vertrag auch zuzustimmen. Der Koalitionsvertrag wird von staatspolitischer Vernunft getragen. Ich appelliere, die Parteiinteressen zurückzustellen und die Verantwortung für Deutschland und Europa in den Blick zu nehmen.“

Natürlich sei das Ergebnis des Koalitionsvertrags ein Kompromiss. Man dürfe aber Kompromisse nicht als Schwäche, sondern als Stärke der Demokratie bewerten, so Ullrich. Der Koalitionsvertrag beinhalte in vielen Details sehr richtige und gute Punkte für die Bundesrepublik, aber auch viele positive Dinge für die Region: „Die kontinuierlich steigenden Mieten werden eingedämmt und die Finanzierung des Eigenheims erleichtert. Die Sicherheit im öffentlichen Raum wird gestärkt, die Digitalisierung vorangebracht und neue Stellen in der Pflege geschaffen. An der Erarbeitung habe ich gerne mitgewirkt. Ich freue mich auf die Umsetzung dieser Themen für Augsburg und Deutschland.“ So Volker Ullrich gestern in seinem Statement.

Angela Merkel, Kurt Gribl (c) DAZ

Angela Merkel, Kurt Gribl (c) DAZ-Archiv


„Der Koalitionsvertrag beinhaltet viele gute Inhalte, die bis ins Detail verhandelt wurden.“ So Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl gegenüber der Augsburger Allgemeinen. OB Gribl war bereits bei den gescheiterten Jamaika-Sondierungsgesprächen dabei und verbrachte zusammengerechnet knapp zwei Wochen in Berlin. Zufrieden zeigte sich CSU-Politiker Gribl besonders mit den Resultaten in den Arbeitsgruppen, in denen er für die CSU verhandelt hat: „Bei den Themen Kommunen und Wohnungsbau haben wir enorme Schritte nach vorne gemacht“, so Gribl gegenüber der Augsburger Allgemeinen.

Bundesweit hat der Koalitionsvertrag zahlreiche Positionierungen hervorgerufen. Erwartungsgemäß fiel das 180-seitige Werk bei den Linken wie bei der rechtspopulistischen AfD durch. Auch die Grünen sehen einen unsystematischen Fleckenteppich, sprechen aber von einer „letzten Chance“, die zwar nichts Überraschendes enthalte, aber nach vorne gerichtet sei.

Nun sollen noch im Februar zirka 460.000 SPD-Mitglieder darüber abstimmen, ob es eine Neuauflage der Großen Koaliton zwischen CDU/CSU und der SPD geben soll. – Meinungsforschungsinstitute sehen eine weitere Regierungsbildung in dieser Konstellation bei aktuell 50 Prozent, was mit den weiterhin fallenden Werten der SPD (18,5 Prozent) zu tun hat.



Koalitionsvertrag: Ulrike Bahr sieht Licht und Schatten

CDU, CSU und SPD haben sich am gestrigen Mittwoch auf einen 180-seitigen Koalitionsvertrag geeinigt, der in den kommenden Wochen den Mitgliedern der SPD zur Abstimmung vorgelegt wird.

Ulrike Bahr -- Foto:(c) Susie Knoll

Ulrike Bahr Foto: (c) Susie Knoll


Ein SPD-Sonderparteitag hatte den Verhandlern erstens den Auftrag gegeben zu verhandeln und zweitens in drei wesentlichen Bereichen nachzuverhandeln: Honorarordnung der Krankenkassen, Abschaffung sachgrundloser Befristung, Familiennachzug. Die Bundestagsabgeordnete, Vorsitzende der Schwaben-SPD und der SPD Augsburg, Ulrike Bahr, kommentiert das wie folgt: „Auch wenn wir als SPD in Zukunft das Finanzministerium besetzen sollen, muss der Vertrag jetzt erstmal im Detail angeschaut und bewertet werden, damit jedes Parteimitglied in der Lage ist, eine Entscheidung dafür oder dagegen zu fällen.“ So Bahr in ihrem gestrigen Statement, das eine Kommission bezüglich der Aufhebung der Zwei Klassen ins Auge fasst: „Die Honorarangleichung muss zunächst kritisch beäugt und begleitet werden. Die Einsetzung einer solchen Kommission ist selbst in ihrem Ergebnis rechtlich nicht bindend.“

Nach der beachtlichen Geschwindigkeit mit beachtlichen Ergebnissen entscheiden nun die SPD-Mitglieder, ob dieser Koalitionsvertrag auch gelebt werden darf. Diese Entscheidung ist völlig offen und auch Ulrike Bahr scheint sich noch nicht entschieden zu haben, wie sie abstimmen soll: „Ich bin gespannt auf die nächsten Tage, wenn ich mit den SPD-Mitgliedern darüber diskutieren kann, ob der vorgelegte Koalitionsvertrag trägt.“



Stadtarchiv gibt Tipps zur Familienforschung

Tipps für die Recherche zur eigenen Herkunft im Stadtarchiv Augsburg

Der Trend zur Suche nach den eigenen Wurzeln ist ungebrochen. Das Stadtarchiv Augsburg veranstaltet daher am Donnerstag, 15. Februar, 19 Uhr, im Veranstaltungsraum des Stadtarchivs, Zur Kammgarnspinnerei 11, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadtarchiv Einblicke“ ein Abendseminar zum Thema Familienforschung. Mario Felkl, Diplomarchivar (FH), gibt den Teilnehmern anhand ausgewählter Beispiele praktische Tipps für die Recherche in den Beständen des Stadtarchivs. Moderne Möglichkeiten der Stammbaumerstellung im digitalen Zeitalter und Anregungen zur Auswertung von Unterlagen und Fotografien aus „Omas Briefschachtel“ sind weitere Schwerpunkte des Abends. Der Eintritt ist frei.


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