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Brechtfestival: Thieme geht auf Wengenroth los

Vor dem diesjährigen Augsburger Brechtfestival hat der bekannte Schauspieler Thomas Thieme (69) Festivalchef Patrick Wengenroth angegriffen.

Wie aus einem Interview der Augsburger Allgemeinen mit Thieme zu entnehmen ist, habe Thieme dem Festival 2017 das Stück „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ angeboten. Wengenroth soll auf das Angebot „überhaupt nicht geantwortet“ haben. Thieme gehörte unter dem langjährigen Festivalleiter Joachim Lang zum gepuschten Topstar einer Veranstaltungsreihe, die künstlerisch nicht überzeugte. Patrick Wengenroth löste Lang ab und hatte 2017 erstmals das Amt des Brecht-Festivalleiters inne. Im Gegensatz zu Lang setzt Wenegnroth nicht auf in die Jahre gekommene Film- und Fernsehstars.

Dass Wengenroth ihm nicht geantwortet habe, gehöre zum Stil der jüngeren Regisseur-Generation, so Thieme. Wenn die Neuen kämen, würden die Alten beiseitegeschoben. „Die werden dann entsorgt.“ —– Foto: Thomas Thieme (c) Nikolai Eberth



Stadt plant für Elektrofahrzeuge in Augsburg ein Elektromobilitätskonzept

Konzept wird im Umwelt- und Bauausschuss präsentiert

Die Drei von der Tankstelle Umweltreferent Reiner Erben, SWA-Geschäftsführer Müller und Baureferent Gerd Merkle

Die Drei von der Tankstelle: Umweltreferent Reiner Erben, swa-Geschäftsführer Alfred Müllner und Baureferent Gerd Merkle


Als Grundlage für einen Masterplan mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen wird von der Stadt im Laufe des Sommers dieses Jahres ein Elektromobilitätskonzept entwickelt. Das Fehlen einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur gilt neben der geringen Reichweite und hohen Anschaffungspreisen als Hauptgrund für den verzögerten Durchbruch der E-Mobilität. Die Stadt legt daher als erstes Ergebnis der Elektromobiliätsstudie ein Ladeninfrastrukturkonzept auf.

Dieses soll Kriterien für einen bedarfsgerechten, effizienten, zuverlässigen und sicheren Aufbau der Lademöglichkeiten im öffentlichen, halböffentlichen sowie auch im privaten Raum beinhalten. Eine entsprechende gemeinsame Beschlussvorlage wird seitens Umwelt- und Bauverwaltung über die zuständigen Ausschüsse (Umweltausschusssitzung am 6. Februar und der morgigen Bauausschusssitzung am 8. Februar in der Stadtratsitzung am 22. Februar) eingebracht.

Weiterhin spielt auf dem Weg zu einem Elektromobilitätskonzept für Augsburg die Einführung und Verbreitung neuer Antriebstechnologien eine Rolle. Mit dem notwendigen Wandel des Mobilitätsverhaltens geht die Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel einher, um Wege möglichst optimal zurückzulegen: ÖPNV, Car-Sharing, Fahrrad-Sharing und weitere Optionen sollen zu nachhaltigen Moblitätsketten verknüpft werden. In sieben Workshops, die zum Teil bereits im vergangenen Jahr stattfanden, wurden und werden alle Aspekte der Elektromobilität diskutiert.

Höhepunkt soll ein für alle Interessierten offener Akteurs-Workshop am heutigen Mittwoch, 7. Februar, 17 bis 20 Uhr im Vortragssaal der Stadtwerke Augsburg sein. Die Veranstaltung „Elektromobilität im Alltag in der Umweltstadt Augsburg“ findet im Rahmen des Elektromobilitätskonzeptes Augsburg statt. Sie richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger sowie an lokale wie regionale Akteurinnen und Akteure in Augsburg.

Aus organisatorischen Gründen wird gebeten, sich unter umweltreferat@augsburg.de anzumelden.



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