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Türkischsprachiger Lesetag in Stadtbücherei

Die Neue Stadtbücherei kooperiert erstmals mit dem türkischen Leseverein ATAsanat e.V. und startet ein neues Projekt

Neue Stadtbücherei

Neue Stadtbücherei (c) DAZ


In der Stadtbücherei kann künftig auch türkischsprachige Literatur und Weltliteratur gelesen werden. Zum Auftakt der neuen Kooperation mit dem türkischen Leseverein ATAsanat e.V. am Samstag, den 27. Januar (12 bis 14 Uhr) wird der Roman „Kanadi Kirik Kuslar” (“Die Vögel mit den gebrochenen Flügeln”) von Ayse Kulin gelesen und übersetzt. Mit der Auftaktveranstaltung, bei der die Besucher auch durch die Stadtbücherei geführt werden, stehen 85 neue türkischsprachige Bücher zur Verfügung.

Sie sind ein Geschenk des Lesevereins ATAsanat e.V. an die Stadtbücherei. „Unser Verein hat sich als Kulturverein vor einem Jahr mit dem Ziel gegründet, die türkische Bevölkerung in Augsburg für das Bücherlesen zu begeistern. Denn wir sind überzeugt: Wer heute liest, kann sich morgen effektiver in die Gesellschaft einbringen“, so Vorstandsmitglied Simge Kurt. Darüber hinaus ist es dem Verein wichtig, „unsere Mitbürger auf das gesamte Bücherangebot aufmerksam zu machen und ihnen den Gang in die Stadtbücherei zur Gewohnheit werden zu lassen.“

Die Stadtbücherei unterstützt den türkischen Leseverein dabei, diese Ziele zu verwirklichen. Im Rahmen des gemeinsamen Lesetage-Projekts ist beabsichtigt, in regelmäßigen Abständen Autoren und Bücher aus dem neuen Bestand in türkischer Sprache vorzustellen und den Inhalt in deutscher Sprache über einen Beamer zu projizieren. Gemeinsames Lesen, Diskutieren und Philosophieren sollen feste Bestandteile der türkischsprachigen Lesetage werden.

Zur Auftaktveranstaltung am 27. Januar 2018 sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.



“Mozartfeschtle”: Aktionstage am 27. und 28. Januar

Das zweite Augsburger Mozartfeschtle steht mit zwei Aktionstagen vor der Tür

Tim Allhoff Foto: (c) Sven Benzinger

Tim Allhoff Foto: (c) Sven Benzinger


Die Mozartstadt Augsburg lockt auch 2018 zum „kleinen Geschwisterchen“ des Mozartfests. Am Vorabend des Aktionstages lässt es die legendäre „Z’am rock“- Initiatorin Franziska Eimer auf Einladung der Mozartstadt gemeinsam mit der Bayerischen Kammerphilharmonie krachen. Sie hat mit Konstantin Wecker gejammt, mit den Well-Brüdern, Kofelgschroa und den Sportfreunden Stiller. Ihre musikalischen Gäste und Mitmusiker beim BR-Format „Z’am rocken“ im Münchner Hofbräuhaus waren zuletzt Helge Schneider und Igor Levit. Die Harfenistin bringt nach alter bayerischer Wirtshaustradition Musiker zusammen, organisiert und leitet die energiegeladenen Sessions aber mit größter Offenheit allen musikalischen Stilrichtungen und Kulturen gegenüber.

An Mozarts Geburtstag wird die Augsburger Maxklause direkt neben dem Kleinen Goldenen Saal ab 21 Uhr zum Schauplatz dieser Fusion: Franziska Eimer bringt die Bayerische Kammerphilharmonie und alle, die Lust auf (volks-) musikalischen Freigeist haben, mit ihrem ganz besonderen Hoagarten-Erlebnis zum Grooven.

Am Sonntag, 28. Januar, steht das Domviertel von Liliom bis Curt-Frenzel-Stadion beim zweiten Mozartfeschtle im Zeichen der Musik. Von morgens bis abends gibt es rund 20 verschiedene Angebote für Musikliebhaber aller Altersgruppen, unter anderem Schwimmen, Eislaufen, Tanzen, Straßenbahn Fahren und Kochen – alles mit Musik –, außerdem Mozart-Schnitzeljagd und „Mozart in the Jungle“ im Kino. Den Höhepunkt und Abschluss bildet Jazzpianist Tim Allhoff mit seinen „Piano Visuals“ im Kleinen Goldenen Saal.

Für folgende Angebote ist eine Anmeldung erforderlich: Menü zur „Kochshow“ (Maxklause), Musikworkshop für Kinder ab sechs (Grandhotel), „Süße Verführung“ (Mozarts Lieblingsmehlspeisen nachbacken, Grandhotel) und „Wo ist Mozart?“ (Schnitzeljagd für Kinder und Familien, Start am Perlachturm). Der Eintritt für Musiker zum „Wirtshausjam“ ist frei! Feschtle-Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Erhältlich an folgenden Tageskassen: Kleiner Goldener Saal, Liliom, Curt-Frenzel- Stadion, Akti:f Café, Stadtbad, Maxklause, Mozarthaus.

Weitere Informationen unter: www.mozartstadt.de



FCA: Stafy nach Stoke – Thommy nach Stuttgart – Finn wieder fit

FCA-Linksverteidiger Kostas Stafylidis wechselt auf Leihbasis zu Stoke City – Erik Thommy verlässt den FCA und unterschreibt in Stuttgart – Alfred Finnbogason scheint seine Probleme mit der Achillessehne überwunden zu haben.

Bleibt beim FCA: Konstantinos Stafylidis

 FCA: Konstantinos Stafylidis geht zu Stoke City


Am Mittwoch fehlte Linksverteidiger Konstantinos Stafylidis im Training des FC Augsburg. Der Grieche war auf dem Weg nach England, um die letzten Details für ein Leihgeschäft mit Stoke City abzuklären. Nun ist der Wechsel klar. Der 24-Jährige wechselt auf Leihbasis bis zum Saisonende in die Premiere League. Über die Ausleihmodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. Im Kicker ist die Rede von einer Leihgebühr, die bei 600.000 Euro zu taxieren sei.

„Ich merke, dass ich für meine Entwicklung Spielpraxis benötige“, sagt Kostas Stafylidis. „Diese hatte ich leider in der Hinrunde dieser Saison nicht so wie ich es mir gewünscht habe. Daher freue ich mich auf das halbe Jahr bei Stoke City, in dem ich so viel wie möglich auf dem Platz stehen möchte. Ich glaube, dass der englische Fußball mir gut tun wird.“

„Wir haben immer betont, dass wir keine Qualität abgeben wollen. Aber wir sind uns sicher, dass für Kosta die Spielpraxis auf Top-Niveau wichtig für die weitere Entwicklung sein wird. Daher haben wir diesem Leihtransfer zugestimmt, weil wir glauben, dass es für alle sinnvoll ist“, sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FCA.

Erik Thommy, der gerade seine schwere Verletzung überwunden hatte, wechselt nicht auf Leihbasis, sondern fest und mit sofortiger Wirkung zum VfB Stuttgart. Das Augsburger Eigengewächs wollte ohnehin seinen dieses Jahr auslaufenden Vertrag beim FCA nicht mehr verlängern. Ein herber Verlust für Augsburg

Gute Nachrichten gibt es dagegen bei der Personalie Finnbogason: Der Top-Torjäger des FCA (elf Saisontreffer) hat am heutigen Donnerstag mit voller Belastung am Mannschaftstraining teilgenommen. “Wir müssen schauen, wie die Achillessehne reagiert. Im Moment sieht es gut aus”, so FCA-Trainer Manuel Baum. Finnbogason steht demnach gegen Gladbach am kommenden Samstag bereit, auch wenn ein Starteinsatz nach 14-tägiger reduzierter Belastung unwahrscheinlich ist.