Wendejahre
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FCA siegt in Mainz

Der FC Augsburg gewinnt in Mainz 3:1 und verbucht vor 25.037 Zuschauern in der Opel-Arena einen verdienten Dreier. Die Tore der Augsburger erzielten Michael Gregoritsch (22.) und Alfred Finnbogason (42./86.). Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Mainzer erzielte Holtmann (85.).

FCA-Trainer Manuel Baum nahm im Vergleich zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg zwei Änderungen vor: In der Innenverteidigung spielte Martin Hinteregger nach seiner Blitzgenesung wieder von Beginn an für Kevin Danso. Für Rani Khedira (Oberschenkelverletzung) stand Ja-Cheol Koo in der Startformation.

Die erste Topchance hatten die Mainzer: Eine Direktabnahme Danny Latzas sprang vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld (8.). Der FCA kam im Gegenzug ebenfalls zu einer Großchance: Alfred Finnbogason legte im Sechzehner auf Koo zurück, der zu verhalten ins kurze Ecke zielte und somit dem Mainzer Keeper Robin Zentner zu einer guten Szene verhalf (10.).

Die Partie ging munter hin und her. FCA-Keeper Marwin Hitz war bei einem Freistoß von Jean-Philippe Gbamin auf dem Posten (16.) und auf der Gegenseite wurde ein Schuss von Erik Thommy geblockt (18.). Wenig später das 1:0: Philipp Max, schön freigespielt von Tommy, passte flach mit Übersicht von links in den Strafraum, wo Michael Gregoritsch gekonnt und souverän verwertete. Danach verflachte die Partie. Nach 30 Minuten war Thommy, nach einer klugen Einzelaktion in guter Schussposition, setzte den Ball aber mit der Picke über den Kasten (31.). Bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung (38.) gehörte Tommy zu den stärksten Offensivakteuren der Partie. Gegen Ende der ersten Hälfte nahm beim FCA die Konzentration etwas ab und die 05er hatten mehr Räume, die sie nicht zu nutzen verstanden. Latza verzog in aussichtsreicher Position (36.), wenig später strich ein Schuss von Levin Öztunali knapp am FCA-Tor vorbei (38.). Doch statt des Ausgleichs erhöhte der FCA auf 2:0: Zentner ließ eine Flanke fallen und in Not Gregoritsch über die Klinge springen. Ein lupenreiner Elfmeter ohne Videobeweis-Gedöns. Alfred Finnbogason, dem sonst wenig gelang, verwandelte souverän (43.).

FCA kontert Mainzer Anschlusstreffer nach 54 Sekunden

In der zweiten Halbzeit nahm das Niveau der Begegnung weiter ab. Das Spiel trudelte ereignislos vor sich hin, da es der FCA verstand, die Mainzer nicht gefährlich ins letzte Drittel kommen zu lassen. Marcel Heller, der für Tommy eingewechselt wurde, hatte keine einzige überzeugende Szene vorzuweisen. Und auch die Mainzer überboten sich an Harmlosigkeit. Die Mainzer Unordung und Ungenauigkeit im Spiel nach vorne war eine deutliche Note schlechter als die der Augsburger. Der FSV dokumentierte mit ungefährlichen Fernschüssen seine Unbeholfenheit, während der FCA weder mit konsequent zu Ende gespielten Angriffen noch mit weiten Bällen für Entlastung sorgte. Beide Torhüter mussten sich mit Dehnübungen warm halten.

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 31 25-03-03 84:22 (+62) 78
2.FC Schalke 04 31 16-08-07 49:35 (+14) 56
3.Borussia Dortmund 31 15-09-07 61:41 (+20) 54
4.Bayer 04 Leverkusen 31 14-09-08 55:41 (+14) 51
5.1899 Hoffenheim 31 13-10-08 60:44 (+16) 49
6.RB Leipzig 31 13-08-10 47:47 (0) 47
7.Eintracht Frankfurt 31 13-07-11 41:40 (+1) 46
8.Borussia Mönchengladbach 31 12-07-12 42:48 (-6) 43
9.Hertha BSC 31 10-12-09 38:35 (+3) 42
10.VfB Stuttgart 31 12-06-13 29:35 (-6) 42
11.FC Augsburg 31 10-10-11 40:40 (0) 40
12.Werder Bremen 31 09-10-12 34:38 (-4) 37
13.Hannover 96 31 09-09-13 38:47 (-9) 36
14.VfL Wolfsburg 31 05-15-11 30:40 (-10) 30
15.1. FSV Mainz 05 31 07-09-15 32:49 (-17) 30
16.SC Freiburg 31 06-12-13 26:51 (-25) 30
17.Hamburger SV 31 06-07-18 24:48 (-24) 25
18.1. FC Köln 31 05-07-19 31:60 (-29) 22
In der Schlussphase schien es dann noch spannend zu werden, da Holtmann mit einem Kuller-Ball ins lange Eck den Anschlusstreffer erzielte. Hitz sah dabei nicht gut aus (85.). Der FCA nahm den Druck aber sofort wieder aus dem Spiel: Gouweleeuw startete im Gegenzug einen überragenden Flankenlauf und passte butterweich und punktgenau auf Caiuby, der die Direktabnahme verzog, sodass Finnbogason nur den Fuß hinhalten musste und mit seinem Doppelpack das Spiel entschied. Dass mit Finnbogason ausgerechnet der schwächste Augsburger zum Matchwinner wurde, gab dem insgesamt schwachen Spiel einen passenden Beigeschmack.

FCA-Trainer Manuel Baum sah seine Mannschaft aber zurecht als verdienter Sieger: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, hatten Glück bei dem Mainzer Pfostenschuss, waren dann aber in der ersten Halbzeit sehr effektiv. Auch nach dem Wechsel hatten wir zunächst Probleme, haben aber sehr diszipliniert gespielt und insgesamt auch völlig verdient gewonnen. Einige Kontersituationen hätten wir noch besser ausspielen können. Aber wir freuen uns natürlich über die aktuelle Punktausbeute und wollen da gegen Hertha weitermachen.

Am kommenden Sonntag (18 Uhr) könnte der FCA mit einem Heimsieg gegen Hertha BSC Amitionen auf Europa anmelden.

FCA: Marwin Hitz; – Daniel Opare; Jeffrey Gouweleeuw; Philipp Max; Martin Hinteregger; – Daniel Baier; Ja-Cheol Koo; Erik Thommy; Francisco da Silva Caiuby; Michael Gregoritsch; – Alfred Finnbogason;

Eingewechselt: Marcel Heller (39.); Sergio Córdova (87.); Kevin Danso (59.); –

Ausgewechselt: Ja-Cheol Koo (59.); Erik Thommy (39.); Alfred Finnbogason (87.);

Auswechselbank: Andreas Luthe (TW); Jan Moravek; Dong-Won Ji; Raphael Framberger;

Tore:

1:0 Michael Gregoritsch (22.)

2:0 Alfred Finnbogason (43.) Elfmeter

2:1 Gerrit Holtmann (85.)

3:1 Alfred Finnbogason (86.)



Owning the Future – Der Augsburger Begabungstag

Zum dritten Mal und erstmals mit internationaler Beteiligung veranstaltete das Augsburger Bildungsbündnis in Kooperation mit der Lokalen Agenda den Augsburger Begabungstag. Bestnoten sind zu vergeben für das Bildungsbündnis und den 3. Augsburger Begabungstag, der sich zu einem bedeutungsvollen Event entwickelt hat.

Von Udo Legner

...

Grafik: "Comenius Map" (c) Nontira Kigle


Einmal mehr – so Bildungsreferent Hermann Köhler in seinem Grußwort – sei es gelungen, den Teilnehmern des Begabungstags die gesamte Breite und Vielfalt des Augsburger Bildungsspektrums zu präsentieren und ihnen darüber hinaus wertvolle Impulse und viel frischen Wind für ihre weitere Arbeit zu geben. Auch Dr. Norbert Stamm, Leiter des Büros für Nachhaltigkeit, zog eine positive Bilanz und fand für das gewählte Motto des Begabungstags „Demokratie lernen und leben“ als auch für den Impulsvortrag von Dr. Christian Boeser-Schnebel, Uni Augsburg („Über den demokratischen Umgang mit Populismus und Stammtischparolen“) sowie den Hauptvortrag von Yaacov Hecht („Demokratische Schulen als Antwort auf die Herausforderungen einer vernetzten Welt“) nur Superlative.

Besucherrekord

Die Zahlen sprechen für sich: Über 250 Schüler und Lehrer nahmen an den Vormittag-Workshops teil, was dazu führte, dass neben den Rathaus Räumlichkeiten auch die Kresslesmühle, das Freiwilligenzentrum sowie die Werkstatt Solidarische Welt zu Tagungsorten mutierten. So unterschiedlich die Angebote in den Workshops waren – vom Präventionsprojekt „Heroes“ der Brückezum historischen Stadtrundgang Auf den Spuren des Nationalsozialismus“ bis zur Schüler*innenkonferenz der Augsburger Stadtschülervertretung – so ging es doch unisono um Demokratie im täglichen Zusammenleben und um gesellschaftliches Engagement.

Global denken, lokal handeln

Klasse 6c des Maria Theresia Gymnasiums - Foto: Catinca Soptirean)

Klasse 6b des Maria-Theresia-Gymnasiums - Foto: Catinca Soptirean


„Partizipation“ und „Do it yourself“ wurden beim 3. Augsburger Begabungstag groß geschrieben: Der „AK Global“ des Holbein Gymnasiums stemmte das Catering, die Klasse 6b des Maria-Theresia-Gymnasiums (mit Deutschlehrerin Katja Bergmann) eröffnete mit ihrem Augsburg Gassenhauer den „Markt der Möglichkeiten“ und sorgte im Zusammenspiel mit der „Amazing Jukebox Karl Pösl“ dafür, dass es im Rathaus-Fletz so richtig fetzte!

„Markt der Möglichkeiten“ mit internationaler Beteiligung

Den Markt der Möglichkeiten nutzten schulische und außerschulische Akteure als Kontaktbörse und zur Vernetzung. Den größten Zulauf hatten hier die Stände des Projekts´In Safe Hands´ mit FCA-Torhüter Andreas Luthe sowie der Stand des internationalen Erasmus Projekts „Owning the Future“, an dem neben dem koordinierenden Maria-Theresia Gymnasium und dem Holbein Gymnasium auch Schulen aus Spanien (Murcia), Holland (Amstelveen) und Cornwall (Penzance) die Stärken ihrer Schule präsentierten. Bereits am Vortag hatte diese bunt gewürfelte Schülergruppe in einem Graffiti-Workshop „Bunte“ Visionen einer Schule der Zukunft entworfen, die beim Empfang im Fürstenzimmer des Rathauses durch den Augsburger Bildungsreferenten stolz präsentiert wurden.

In Israel sind Demokratische Schulen längst im Bildungssystem etabliert

Ganz international auch die Key-Speech des 3. Augsburger Begabungstags. Mit Yaacov Hecht gelang es dem Bildungsbündnis, einen hoch angesehen Vorreiter demokratischer Bildung aus Israel an den Lech zu holen. Jaakov Hecht gründete 1987 die erste Demokratische Schule Israels und es folgte ein Institut für demokratische Bildung. Heute arbeitet er eng mit Regierung, Wirtschaft und Hochschulen zusammen und in seiner Heimat Israel sind Demokratische Schulen längst im Bildungssystem etabliert. In seinem begeisternden Vortrag führte Yaacov Hecht aus, dass in einer Demokratischen Schule jeder Schüler seinen individuellen Lehrplan habe und die Schüler stets mitbestimmten, wann, wie und mit wem die nächsten Lernschritte und Lernziele zu realisieren seien. So werde den Unterschieden und der Vielfalt von Begabungen und Potentialen Rechnung getragen, was in aller Regel dazu führt, dass bei den Schülern Talent und Motivation zusammenfinden, sodass sie sich selbst den Anforderungen in einer sich rapide verändernden Berufswelt, nicht zuletzt durch die Nutzung von allen offen stehenden e-Learning-Programmen, gewachsen sind.

Jaakov Hecht

Vorreiter demokratischer Bildung: Yaacov Hecht (c) Leo Schenk


Die Lacher und die Aha-Erlebnisse auf seiner Seite hatte Hecht, als er am Ende seines Vortrags durch Aufstehen der Teilnehmer ermittelte, wie sich sein Augsburger Publikum zusammensetzte (140 Zuhörer, obwohl der Vortrag vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurde!). Dass das Gros des Publikums aus Lehrern und Schülern bestand, überraschte kaum. Aber warum dann doch nur sehr wenige Bildungspolitiker, fast keine Schulleiter und keine Vertreter der örtlichen Presse (Ausnahme: DAZ) ins Augsburger Rathaus gekommen waren – das konnte ihm niemand so recht erklären und steht ohnehin auf einem anderen Blatt.

Die Organisatoren des 3. Augsburger Begabungstages jedenfalls nahmen Hechts Einladung an, sich bei einem Gegenbesuch in Israel ein Bild davon zu machen, warum dies in Israel – auch an einem Freitagnachmittag – wohl anders läuft.



FCA in Mainz: Ein Sieg muss her!

Es sieht gut aus für den FCA. Noch nie standen die Augsburger nach 13 Spieltagen so weit vorne in der Tabelle. Deshalb weht ein neuer Geist am Lech: Der FCA zeigt sich unbescheiden und will jedes Spiel gewinnen.

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 31 25-03-03 84:22 (+62) 78
2.FC Schalke 04 31 16-08-07 49:35 (+14) 56
3.Borussia Dortmund 31 15-09-07 61:41 (+20) 54
4.Bayer 04 Leverkusen 31 14-09-08 55:41 (+14) 51
5.1899 Hoffenheim 31 13-10-08 60:44 (+16) 49
6.RB Leipzig 31 13-08-10 47:47 (0) 47
7.Eintracht Frankfurt 31 13-07-11 41:40 (+1) 46
8.Borussia Mönchengladbach 31 12-07-12 42:48 (-6) 43
9.Hertha BSC 31 10-12-09 38:35 (+3) 42
10.VfB Stuttgart 31 12-06-13 29:35 (-6) 42
11.FC Augsburg 31 10-10-11 40:40 (0) 40
12.Werder Bremen 31 09-10-12 34:38 (-4) 37
13.Hannover 96 31 09-09-13 38:47 (-9) 36
14.VfL Wolfsburg 31 05-15-11 30:40 (-10) 30
15.1. FSV Mainz 05 31 07-09-15 32:49 (-17) 30
16.SC Freiburg 31 06-12-13 26:51 (-25) 30
17.Hamburger SV 31 06-07-18 24:48 (-24) 25
18.1. FC Köln 31 05-07-19 31:60 (-29) 22
„Auf Statistiken aus der Vergangenheit gebe ich nicht viel“, so FCA Manuel Baum vor der Partie am heutigen Samstag (15.30 Uhr) gegen Mainz. Die Mainzer haben gegen den FCA seit sieben Spielen nicht mehr verloren und sind zu Hause seit vier Spielen ungeschlagen. Dennoch fährt der FCA mit breiter Brust zu den Rheinhessen, schließlich steht der FCA in der Tabelle vor den 05ern und zeigte sich in den vergangenen Runden gegen alle Gegner auf Augenhöhe (Die Bayern bilden die Ausnahme). Deshalb wird der Tabellenachte auch in Mainz auf Sieg spielen.

Sollte es dem FCA gelingen, in den verbleibenden vier Partien des Jahres neun Punkte zu holen, wäre es immerhin denkbar, dass die sportliche Führung gedanklich davon Abstand nimmt, dass der FCA in dieser Saison „nur“ die Klasse zu halten hat. Berlin (H), Schalke (A), Freiburg (H) und eben heute Mainz sind die kommenden Gegner, die eine Art Nagelprobe darstellen: Stehen am Ende dieser vier Spiele neun Punkte, darf der FCA die Sorgen um den Abstieg abstreifen und nach höheren Zielen streben.

Gegen Mainz sind bis auf Kedhira und Kacar alle wichtigen Augsburger Akteure fit und in Form. Die voraussichtliche Aufstellung: Hitz – Opare, Gouweleeuw, Hinteregger, Max – Koo, D. Baier – Er. Thommy, Gregoritsch, Caiuby – Finnbogason.



DEL: AEV verliert in München

Die Augsburger Panther haben auch das dritte Derby gegen den EHC Red Bull München verloren. Anders als in den ersten beiden Duellen, hatte der AEV dieses Mal aber durchaus die Chance auf Punkte, unterlag letztlich aber trotz guter Leistung knapp mit 3:4. Die Treffer für die Panther erzielten Derek Dinger (3.), Drew LeBlanc (35.) und Trevor Parkes (48.). Für den Deutschen Meister waren Konrad Abeltshauser (2.), Frank Mauer (11.), Steven Pinizzotto (22.) und Patrick Hager (47.) erfolgreich.

Trainer Mike Stewart musste weiter auf die verletzten Steffen Tölzer und Scott Valentine verzichten, veränderte sein Team aber dennoch auf zwei Positionen: Der wiedergenesene Hans Detsch rückte für Youngster Marco Sternheimer ins Team.

Zudem feierte der unter der Woche verpflichtete Olivier Roy sein Debüt im Tor des AEV. Ben Meisner, der zuletzt zwischen den Pfosten stand, fand sich auf der Tribüne wieder und musste von dort die frühe Führung der Gastgeben verfolgen.

Gerade einmal 90 Sekunden waren gespielt, als Abeltshauser trocken aus dem Handgelenk abzog, den Puck unhaltbar in den Knick setzte und Roy keine Chance ließ (2.). Doch die Panther schlugen nur 35 Sekunden später zurück. Vom Bully weg zog Dinger ab und der Puck fand den Weg an David Leggio vorbei ins Münchner Tor (3.).

Frühe Tore auf beiden Seiten

Der Titelverteidiger hatte in der Folgezeit etwas mehr vom Spiel, aber die Gäste versteckten sich keineswegs, so dass die Zuschauer ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel zu sehen bekamen –

mit dem zunächst besseren Ende für den EHC, der nach knapp elf Minuten erneut in Führung ging. Derek Joslin brachte die Scheibe zum Tor, wo Mauer diese stark abfälschte und Roy erneut keine Abwehrchance ließ (11.).

Der neue Goalie hielt sonst alles, was auf seinen Kasten kam und zeigte eine starke Leistung. Doch kurz nach Wiederbeginn musste der 26-Jährige ein drittes Mal hinter sich greifen. Beim harten und platzierten Schuss von Pinizzotto konnte Roy nichts ausrichten (22.).

LeBlanc verkürzt

München drückte nun auf die Entscheidung, aber der AEV zeigte Moral und belohnte sich mit dem Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor der zweiten Sirene konnte LeBlanc zum 3:2 abstauben (35.).

Im Schlussdrittel waren es aber wieder die Hausherren, die als erstes zuschlugen. Nach tollem Zuspiel von Keith Aucoin tauchte Hager alleine vor Roy auf und schob diesem mit einer schönen Bewegung den Puck durch die Beine (47.).

Doch erneut war der AEV um eine Antwort nicht verlegen – Parkes verkürzte nach Alleingang nur 57 Sekunden nach dem Treffer von Hager auf 4:3 (48.).

AEV zeigt Moral

Zu mehr reichte es aber nicht, obwohl die Panther bis zum Schluss alles gaben und sich auch noch einige Chancen erarbeiteten. Die wohl beste vergab Michael Davies, als er kurz vor dem Ende freistehend an Leggio scheiterte (58.), der damit die Punkte festhielt.

Für die Panther geht es Sonntag nun mit dem nächsten Kracher weiter. Ab 19:00 Uhr geben die Thomas Sabo Ice Tigers ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion ab.



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