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Liederabend: Es gibt keine Märchen mehr

Es gibt keine Märchen mehr

…und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Manchmal gelingt die Liebe ein Leben lang, und Paare werden gemeinsam alt  …. manchmal eben auch nicht. So das Motto eines Liederabends mit Rebekka Reinholz und Silvia Amberger, die sich bereits in ihrer Schulzeit als Duo fanden. Rebekka Reinholz absolvierte inzwischen ein Schauspielstudium in Wien und hat bereits einiges an Sprech- und Singerfahrung auf der Bühne gesammelt. Silvia Amberger studierte am Augsburger Leopold-Mozart-Zentrum Klavier und ist derzeit im Masterstudium im italienischen Trient. Mit diesem Liederabend finden die beiden zu ihren Augsburger Wurzeln zurück.

„Es gibt keine Märchen mehr ….“   Liederabend mit Rebekka Reinholz  und Silvia Amberger am Klavier. 27.11.2017, 18.30 Uhr, Pianohaus Hermes & Weger Bechstein-Center, Halderstr. 16, Augsburg



Dinglerstraße: Süchtigen-Treff vor dem Aus

Am vergangenen Mittwoch fand in Oberhausen in der Dinglerstraße 10 der erste Informationsabend der Stadt Augsburg bezüglich ihrer Pläne, in den Räumen des Anwesens in der Dinglerstraße 10 einen Treff für Alkohol- und Drogenabhängige einzurichten, statt.

Dinglerstraße: Dirk Wurm auf verlorenem Posten

Dinglerstraße: Dirk Wurm auf verlorenem Posten (c) DAZ


Zahlreiche Stadträte fast aller Fraktionen, Sozialreferent Stefan Kiefer und Oberbürgermeister Kurt Gribl waren anwesend, als das Ordnungsreferat das Projekt vorstellte. Bevor sich die Diskussion für die zirka 120 Bürger im überfüllten Saal öffnete, schnappte sich OB Kurt Gribl das Mikrofon („Es kann immer passieren, dass der Oberbürgermeister vorbeischaut“) und erklärte das gesamte Projekt wieder für ergebnisoffen und widmete auf diese Weise die drei Informationsveranstaltungen zu einem Projektdiskurs um. Die Oberhauser Bürger dankten ihm mit sachlichen Vorträgen, die aus verschiedenen Blickwinkeln im Sinne der Quartiersentwicklung kaum noch etwas übrig ließen von der Idee des Ordnungsreferenten, den Oberhauser Bahnhof als Süchtigen-Treff zu entlasten, indem man einen zweiten Treff in der Dinglerstraße mit Betreuung und niederschwelligen Kulturangeboten einrichtet.

Am zweiten Abend änderte sich an diesem Prozedere nichts. Trotz zahlreicher Unterstützer aus der SPD-Fraktion und der Partei stand Ordnungsreferent Dirk Wurm im Wind und war nicht in der Lage, die Sorgen und die Skepsis der Oberhauser Bürger zu zerstreuen. Noch vor dem dritten Bürgerdiskurs am heutigen Freitag steht das Projekt vor dem Aus. Nach Informationen der DAZ gibt es im Stadtrat keine Mehrheit mehr für den Standort Dinglerstraße: Die CSU ist fast geschlossen dagegen. Pro Augsburg ist geschlossen dagegen und zusammen mit den Einzelstadträten Schafitel, Grab, Bayerbach gibt es eine komfortable Mehrheit gegen das Projekt in der Dinglerstraße.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass selbst die Grüne Stadtratfraktion, die das Projekt inhaltlich vorbehaltlos unterstützt, Skepsis in Sachen Standortwahl anzeigt. „Dirk Wurm muss nun aufpassen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Cemal Bozoglu, „dass er mit seinem weiteren Vorgehen das Projekt inhaltlich nicht gefährdet.“



FCA: Am Mittwoch beginnt der Verkauf für Rückrunden-Dauerkarten

Wie bereits in den vergangenen Jahren bietet der FC Augsburg seinen Fans auch in dieser Saison wieder ein Dauerkarten-Abonnement zur Rückrunde an. Wer unter anderem die Heimspiele gegen Bayern, Stuttgart oder Schalke live verfolgen will, kann sich ab kommendem Mittwoch das Abo sichern.

Am Mittwoch, 29. November, startet der FC Augsburg sein Angebot für das Abonnement einer Rückrunden-Dauerkarte. Wie in den vergangenen Jahren sind in der Rückrunden-Dauerkarte alle acht Rückrunden-Partien inbegriffen. Für die Topspiele gegen den VfB Stuttgart (16.-18. Februar), den FC Bayern (6.-8. April) und den FC Schalke 04 (5. Mai, 15.30 Uhr) müssen die Anhänger hierbei keinen Topspiel-Zuschlag zahlen. Die Rückrunden-Dauerkarte gibt es ausschließlich als Abonnement und muss bis 15. Mai eines Jahres jeweils gekündigt werden, ansonsten verlängert es sich automatisch zur neuen Saison.

Das Dauerkarten-Abo für die Rückrunde gibt es für alle Sitzplatzkategorien. In der Kategorie 1a kosten die Rückrundenspiele 299,- Euro (ermäßigt 269,- Euro), in Kategorie 1b 239,- Euro (ermäßigt 209,- Euro). In Kategorie 2 sind 219,- Euro (ermäßigt 189,- Euro) zu zahlen und in Kategorie 3 fallen 169,- Euro (ermäßigt 149,- Euro) an. Mit dem Kauf eines Dauerkarten-Abos können Fans gegenüber dem Kauf von Tageskarten in der Rückrunde rund 20 Prozent sparen.


FCA: Wohin geht die Reise in dieser Saison?

Am morgigen Samstag, 25. November (15.30 Uhr), tritt der FCA in der 13. Runde der Fußballbundesliga gegen den VfL Wolfsburg an. Mit dem VfL, der seit acht Partien ungeschlagen ist, kehrt mit dem langjährigen Augsburger Kapitän Paul Verhaegh, der kurz vor Beginn der Saison überraschend nach Wolfsburg abwanderte, ein FCA-Idol an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Fünf Spiele hat der FCA im Jahr 2017 noch auf der Agenda. Nach dem Wolfsburg-Match spielt der FCA auswärts gegen Mainz am Samstag, den 2.12. (15.30 Uhr) und anschließend am Sonntag, den 10.12. (18 Uhr) in der WWK Arena gegen Hertha BSC. Danach geht es „auf“ Schalke gegen den einzigen Gegner dieser Fünfer-Serie, der in der Tabelle vor dem FCA steht (13.12./20.30 Uhr) und schließlich treffen die Augsburger im letzten Heimspiel der Hinrunde auf den SC Freiburg am Samstag, den 16.12. (15.30 Uhr).

„Wir haben in jedem Spiel die realistische Chance, etwas zu holen“, so FCA-Trainer Manuel Baum. „Mal schauen, was dann am Ende unter dem Weihnachtsbaum liegt.“ Die Personalsituation könnte vor dem Spiel gegen Wolfsburg nicht besser sein: Alle Spieler sind gesund und fit. Mit Martin Hinteregger steht Baum wieder ein kampfstarker Stammspieler zur Verfügung, der zusammen mit Danso und Gouweleeuw eine magische Innenverteidigung bilden könnte. Wenn FCA-Trainer Baum die Abwehr hoch stellen will, wäre diese Variante jedenfalls eine interessante Option für eine Heimstrategie, wie sie gegen Hannover bereits eine Halbzeit erfolgreich angewendet wurde. Zu wünschen wäre auch, dass Baum die irrwitzige Wunschvorstellung aufgibt, dass ein Spieler wie Finnbogason dem FCA im Spiel nach vorne weiterhelfen könnte.

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 31 25-03-03 84:22 (+62) 78
2.FC Schalke 04 31 16-08-07 49:35 (+14) 56
3.Borussia Dortmund 31 15-09-07 61:41 (+20) 54
4.Bayer 04 Leverkusen 31 14-09-08 55:41 (+14) 51
5.1899 Hoffenheim 31 13-10-08 60:44 (+16) 49
6.RB Leipzig 31 13-08-10 47:47 (0) 47
7.Eintracht Frankfurt 31 13-07-11 41:40 (+1) 46
8.Borussia Mönchengladbach 31 12-07-12 42:48 (-6) 43
9.Hertha BSC 31 10-12-09 38:35 (+3) 42
10.VfB Stuttgart 31 12-06-13 29:35 (-6) 42
11.FC Augsburg 31 10-10-11 40:40 (0) 40
12.Werder Bremen 31 09-10-12 34:38 (-4) 37
13.Hannover 96 31 09-09-13 38:47 (-9) 36
14.VfL Wolfsburg 31 05-15-11 30:40 (-10) 30
15.1. FSV Mainz 05 31 07-09-15 32:49 (-17) 30
16.SC Freiburg 31 06-12-13 26:51 (-25) 30
17.Hamburger SV 31 06-07-18 24:48 (-24) 25
18.1. FC Köln 31 05-07-19 31:60 (-29) 22
Mit diesen Vorzeichen könnte der FC Augsburg gegen die Niedersachsen einen Heimsieg ins Visier nehmen. Zuletzt blieb der FCA in der heimischen Arena dreimal ohne Dreier. „Wir hatten zu Hause zuletzt eine kleine Durststrecke, was Siege betrifft“, so FCA-Trainer Manuel Baum, der gegen den VfL früh und aggressiv stören lassen will.

Wolfsburg kommt jedoch mit breiter Brust aufs Lechfeld. Seit Trainer Martin Schmidt die Regie bei der VW-Werkself übernommen hat, hat der VfL noch kein Spiel verloren. Nach sieben Unentschieden in Folge gelang den Wölfen am zurückliegenden Spieltag gegen Freiburg der erste Sieg. „Das ist eine richtig gute Truppe“, so Manuel Baum. Wolfsburg muss noch auf Jakub Blaszczykowski verzichten. „Er wird weiterhin am Rücken behandelt und ist für Augsburg kein Thema“, so Martin Schmidt, der sich der schwierigen Aufgabe in Augsburg bewusst ist: „Wir müssen uns auf ein richtiges Kampfspiel vorbereiten.“

Wohin die Reise des FCA geht, ist weiterhin nicht klar. Sollten die Augsburger jedoch aus den kommenden fünf Spielen zehn Punkte holen, darf man am Lech wieder unbescheiden nach oben schauen.