Wendejahre
Maximilian I.
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FCA bleibt gegen Leverkusen sieglos

Der FC Augsburg trennte sich am 11. Spieltag im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen 1:1. Bayer ging nach einem Danso-Patzer durch Kevin Volland in Führung (47.). Kevin Danso bügelte seinen Bock nur wenige Minuten später wieder aus und sorgte per Kopfball-Abstauber für den 1:1-Endstand (49.).

Im Vergleich zum 3:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen nahm FCA-Trainer Manuel Baum gegen Leverkusen auf einer Position verletzungsbedingt eine Umstellung vor. Für Alfred Finnbogason stand Ja-Cheol Koo in der Startelf. Michael Gregoritsch übernahm Finnbogasons Part in der Sturmmitte.

Leverkusen begann dominant, was auch damit zu tun hatte, dass die Augsburger die spielstarken und torgefährlichen Leverkusener erst in der eigenen Hälfe anliefen, was zu Beginn nicht gut aussah, da zwischen den Augsburger Abwehrreihen zuviel Raum für schnelle Wege zum Tor war. Die Bayer Elf pflegte Ballbesitz, während sich der FCA aufs Kontern verlegte. Lange geschah vor den Toren wenig. Nach einem Foul von Daniel Opare an Julian Brandt brachte der Gefoulte den fälligen Freistoß auf den langen Pfosten, wo sich Jonathan Tah gegen Kevin Danso durchsetzte und den Ball knapp links vorbeiköpfte (19.). Auf der Gegenseite nahm Michael Gregoritsch am linken Strafraumeck den Ball mit und zog nach zwei kurzen Schritten ab: vorbei (23.). Dann flankte Philipp Max bei einem Konter von links auf Gregoritsch, der mit einem Flugkopfball aus 15 Metern Bernd Leno im Leverkusen-Tor prüfte (33.).

Der FCA befand sich nun auf Augenhöhe und sorgte weiter für Gefahr: Max schlug aus bester Abschlussposition ein Luftloch (36.) und Gregoritsch nickte den Ball über das linke Kreuzeck (45.). Helle Aufregung unter den Zuschauern, als in der 40. Minute Panagiotis Retsos im Strafraum den Ball an die Hand bekam. Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Abstoß, obwohl es sich um deutliches Handspiel handelte. Nach Rücksprache mit dem Video-Schiedsrichter wurde der Elfmeter nicht gegeben. In der dreiminütigen Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzte Bailey einen Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp links neben das FCA-Gehäuse (45.+1).

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 34 27-03-04 92:28 (+64) 84
2.FC Schalke 04 34 18-09-07 53:37 (+16) 63
3.1899 Hoffenheim 34 15-10-09 66:48 (+18) 55
4.Borussia Dortmund 34 15-10-09 64:47 (+17) 55
5.Bayer 04 Leverkusen 34 15-10-09 58:44 (+14) 55
6.RB Leipzig 34 15-08-11 57:53 (+4) 53
7.VfB Stuttgart 34 15-06-13 36:36 (0) 51
8.Eintracht Frankfurt 34 14-07-13 45:45 (0) 49
9.Borussia Mönchengladbach 34 13-08-13 47:52 (-5) 47
10.Hertha BSC 34 10-13-11 43:46 (-3) 43
11.Werder Bremen 34 10-12-12 37:40 (-3) 42
12.FC Augsburg 34 10-11-13 43:46 (-3) 41
13.Hannover 96 34 10-09-15 44:54 (-10) 39
14.1. FSV Mainz 05 34 09-09-16 38:52 (-14) 36
15.SC Freiburg 34 08-12-14 32:56 (-24) 36
16.VfL Wolfsburg 34 06-15-13 36:48 (-12) 33
17.Hamburger SV 34 08-07-19 29:53 (-24) 31
18.1. FC Köln 34 05-07-22 35:70 (-35) 22
Eine kalte Dusche gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit für den FCA: Nach Dansos Ausrutscher knallte Kevin Volland den Ball aus 15 Metern humorlos zum 1:0 für Leverkusen ins Netz (47.). Der FCA zeigte sich nicht geschockt, sondern antwortete postwendend. Gregoritsch köpfte eine Max-Ecke auf Leno, der den Ball an die Latte lenkte. Den Abpraller köpfte Danso zum 1:1-Ausgleich ein (49.). Dann beruhigte sich das Geschehen ein wenig, ehe Caiuby nach einer punktgenauen und weiten Flanke von Marcel Heller den Ball mit Wucht an den rechten Außenpfosten köpfte. Der FCA wurde wieder munter, Leverkusen hielt dagegen. Am Schluss wollten beide Mannschaften gewinnen, das Spiel blieb offen und spannend bis zum Schlusspfiff.

Ich sehe den Punkt in Augsburg als Punktgewinn an, sie haben nicht umsonst 16 Punkte wie wir auch. Wir hatten in den ersten 25 Minuten die Kontrolle, gehen dann zwar glücklich in Führung und Augsburg kommt besser ins Spiel. Bei einer Augsburger Großchance hatten wir Glück, dass wir nicht das 1:2 kassieren, aber insgesamt geht das Remis in Ordnung, weil wir in der letzten Viertelstunde wieder die Kontrolle übernommen haben.“ So Leverkusens Trainer Heiko Herrlich, dem FCA-Trainer Manuel Baum beipflichtete: „Insgesamt stimme ich Heiko Herrlich zu, dass der Punkt in Ordnung geht.“

So bleibt der FCA nach 13 Bundesligapartien wieder einmal ohne Sieg gegen Leverkusen. – Weiter geht es für Augsburg nach der Bundesligapause am 18. November beim FC Bayern.
FCA: Marwin Hitz; – Daniel Opare; Jeffrey Gouweleeuw; Philipp Max; Kevin Danso; – Marcel Heller; Rani Khedira; Daniel Baier; Francisco da Silva Caiuby; Ja-Cheol Koo; – Michael Gregoritsch;

Eingewechselt: Dong-Won Ji (83.); Erik Thommy (74.); –

Ausgewechselt: Marcel Heller (74.); Ja-Cheol Koo (83.); –

Auswechselbank: Andreas Luthe (TW); Konstantinos Stafylidis; Jan-Ingwer  Callsen-Bracker; Jonathan Schmid; Alfred Finnbogason;

Tore: 0:1 Kevin Volland (47.) / 1:1 Kevin Danso (49.).



DEL: AEV vs. München 0:3

Die Augsburger Panther haben auch das zweite Duell gegen den EHC Red Bull München in dieser Saison verloren. Nach der 2:5-Niederlage Anfang Oktober in der bayrischen Landeshauptstadt unterlag der AEV dieses Mal vor ausverkaufter heimischer Kulisse von 6139 Zuschauern mit 0:3. Die Treffer für München erzielten Daryl Boyle (14.), Yannic Seidenberg (30.), Maximilian Kastner (50.).

AEV mit gutem Start

Mike Stewart musste gegen den Deutschen Meister weiter auf David Stieler verzichten, Arvids Rekis war dagegen im Verleich zum Spiel in Nürnberg wieder dabei und ersetzte Derek Dinger. Und Rekis und seine Kollegen legten gut los. Zwar hatten die Gäste die erste Chance durch Jason Jaffray (2.), aber danach erarbeiteten sich die Hausherren eine Fülle von Möglichkeiten. Aleksander Polaczek, Trevor Parkes (je 3.), Drew LeBlanc, Jaroslav Hafenrichter (je 4.), Evan Trupp (5.) und Gabe Guentzel (7.) scheiterten aber allesamt an David Leggio im Tor der Münchner.

Nach dieser Drangphase des AEV kamen auch die Gäste besser ins Spiel und die Zuschauer bekamen eine abwechslungsreiche Partie mit wenigen Unterbrechungen zu sehen. Kastner prüfte Jonathan Boutin (8.), der aber ebenso zur Stelle war wie sein Gegenüber bei einem Schuss von Matt White (11.).

Boyle trifft für München

Das erste Tor fiel dann in der 14. Spielminute – und zwar für die Gäste. Der AEV verpasste es, den Puck aus dem Drittel zu bringen und letztlich zog Boyle von der blauen Linie ab und ließ Boutin mit seinem Schuss ins Kreuzeck keine Chance (14.). Der Treffer gab München Auftrieb und Jakob Mayenschein hätte kurz danach erhöhen können, aber Boutin parierte stark mit dem Schoner (15.). Auch die Panther hatten noch eine Großchance, aber in Überzahl gelang Holzmann aus kurzer Distanz nicht der Ausgleich (16.).

Im zweiten Drittel bestimmte dann der Meister das Geschehen. Der AEV kam kaum noch zu gefährlichen Aktionen und Boutin verhinderte mehrfach mit spektakulären Paraden den Einschlag. Besonders bei einem Versuch von Keith Aucoin, als der Augsburger Goalie in Weltklasse-Manier parierte (26.).

Seidenberg erhöht

In Überzahl legten die Münchner dann aber nach, als Seidenberg aus der Distanz abzog und Boutin zum zweiten Mal machtlos war (30.). Frank Mauer hatte bei einem Alleingang sogar das 0:3 auf dem Schläger, aber wieder blieb Boutin Sieger (35.). Erst in der Schlussphase kamen auch die Panther wieder zu Chancen. Michael Davies freistehend vor Leggio (38.) vergab aber ebenso wie Drew LeBlanc mit der Rückhand (39.).

Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Münchner darauf, das Ergebnis zu verwalten. Trevelyan hatte zwar aus kürzester Distanz eine Möglichkeit (47.), aber sonst ließ München kaum etwas zu.

Kastner macht alles klar

Und im Powerplay machte Red Bull dann alles klar. Nach einem Schuss von Patrick Hager stand Kastner goldrichtig und staubte zum 0:3 ab (50.). Die Panther spielten zwar auch in der Folgezeit nach vorne und gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf. Der Ehrentreffer wollte aber nicht mehr fallen und so nahm München nach einer überzeugenden Vorstellung die Punkte mit.

Die Panther können am Sonntag bei den Schwenninger Wild Wings ab 17:00 Uhr noch einmal Punkte einfahren, ehe die Länderspielpause mit dem Deutschland Cup ansteht.



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