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FCA gegen Dortmund eine Halbzeit auf Augenhöhe

Borussia Dortmund gewinnt in Augsburg am siebten Spieltag der Fußballbundesliga vor 30.660 Zuschauern in der ausverkauften WWK Arena gegen den FCA mit 1:2. Der BVB ging durch Andrij Yarmolenko (4.) früh in Führung, Caiuby glich für Augsburg aus (11.). Shinji Kagawa sorgte mit einem sehenswerten Kunstschuss für den 2:1-Siegtreffer der Dortmunder (23.).

FCA- Trainer Manuel Baum wechselte nach dem 0:0 in Stuttgart zweimal: Baier ersetzte nach abgesessener Sperre Kacar und Gregoritsch sollte für Koo in die Startelf rutschen. In der ersten Hälfte war der BVB deutlich überlegen und hätte die Partie frühzeitig entscheiden können, wäre Aubameyang mit seinen Topchancen nicht so fahrlässig umgegangen. In der zweiten Halbzeit kam der FCA besser in die Zweikämpfe und trieb das Spiel mit Willen und Kraft Richtung Dortmunder Tor – ohne einen weiteren Treffer zu erzielen.

Der BVB wollte von Beginn an seine Ballsicherheit mit schnellen Angriffen in Tore ummünzen. Besonders Yarmolenko war geschmeidig unterwegs und brachte die FCA-Abwehr öfters in Verlegenheit. In der 4. Minute erzielte er mit der Hacke aus einem Getümmel heraus das 1:0 für den BVB. Der FCA konnte umgehend mit seinem einzigen ernsthaften Angriff in der ersten Hälfte auf 1:1 stellen: Max konnte mit viel Raum und Zeit von links flanken, Caiuby köpfte wuchtig aus kurzer Distanz zum Ausgleich (11.). Danach sollte die Borussia dominieren.

Aubameyang hatte das 2:1 auf dem Fuß, zeigte aber zu wenig Präzision (15.). Nach einem groben Patzer ging der BVB in Führung. Hinteregger und Max fehlte im „Nimm-ihn-du-ich-hab-ihn-sicher-Modus“ die Cleverness und der bereits sicher geglaubte Ball lief über Aubameyang und Yarmolenko zu Kagawa, der mit einem überragenden Heber Hitz keine Chance ließ: 2:1 (23.). Anschließend musste man fürchten, dass der FCA zu Hause abgeschossen wird, doch Dortmund ging zu fahrig mit seinen Möglichkeiten um. Allen voran Aubameyang, der in der 32. Minute an Schönheit und unnötigen Übersteigern starb und an Hitz scheiterte, statt die Vorentscheidung zu erzwingen.

Die Offensive der Augsburger zeigte wenig Durchschlagskraft. Alfred Finnbogason war abgemeldet und Gregoritsch schwer anspielbar. Noch vor der Pause musste Augsburg verletzungsbedingt wechseln: Khedira wurde durch Koo ersetzt.

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 31 25-03-03 84:22 (+62) 78
2.FC Schalke 04 31 16-08-07 49:35 (+14) 56
3.Borussia Dortmund 31 15-09-07 61:41 (+20) 54
4.Bayer 04 Leverkusen 31 14-09-08 55:41 (+14) 51
5.1899 Hoffenheim 31 13-10-08 60:44 (+16) 49
6.RB Leipzig 31 13-08-10 47:47 (0) 47
7.Eintracht Frankfurt 31 13-07-11 41:40 (+1) 46
8.Borussia Mönchengladbach 31 12-07-12 42:48 (-6) 43
9.Hertha BSC 31 10-12-09 38:35 (+3) 42
10.VfB Stuttgart 31 12-06-13 29:35 (-6) 42
11.FC Augsburg 31 10-10-11 40:40 (0) 40
12.Werder Bremen 31 09-10-12 34:38 (-4) 37
13.Hannover 96 31 09-09-13 38:47 (-9) 36
14.VfL Wolfsburg 31 05-15-11 30:40 (-10) 30
15.1. FSV Mainz 05 31 07-09-15 32:49 (-17) 30
16.SC Freiburg 31 06-12-13 26:51 (-25) 30
17.Hamburger SV 31 06-07-18 24:48 (-24) 25
18.1. FC Köln 31 05-07-19 31:60 (-29) 22
Nach dem Wechsel zeigte der FCA seine kämpferischen Stärken und drängte die Borussia in ihre Hälfte, doch mehr als Eckbälle und Freistöße sollten dabei nicht herausspringen. Das Spiel schien zu kippen; Dortmund stand unter Druck. Nach einer Ecke kam Caiuby zum Kopfball, den Bürki reaktionsschnell von der Linie wischte. In der Schlussphase sah der externe Schiedsrichter ein Foul im FCA-Strafraum und der Schiedrichter auf dem Platz (Marco Fritz) sollte sich damit einverstanden erklären: Piszczek war von Koo am Trikot gezogen worden. Mit Verzögerung gab es Elfer für Borussia und Aubameyang trat an, hob das Leder in die Mitte, wo Hitz stand und es mühelos aufnahm (80.). In den letzten zehn Minuten setzte der FCA zu einem fulminanten Schlussspurt an, doch mangels Präzision sollte kein Tor mehr fallen.

„Wir haben es verpasst, ein zweites Tor zu machen. In der ersten Hälfte waren wir insgesamt zu passiv und haben die Bälle zu leicht dem Gegner überlassen. Es freut mich aber, wie mutig meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit aufgetreten ist und sich etwas zugetraut hat. Dennoch wäre nach 90 Minuten ein Punkt definitiv verdient gewesen.“ So kommentierte FCA-Trainer Baum das Geschehen.

FCA: Marwin Hitz; – Daniel Opare; Jeffrey Gouweleeuw; Martin Hinteregger; Philipp Max; – Rani Khedira; Marcel Heller; Francisco da Silva Caiuby; Michael Gregoritsch; Daniel Baier; – Alfred Finnbogason;

Eingewechselt: Ja-Cheol Koo (38.); Erik Thommy (81.); Sergio Córdova (67.);

Ausgewechselt: Rani Khedira (38.); Marcel Heller (81.); Michael Gregoritsch (67.); –

Auswechselbank: Andreas Luthe (TW); Kevin Danso; Konstantinos Stafylidis; Jonathan Schmid;

Tore:

0:1 Andrij Jarmolenko (4.)

1:1 Francisco da Silva Caiuby (11.)

1:2 Shinji Kagawa (23.)



FCA: Topspiel der Bundesliga findet heute in Augsburg statt

Augsburg gegen Dortmund: Am siebten Spieltag ist diese Paarung am heutigen Samstag (15.30 Uhr) ein Topspiel der Fußballbundesliga. „Überraschungsmannschaft gegen Überflieger“ lautet das Motto.

BVB gegen FC Augsburg

Was zuvorderst den Augsburgern geschuldet ist, da der FCA entgegengesetzt zu seinen üblichen Gepflogenheiten hervorragend in die Saison gestartet ist. Der FCA gilt nach dem 6. Spieltag als Überraschungsmannschaft der Liga und darf heute den Überflieger empfangen. Der FCA ist seit fünf Spielen ungeschlagen. Mit drei Siegen und zwei Remis steht der potentielle Abstiegskandidat auf Tabellenplatz fünf.

Borussia Dortmund hat nach sechs Spieltagen 16 Punkte auf dem Konto. Außerdem ist das Torverhältnis das historisch beste, das jemals eine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt hatte (+18, 19:1). Gegen die großen europäischen Topteams verlor der BVB zwar in der Champions League mit seiner extrem offensiven Taktik zweimal (gegen Tottenham und Real Madrid), doch in der Bundesliga lässt sich der offensive Zug der Dortmunder bisher nicht aufhalten.

Das wollen die Augsburger nicht stehen lassen. „Es macht zur Zeit Spaß. Alle ziehen voll mit, jeder will spielen und haut sich rein“, sagt FCA-Trainer Manuel Baum. Der Augsburger Kapitän Daniel Baier darf nach seiner Sperre wieder mitmischen und wird in dieser vermutlich mit Leidenschaft geführten Partie eine große Rolle spielen. Sollte es den Augsburgern über 90 Minuten gelingen, in die Zweikämpfe zu kommen, wird das begeisterungsfähige Publikum die Arena in eine Festung verwandeln, in der die Trauben hoch hängen – auch für Dortmund. Beim FCA sind alle Mann an Bord. Das sieht beim BVB anders aus. Borussen-Trainer Peter Bosz muss weiterhin auf Erik Durm, Marco Reus, Raphael Guerrero, Marcel Schmelzer, André Schürrle und Sebastian Rode verzichten. Pierre-Emerick Aubameyang kränkelte nach der Champions League ein wenig – gut möglich, dass er gegen den FCA geschont wird.

PlatzMannschaftSpieleS-U-NTorePkt.
1.FC Bayern München 31 25-03-03 84:22 (+62) 78
2.FC Schalke 04 31 16-08-07 49:35 (+14) 56
3.Borussia Dortmund 31 15-09-07 61:41 (+20) 54
4.Bayer 04 Leverkusen 31 14-09-08 55:41 (+14) 51
5.1899 Hoffenheim 31 13-10-08 60:44 (+16) 49
6.RB Leipzig 31 13-08-10 47:47 (0) 47
7.Eintracht Frankfurt 31 13-07-11 41:40 (+1) 46
8.Borussia Mönchengladbach 31 12-07-12 42:48 (-6) 43
9.Hertha BSC 31 10-12-09 38:35 (+3) 42
10.VfB Stuttgart 31 12-06-13 29:35 (-6) 42
11.FC Augsburg 31 10-10-11 40:40 (0) 40
12.Werder Bremen 31 09-10-12 34:38 (-4) 37
13.Hannover 96 31 09-09-13 38:47 (-9) 36
14.VfL Wolfsburg 31 05-15-11 30:40 (-10) 30
15.1. FSV Mainz 05 31 07-09-15 32:49 (-17) 30
16.SC Freiburg 31 06-12-13 26:51 (-25) 30
17.Hamburger SV 31 06-07-18 24:48 (-24) 25
18.1. FC Köln 31 05-07-19 31:60 (-29) 22
Mögliche FCA-Aufstellungen: FC Augsburg: Hitz – Gouweleeuw, Khedira, Hinteregger – Opare, Max – Koo, Baier – Heller, Caiuby – Finnbogason.



Angehörigengruppe im BKH: Was tun bei bipolaren Störungen?

Bipolare Störungen sind Thema der Angehörigengruppe im Bezirkskrankenhaus

Beim nächsten Treffen der Angehörigengruppe für psychisch Kranke im Bezirkskrankenhaus (BKH) Augsburg geht es um Bipolare Störungen. Oberarzt Dr. Andreas Gartenmaier hat seinem Vortrag dazu den Titel „Im Auf und Ab der Gefühle“ gegeben. Das Treffen findet statt am Dienstag, 10. Oktober, um 17.30 Uhr im Therapieraum T1 der allgemeinpsychiatrischen Institutsambulanz (Zugang über den Haupteingang, Dr.-Mack-Straße 1). Die Angehörigengruppe ist ein offener Kreis, der sich regelmäßig im BKH trifft, um sich zu informieren und auszutauschen.





DEL: Panther verlieren erstes Heimspiel

Die Augsburger Panther mussten im dritten Heimspiel am Freitagabend die erste Niederlage vor eigener Kulisse hinnehmen. Gegen die Iserlohn Roosters glichen Drew LeBlanc (46.) und Scott Valentine (54.) einen 0:2-Rückstand zwar noch aus, am Ende unterlagen die Panther aber mit 2:4. Für Iserlohn waren Blaine Down (25., 60.), Chad Costello (39.) und Jack Combs (57.) erfolgreich.
Trainer Mike Stewart veränderte sein Team im Vergleich zur Niederlage in Köln nicht. Im Tor erhielt somit erneut Ben Meisner den Vorzug vor Jonathan Boutin. Und Meisner hielt im chancenarmen ersten Durchgang seinen Kasten auch sauber.
Die beste Gäste-Chance vergab Combs, der am Augsburger Goalie scheiterte (10.). Auch die Hausherren blieben ohne Treffer: Christian Kretschmann ließ die hochkarätigste Möglichkeit für den AEV ungenutzt, als er keinen Weg vorbei an Mathias Lange im Gästetor fand (16.).

Roosters treffen doppelt

Im Mitteldrittel sollten dann endlich Treffer fallen. Aus Augsburger Sicht aber leider auf der falschen Seite. In der 25. Spielminute setzte sich Kevin Schmidt stark durch, legte auf Down quer und dieser musste den Puck nur noch ins leere Tor schießen.

Kurz danach verfehlte Travis Turnbull genau dieses nach einem Querpass von Combs. Meisner war schon geschlagen, aber der Iserlohner Stürmer setzte den Hartgummi an den Pfosten (29.). In der Defensive waren die Panther also im Glück, in der Offensive wollte es aber nicht klappen.

Die Hausherren brachten sich durch viele ungenaue Zuspiele oft selbst aus dem Konzept und wenn es mal gefährlich wurde, war Lange zur Stelle. Der Goalie der Gäste entschärfte beispielsweise stark gegen Matt White (32.).

Panther kommen zurück

Kurz vor Drittelende erhöhten dann die Gäste. In Unterzahl rückten die Panther zu weit auf und der Konter saß, als Costello humorlos abzog und Meisner nicht den Hauch einer Chance ließ (39.).

Im Schlussdrittel wurden die Panther dann besser und konnten sich nun auch in der Zone der Gäste festsetzen. Diese Leistungssteigerung wurde belohnt, als Trevor Parkes die Scheibe zur Mitte brachte, LeBlanc den Schläger dazwischenhielt und Lange erstmals geschlagen war (46.).

Die Panther wollten nun mehr und rannten an. Lange stand vermehrt im Mittelpunkt, entschärfte aber mehrfach in höchster Not. In der 54. Minute war es aber soweit: Nach einem Valentine-Hammer von der blauen Linie gelang endlich der ersehnte Ausgleich.

Der AEV drückte auf den dritten Treffer, aber es waren die Gäste, die einen Konter perfekt ausspielten und jubeln konnten. Nach Zuspiel von Chris Brown stand Combs allein vor Meisner und zimmerte den Puck unter die Querlatte (57.).

Meister München wartet

Die Panther versuchten zwar auch in der Folgezeit noch einmal alles, aber Down machte mit seinem Treffer ins leere Tor alles klar (60.).

Die Panther verließen damit erstmals an einem Freitag in dieser Saison als Verlierer das Eis und müssen am Sonntag in München beim Meister EHC Red Bull punkten, wenn man das erste Null-Punkte-Wochenende vermeiden will.


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