Wendejahre
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FCA: Ex-FCA-Profi Dominik Reinhardt übernimmt die U23

Die U23 des FC Augsburg hat einen neuen Trainer

Nach dem Rücktritt von Christian Wörns hat der FCA eine interne Lösung gefunden. Ex-FCA-Profi Dominik Reinhardt, der bisher als spielender Co-Trainer fungierte, übernimmt ab sofort das Traineramt bei der Augsburger Regionalliga-Mannschaft. Dies teilte Alexander Frankenberger, Cheftrainer Nachwuchs, der Mannschaft unmittelbar nach dem 5:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München mit. „Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen. Es ist toll, dass ich gleich mit einer so reizvollen Aufgabe ins Trainergeschäft einsteigen kann. Wir wollen den erfolgreichen Weg fortsetzen und unsere Talente weiterentwickeln“, sagt der neue Trainer Dominik Reinhardt.

„Wir sind überzeugt, dass die junge Mannschaft von der langjährigen Profi- Erfahrung von Dominik Reinhardt profitieren wird. Mit diesem Schritt setzen wir die enge Verzahnung zwischen Lizenzmannschaft und Nachwuchs konsequent fort“, sagt Geschäftsführer Sport Stefan Reuter. Reinhardt absolviert in den kommenden Tagen noch den Trainerlehrgang zur DFB-Elite-Jugendlizenz und wird die Mannschaft erstmals im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth am Samstag, 9. September (14.00 Uhr) betreuen.


Stadtwerke: Fahrgäste geben gute und schlechte Noten

Die Stadtwerke Augsburg konnten ihr Nahverkehrsangebot nach Ansicht der Fahrgäste weiter verbessern

Während der Sommerferien werden die Gleise der Straßenbahnlinie 2 zwischen Schertlinstraße und Haunstetten ausgetauscht. Deshalb fahren Busse statt Straßenbahnen. Foto: swa / Thomas Hosemann

Buss und Straßenbahn im Aufwind  Foto: swa / Thomas Hosemann


In einer aktuellen Befragung bewerten die Nutzer der Straßenbahnen und Busse das Angebot insgesamt mit „sehr gut“. In der Studie werden 41 deutsche Verkehrsbetriebe verglichen. Die swa verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr von Platz neun auf Platz sieben. Besonders gut wurden Schnelligkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bewertet. Hatten sich die swa im Vorjahr mit Platz neun bereits einen der vorderen Ränge gesichert, so kletterten sie in diesem Jahr auf Platz sieben und steigert sich von der Note „gut“ auf „sehr gut“.

Ein „Sehr gut“ für Zuverlässigkeit

„Das sehr erfreuliche Ergebnis der Umfrage bestätigt, dass die swa die richtigen Verbesserungsmaßnahmen ergriffen haben“, freut sich swa Geschäftsführer Dr. Walter Casazza. So wurde vor allem an der Pünktlichkeit und der Anschlusssicherung gearbeitet, aber auch die Sauberkeit der Fahrzeuge und Haltestellen verbessert. „Uns ist es aber wichtig, unsere Qualität für die Fahrgäste ständig weiter zu verbessern, denn ein hochwertiger Nahverkehr ist attraktiv und so ein unmittelbarer Gewinn für den Umweltschutz und das Lebensgefühl in der Stadt“, so Casazza.

Bei der vergleichenden Studie des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS (ehemals TNS infratest) wurden im Auftrag von 41 Verkehrsunternehmen von März bis Mai 22.000 Fahrgäste nach Zufallsauswahl bundesweit telefonisch interviewt. Neben der allgemeinen Zufriedenheit wurden bei der repräsentativen Studie nach der Einschätzung von 28 einzelnen Aspekten des Nahverkehrsangebots gefragt. In insgesamt zehn Kategorien kamen die swa in die Spitzenränge eins bis drei. Für eine Großstadt wie Augsburg dabei besonders bemerkenswert, der erste Platz bei der Bewertung der Sicherheit an den Haltestellen in den Abendstunden.

61,6 Millionen Fahrgäste haben 2016 den ÖPNV der swa genutzt, 2,2 Millionen mehr als 2015

Weitere Erstplatzierungen im Bundesvergleich gab es für die Aktivitäten zum Umwelt- und Klimaschutz und die Bedienungsfreundlichkeit der Fahrkartenautomaten. „Sehr gut“ wird von den Fahrgästen in Augsburg die Schnelligkeit der Beförderung, die swa Fahrinfo-App und die Informationen im Fahrzeug bewertet. Auch die Wahrnehmung der Fahrplaninformationen an den Haltestellen wurde deutlich besser bewertet als noch im Vorjahr. Bundesweit liegen die swa mit diesen Kriterien unter den Top drei.

In Augsburg zwar verbesserungswürdig, aber im Vergleich mit anderen Städten auf Rang zwei landeten die swa mit der Information bei Störungen und Verspätungen sowie dem Haltestellenkomfort. Ähnliches gilt für das Fahrkartensortiment und die Taktfrequenz. Beim Takt belegen die swa zwar im Vergleich der 41 den achten Platz, allerdings nur mit der Note „befriedigend“. Deutlich besser im Vergleich zum Vorjahr wird die Freundlichkeit des Fahrpersonals wahrgenommen, von „befriedigend“ auf „eher gut“. Hier machen sich die Trainings- und Schulungsmaßnahmen in den vergangenen Monaten offensichtlich positiv bemerkbar. Die swa-Mitarbeiter belegen hier den siebten Platz im Vergleich der 41.

Ein „Ungenügend“ für das Preis-Leistungs-Verhältnis

Dr. Walter Casazza

Dr. Walter Casazza


Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird im Nahverkehr wie in anderen Lebensbereichen auch traditionell kritisch gesehen. Mit der Beurteilung „ungenügend“ landet Augsburg im Mittelfeld. Selbst das am besten beurteilte Verkehrsunternehmen erhält in dieser Kategorie „befriedigend“. „Erfreulich ist, dass insgesamt die positiven Aspekte eindeutig überwiegen und Verbesserungen sichtbar werden“, freut sich swa Geschäftsführer Dr. Walter Casazza über die Einschätzung der Fahrgäste.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Anschlüsse, Liniennetz, Komfort und Sauberkeit im Fahrzeug, Beratung in den Kundenzentren sowie die Freundlichkeit des Fahrpersonals sind Stärken der swa, die weiter ausgebaut werden sollen.  Die bessere Beurteilung des swa-Angebots durch die Fahrgäste ist für Casazza auch ursächlich für die überdurchschnittliche Steigerung der Fahrgastzahlen in Augsburg. „Höhere Qualität und Zufriedenheit der Fahrgäste führt auch dazu, dass der Nahverkehr noch stärker genutzt wird“, so Casazza. 61,6 Millionen Fahrgäste haben 2016 die Nahverkehrsangebote der swa genutzt, gut 2,2 Millionen mehr als im Jahr davor. Das ist eine Steigerung gegenüber 2015 um 3,8 Prozent.



„Legalize it“ – Augsburger Jusos wollen Konsum von Cannabis legalisieren

Jusos Augsburg fordern ein Ende der Cannabis-Verbotspolitik

Der Besitz und Konsum von Cannabis sei noch immer eine der häufigsten Straftaten in Deutschland, so die Augsburger Jugendorganisation der SPD in einer Stellungnahme, die darauf verweist, dass sich zirka 2,8 Millionen Menschen 2014 im Zusammenhang mit Cannabis strafbar gemacht hätten. Nach offiziellen Schätzungen haben mindestens 13 Millionen Bundesbürger in ihrem Leben bereits Cannabis konsumiert.

Laut der Juso-Vorsitzenden Silke Höggs sei die Verbotspolitik gescheitert. „Eine Legalisierung von Cannabis ist dringend notwendig. Dieser Politikwechsel sorgt für eine bessere Kontrolle des Verkaufs und einen höheren Verbraucherschutz. Die Steuereinnahmen könnten in präventive Programme investiert werden und auch die freigewordenen Kräfte bei Polizei und Justiz können sich mit der organisierten Kriminalität befassen.“ Es gäbe keine Argumente, die bisherige Verbotspolitik beizubehalten. Deshalb fordern wir Jusos: Legalize it!“ —— Foto: Silke Högg (privat)



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