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AEV zelebriert am Samstag seinen „Eishockey Day“

Am Samstag, 19. August laden die Augsburger Panther und der AEV-Nachwuchs gemeinsam ab 09:30 Uhr ins Curt-Frenzel-Stadion zum 4. Hockey Day ein

Das Stadion wird ab 9.30 Uhr geöffnet (Einlass über Eingang Süd). Von 10 Uhr bis 11 kann man den Profis der Panther beim offiziellen Mannschaftstraining zusehen. von 11.30 Uhr findet eine einstündige Gaudi statt. „Skills Competition“ heißt der Spaß:  Zwei Teams, bestehend aus den Pantherprofis und Spielern der AEV-Kleinschüler, treten in sechs Wettbewerben gegeneinander an.

Das weitere Programm:

12:45 – 13:45 > Vorstellung der Nachwuchsmannschaften des AEV,

13:00 – 14:00 > Autogrammstunde der Augsburger Panther,

14:30  Schüler > Vorbereitungsspiel: AEV – EV Füssen.

Der Eintritt ist frei.



Bahnpark: OB Gribl stellt Rettungskonzept vor

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl hat heute nach intensiven Planungen und Gesprächen der in ihrer Existenz bedrohten Bahnpark gGmbH ein strukturelles und finanzielles Rettungskonzept vorgestellt

Historische Dampflokomotive des Bahnparks am 24. Juli 2016 (c) DAZ

Historische Dampflokomotive des Bahnparks am 24. Juli 2016 (c) DAZ


Dieses sieht vor, den eingeschränkten Betrieb bis zum Jahresende 2017 trotz laufender Genehmigungsverfahren durch finanzielle Hilfen zu sichern. Zeitgleich soll ein nachhaltig tragfähiges Gesamtkonzept zur Sicherung von Bestand und Betrieb des Bahnparkmuseums und zur Fortsetzung von museumsbezogenen Veranstaltungen (z.B. Dampflokfahrten) entwickelt werden. Daraus soll ab 2018 ein neues Nutzungskonzept unter dem Dach einer Kooperative von Beteiligten umgesetzt werden, in der auch der Bahnpark eine tragende Rolle spielen kann. Auch ein Betreiber wurde ausfindig gemacht, der die finanzielle Tragfähigkeit sicherstellen soll.

„Der Bahnpark ist alleine nicht in der Lage, sich am Leben zu erhalten“, so der OB zu seinen Überlegungen. „Auch kann und darf die Stadt nicht wahllos Finanzspritzen geben. Deswegen haben wir uns in den vergangenen Wochen ein Konzept mit starken Partnern überlegt und Markus Hehl von der Betreibergesellschaft vorgeschlagen“, so Gribl.

Ursachen der finanziellen Schwierigkeiten

Oberbürgermeister Kurt Gribl: "Wir haben uns ein Konzept mit starken Partnern überlegt"

Oberbürgermeister Kurt Gribl: "Wir haben uns ein Konzept mit starken Partnern überlegt"


Der Bahnpark steht vor einem strukturellen Problem. Der Deckungskreis aus Erträgen durch Events in der Dampflokhalle und Dampflokfahrten zur Deckung der Kosten für die Sicherung und den Betrieb des Museums ist trotz bisheriger erheblicher öffentlicher Zuschüsse strukturell nicht tragfähig. Dies hat die Analyse der durch das Steuerbüro der Bahnpark gGmbH vorgelegten Zahlen ergeben. Hinzu kommt, dass für die Umsetzung der gegenwärtig im Rahmen der Planfeststellung angestrebten genehmigungsrechtlichen Situation zur Fortführung des bisherigen Event-Betriebes in der Dampflokhalle aufgrund von Auflagen erhebliche Aufwendungen zu erwarten sind – so etwa für den Brandschutz.

Die laufenden Einnahmen der Dampflokhalle und der Dampflokfahrtbetrieb würden nicht ausreichen, die Anlage zu erhalten. Das Vorhaben von Geschäftsführer Markus Hehl, den Bahnpark durch den Bau eines Hotels und eines eines Studentenwohnheimes zu finanzieren, sei nach Überprüfung von Experten nicht genehmigungsfähig, da der  Bahnpark sich auf einem Gelände befinde, das von mehreren Eisenbahnbetriebsgesellschaften genutzt werde. Anders gesagt: Die Gleise rund um den Bahnpark werden befahren. Ein Hotel oder ein Studentenwohnheims an dieser Stelle sei mit dem Nutzungsanspruch des laufenden Betriebes nicht vereinbar.

In der städtischen Pressemitteilung heißt es dazu wörtlich: „Die langfristigen Erfolgsaussichten einer Genehmigungsfähigkeit sind aufgrund angekündigter bahnbetrieblicher Bedarfe und einer damit zwingend verbundenen Versagung der erforderlichen eisenbahnrechtlichen Entwidmung äußerst gering. Die zu erwartende Genehmigung der derzeit beantragten Planfeststellung ist im Wesentlichen auf die Fortführung des bisherigen Betriebs gerichtet, der keine ausreichende Ertragsgrundlage bietet.“

Das Zukunftskonzept Bahnpark

Das künftige Bahnpark-Konzept sieht strukturelle Veränderungen auf der Basis eines seriösen Finanzierungs- und Trägermodells vor. Dieses fußt im Wesentlichen auf zwei Teilbetriebsarten: Zum einen dem Museumsbetrieb, dessen Trägerschaft sich verändern soll. Nach Gesprächen mit der Bayerisch-Schwäbischen Museumsbahn e.V. hat sich diese bereit erklärt, hier in Verantwortung zu treten. Diese will auch die Durchführung von Ausflugsfahrten und museumsbezogenen Veranstaltungen beibehalten und weiter ausgestalten, zum Beispiel im Bereich der Modelleisenbahnen und Straßenbahnen.

Zum anderen soll die bahnbetriebliche Nutzung der Dampflokhalle tragfähig ausgestaltet werden. Sie soll einer bahnbetrieblichen Nutzung zugeführt werden und die erzielbaren Erträge sowohl Bestand als auch Betrieb des Bahnparkmuseums sichern.

Vorgeschlagene Maßnahmen und finanzielle Sicherstellung

Mit dem Ziel, das geänderte Nutzungskonzept mit Wirkung zum 1. Januar 2018 umzusetzen, wurden der Bahnpark gGmbH Gestaltungen und Maßnahmen unterbreitet. Durch Kooperationsvereinbarungen mit dem künftigen Betreiber der Dampflokhalle (Montierhallen) und dem künftigen Betreiber des Bahnparkmuseums kann der Bahnpark als Gesamtkonzept weiterentwickelt und in seinem Fortbestand gesichert werden.

Unter der Voraussetzung, dass zwischen der Bahnpark gGmbH, dem künftigen Betreiber des Bahnparkmuseums und dem künftigen Betreiber der Dampflokhalle bis zum 30.09.2017 Verträge abgeschlossen sind, die Bestand und Betrieb des Bahnparkmuseums auf der Grundlage eines tragfähigen Deckungskreises sichern, gewährleistet die Stadt Augsburg eine Liquiditätshilfe für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2017 in Höhe von maximal 60.000 Euro. Der Betrag ist entsprechend der Liquiditätserfordernisse in diesem Zeitraum abrufbar.

Zusätzlich wird die Stadt Augsburg eine Aufwandserstattung an die Bahnpark gGmbH für Instandhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen am „Übernachtungsgebäude“ in Höhe von 50.000 Euro leisten. Gleichzeitig erfolgt die Übertragung dieser Liegenschaft zu gleichen Konditionen des bislang vorgesehenen Investorenerwerbs (Studentenwohnheim) an die Stadt Augsburg.

Letter of Intent unterzeichnet – Geschäftsführer Markus Hehl „erleichtert“

Die Beteiligten, die Stadt Augsburg – vertreten durch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl- und Markus Hehl als Geschäftsführer der Bahnpark Augsburg gGmbh haben heute einen Letter of Intent unterzeichnet, der diesen Weg fortschreibt. Bereits kommende Woche wird ein weiterer Termin zwischen Stadt, Bahnpark gGmbH und den möglichen neuen Kooperationspartnern stattfinden, um weitere Details zu besprechen und gegebenenfalls Problemstellungen zu diskutieren. – Auch Bahnpark Geschäftsführer Markus Hehl zeigte sich angesichts der aufgezeigten Struktur erleichtert, sieht aber noch einen weiten Weg: „Die Struktur steht. In trockenen Tüchern ist sie erst, wenn die festgelegten Ziele in Verträge gegossen sind“.



Dasing: Polizei geht von Brandstiftung aus



Die Brandermittler der bayerischen Polizei gehen davon aus, dass die Ursache des Brandes in der Dasinger Western-City auf Brandstiftung zurückzuführen ist

Die Zusammenarbeit mit mehreren Sachverständigen (intern wie extern) haben den Verdacht erhärtet, dass ein oder mehrere Brandstifter am Werk waren. Seitens des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde eine Informationsbelohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat führen soll. Zusätzlich wurde von der betroffenen Versicherung 10.000 Euro zur Aufklärung der Tat bzw. zur Ergreifung des/der Täter(s) ausgelobt. Die Zuerkennung der Belohnungenn erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.


FCA: Bobadilla wechselt nach Gladbach

Augsburgs Publikumsliebling Raul Bobadilla (30) wechselt mit sofortiger Wirkung vom FC Augsburg zu Borussia Mönchengladbach. Dies verkündete heute der FCA auf seiner obligatorischen Pressekonferenz vor dem Bundesligastart.

Hasta luego Raul Bobadilla (c) Siegfried Kerpf

Hasta luego Raul Bobadilla (c) Siegfried Kerpf


Läuft bei der heutigen sportärztlichen Untersuchung alles nach Plan, unterzeichnet der Argentinier anschließend einen Zwei-Jahres-Vertrag und wird von der Borussia gegen 18 Uhr auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Seit der Saison 2013/14 stand der Angreifer beim FC Augsburg unter Vertrag, war jedoch nach Aussage des FCA vom Donnerstag „mit ausdrücklichem Wunsch“ auf das Augsburger Management zugekommen, den Verein verlassen zu dürfen.

94 Bundesligaspiele absolvierte Bobadilla für den FCA, erzielte 21 Tore und gab 10 Torvorlagen. Bis 2020 wäre sein Vertrag in Augsburg gelaufen. Über die Höhe der Ablösesumme ist bisher nichts durchgesickert. Bereits von Juli 2009 bis Januar 2011 und von Juli 2011 bis Januar 2012 spielte Bobadilla bei Gladbach (59 Bundesligaspiele/ 8 Tore, 12 Assists). Bereits am zweiten Spieltag der Saison könnte Bobadilla wieder in der WWK Arena auf dem Augsburger Lechfeld glänzen. Diesmal im Trikot der Gäste. ———–

Auf der Homepage des FCA wird Bobadillas Wechsel folgendermaßen dargestellt:

„Ich hatte eine super Zeit beim FCA, aber das Angebot meines ehemaligen Vereins kann ich einfach nicht ablehnen. Ich bitte alle FCA-Fans um Verständnis für meine Entscheidung und wünsche dem FCA alles Gute. Es ist für mich keine Entscheidung gegen den FCA, sondern für einen neuen Schritt“, so Raúl Bobadilla, nachdem der Medizincheck am Donnerstag in Mönchengladbach erfolgreich absolviert wurde. „Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des FCA, dass Sie mir diese Chance ermöglichen und danke auch allen FCA-Fans für die tolle Unterstützung in den letzten Jahren.“ – „Wir bedauern daher sehr, dass er sich zu diesem Schritt entschlossen und uns deutlich gemacht hat, dass er seine Zukunft nicht beim FCA sieht“, sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FCA. „Wir respektieren Raúls Entscheidung, weil wir eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden konnten und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.“



Führungen und Veranstaltungen der Kunstsammlungen

Ferienzeit ist Museumszeit. Vom 23. bis 27. August bieten die Augsburger Kunstsammlungen ein Programm an, das sich sehen lassen kann

Mittwoch, 23. August

11.00 Uhr: Aufruhr entspannt für Erwachsene 60plus in der Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast. Kosten 3 Euro zzgl. Eintritt.

9.00 – 13.00 Uhr: Ferienprogramm: Tanzen wie Königin und König mit Romy Pietsch. Für Kinder von 5 bis 9 Jahren (max. 12 Teilnehmer). Voranmeldung unter Tel. 0821 324 4112, Kosten 5 Euro.

Donnerstag, 24. August

11.00 Uhr: Ferienprogramm Das tierische Maxmuseum mit Dr. Wolfgang Wallenta im Maximilianmuseum. Für Kinder von 6 bis 12 Jahren (max. 15 Teilnehmer). Voranmeldung unter Tel. 0821-324 4112, Kosten 3 Euro.

18.00 Uhr: Pikantes am Abend: Auf den Spuren der Wölfin mit Yvonne Reichel im Römerlager. Für Zuhörer ab 18 Jahren. Kosten 7 Euro.

Freitag, 25. August

15.30 Uhr: Kunst und Kultur kompakt: Camera obscura mit Adriana Hiller-Egner im Maximilianmuseum.

Samstag, 26. August

11.00 – 13.00 Uhr: Vorlesezeit im Römerlager für die ganze Familie. Kosten 1 Euro/Erwachsene, Kinder frei.

13.00 – 15.00 Uhr: Elternzeit im Römerlager für Kinder von 4-7 Jahren. Kosten 8 Euro, nur mit Voranmeldung unter Tel. 0821-324 4112 (max. 10 Teilnehmer).

14.00 Uhr: Turnusführung durch die Ausstellung Römerlager im Zeughaus.

15.00 Uhr: Turnusführung durch die Ausstellung Wunderkammer im Maximilianmuseum.

15.00 Uhr: Turnusführung in der Ausstellung Bolihua im Schaezlerpalais.

Sonntag, 27. August

11.00 Uhr: Familienführung Kaiser, Könige und Fürsten für Kinder ab

8 Jahren im Maximilianmuseum (max. 20 Teilnehmer). Voranmeldung unter Tel. 0821-324 4112, Kosten 3 Euro.

11.00 Uhr: Turnusführung in der Ausstellung Die Sammlung neue Kunst VIII im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst.

12.00 Uhr: Turnusführung in der Ausstellung Aufruhr in Augsburg in der Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast.

13.00 Uhr: Turnusführung durch die Ausstellung Römerlager mit besonderem Augenmerk auf die Sonderausstellung im Zeughaus.

13.00 Uhr: Kunst und Kultur kompakt: Keine Kunst ohne Künstler mit Ernst Weidl im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast.

13.30 Uhr: Kunst und Kultur kompakt: Kurzer Aufruhr mit Ernst Weidl in der Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast.

14.00 Uhr: Augsburg eigen. Führung für Erwachsene in der Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast. Kosten 3 Euro zzgl. Eintritt.

14.00 Uhr: Turnusführung durch das Schaezlerpalais: Deutsche Barockgalerie, Festsaal und Staatsgalerie Alte Meister.

15.00 Uhr: Turnusführung durch die Dauerausstellung im Maximilianmuseum.

16.00 Uhr: Turnusführung in der Ausstellung Mensch Tier – Die Künstlerin Gertrud Nein im Maximilianmuseum.





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