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Dasing: Winnetou als Phönix aus der Asche

Mit leichten Einschränkungen für das Publikum nimmt die Western-City-Unternehmung bei Dasing zwei Wochen nach dem großen Brand mit “Winnetou und die Felsenburg” ihren regulären Spielbetrieb wieder auf.

Dasinger Western-City kurz nach dem Brand

Dasinger Western-City kurz nach dem Brand Foto: DAZ


“Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass nach der verheerenden Brandkatastrophe vom 30. Juli nun zumindest die Karl May-Festspiele in Dasing weitergehen können. Der Spielbetrieb mit “Winnetou und die Felsenburg” wird wieder aufgenommen am kommenden Samstag, 12. August, mit Vorstellungen um 16 und um 20 Uhr. Die Spielzeit läuft dann regulär weiter bis zum 17. September, immer samstags um 16 und um 20 Uhr sowie sonn- und feiertags um 17 Uhr.”  Die Western-City mit ihrem Show- und Aktivprogramm müsse aber weiterhin geschlossen bleiben, da weite Teile der City dem Brand zum Opfer gefallen seien.

Fast 500 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Augsburg und der Region haben in der Brandnacht das Schlimmste verhindert. Menschen kamen nicht zu Schaden. In Deutschland gibt es zehn Orte, die unter freiem Himmel  Karl Mays Winnetou-Saga inszenieren. Die beiden bekanntesten sind Bad Segeberg und Elspe, die mit aufwändigen Kulissen und operettenhaften Inszenierungen jedes Jahr zirka 500.000 Besucher verbuchen.



Fahrradstadt: Grüne sehen Handlungsbedarf für Pfersee und Oberhausen

Die Grüne Stadtratsfraktion setzt sich dafür ein, dass die Stadtteile Pfersee und Oberhausen besser ans Radwegenetz angeschlossen werden und hat zwei entsprechende Anträge gestellt.

Fahrrad-Wrack an der Wertach Foto: DAZ-Archiv

Fahrrad an der Wertach Foto: DAZ-Archiv


„Die Augsburger Straße in Pfersee ist zwar die dortige Hauptstraße, allerdings ist sie aufgrund ihres geringen Querschnitts und der dort liegenden Schienen nicht geeignet, um sie mit eigenen Radspuren zu versehen. Für Pfersee braucht es deshalb eine parallel verlaufende Lösung über die Gollwitzer- und die Färberstraße”, so die Grüne Fraktion in einer Stellungnahme. Wenn der Hauptbahnhof nach Westen geöffnet werde, würden noch mehr Menschen als heute mit dem Fahrrad dorthin wollen, weil die gefährliche Pferseer Unterführung dann nicht mehr genutzt werden müsse.

Auch in Oberhausen müsse man eine Lücke im Radwegenetz schließen, um eine durchgehende und attraktive Verbindung zu schaffen. „Die Langenmantelstraße wird nach einem Beschluss des Bauausschusses in den kommenden Monaten umgebaut und beidseitig mit Radspuren versehen. An der Wertachbrücke angekommen endet aber der Radweg sowohl in Richtung Oberhauser Bahnhof als auch in Richtung Oberhausen Nord. Die Ulmer Straße ist ähnlich der Augsburger Straße nicht für eigene Radspuren geeignet, deshalb wollen wir zumindest in der Donauwörther Straße beidseitige Radspuren und damit die Lücke bis zum Bärenwirt schließen, so der Grüne Stadtrat Christian Moravcik.