Wendejahre
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CSU: Hintersberger als Direktkandidat zur Landtagswahl nominiert

Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL wird auch bei der Landtagswahl 2018 als Direktkandidat der CSU für den Stimmkreis Augsburg-Stadt-West, Neusäß und Gersthofen antreten.

Gruppenbild mit Dame: Johannes Hinterberger (3.v.r.) wurde als CSU-Direktkandidat für die kommende Landtagswahl 2018 nominiert

Gruppenbild mit Dame: Johannes Hintersberger (3.v.r.) wurde als CSU-Direktkandidat für die kommende Landtagswahl 2018 nominiert


Johannes Hintersberger, der auch die CSU im Augsburger Stadtrat vertritt und amtierender CSU-Bezirksvorsitzender ist, wurde auf der Aufstellungsversammlung des Stimmkreises Augsburg-Stadt-West, Neusäß und Gersthofen mit großer Mehrheit wiedergewählt. 81 von 84 anwesenden Delegierten bestätigten Johannes Hintersberger auf der Aufstellungsversammlung des Stimmkreises Augsburg-Stadt-West, Neusäß und Gersthofen als Direktkandidaten der CSU für die Landtagswahl 2018.

„Ich danke euch für den großen Vertrauensbeweis und die starke, freundschaftliche Unterstützung“, so Hintersberger nach der Wahl. „Gemeinsam werden wir die großartige Entwicklung fortsetzen, die unsere Region in den letzten Jahren genommen hat. Viele entscheidende Weichen haben wir bereits gestellt“, erklärte Hintersberger und nannte die Uniklinik, das Stadttheater, die Sanierung der Schulen oder die Personalaufstockung der Polizei als wichtige Maßnahmen. Auch Landrat Martin Sailer wurde mit großer Mehrheit als Direktkandidat für den Augsburger Westen, Neusäß und Gersthofen für den Bezirkstag wiedergewählt.

Am kommenden Montag findet die Aufstellungsversammlung des CSU-Stimmkreises Augsburg-Stadt Ost statt. Einziger Kandidat ist Andreas Jäckel. In Bayern bedeuten CSU-Direktkandidaturen sichere Tickets für den Einzug in den Landtag.

Foto: Richard Greiner, Carolina Trautner, Johannes Hintersberger, Leo Dietz, Martin Sailer, Volker Ullrich, Hansjörg Durz (v.l.)



SPD: Fraktion und Jusos sehen Modular-Standort bis 2020 im Wittelsbacher Park

Die Augsburger Jusos haben heute ein Statement abgegeben, in dem sie zusammen mit der SPD Fraktion bekräftigen, dass das Modularfestival bis 2020 im Wittelsbacher Park stattfinden soll.

Anna Rasehorn und Silke Högg (v.l.)

Anna Rasehorn und Silke Högg (v.l.)


„Die SPD-Fraktion hat sich im Hinblick auf die mangelnden Standortalternativen und aus Überzeugung zum Modular einstimmig dafür ausgesprochen, das Modular-Festival unter der Einhaltung der hohen Umweltauflagen vorerst bis 2020 im Wittelsbacher Park durchzuführen. Die Jusos haben ihrer Fraktion bei ihrer Jahreshauptversammlung durch einen Antrag den Rücken gestärkt, den sie auch auf dem Parteitag der SPD Augsburg einstimmig durchgebracht haben.“ So entschieden beginnt das Juso-Statement zum derzeit sensibelsten Thema der Augsburger Kulturpolitik.

„Das Modular-Festival ist das größte gemeinnützige Jugend- und Popfestival in Schwaben. 30.000 Besucher*innen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft feierten friedlich im Juni diesen Jahres an drei Tagen im Wittelsbacher Park. Im Gegensatz zu vielen kommerziellen Festivals kam es beim Modular noch nie zu körperlichen Auseinandersetzungen, Alkoholeskapaden oder anderen Zwischenfällen“, so Silke Högg, Vorsitzende der Jusos in Augsburg. „Das Modular dürfe nicht an der Standortfrage scheitern. Alle anderen von der SPD-Fraktion und den Jusos geprüften Standorte würden aus Kostengründen ausscheiden. Problematisch seien meistens die hohen Nebenkosten und bindenden Verträge mit Gastronomen. „Entweder geben wir als Stadt mehr Zuschüsse für das Modular oder bleiben unter der Einhaltung der hohen Umweltauflagen vorerst bis 2020 im Wittelsbacher Park“, so bilanziert Anna Rasehorn, Vorsitzende der Jusos Schwaben und Augsburger SPD-Stadträtin die Recherchen der Augsburger Sozialdemokratie.



Das Hohe Friedensfest steht vor der Tür

Am 23. Juli beginnt das Kulturprogramm zum Augsburger Hohen Friedensfest in der Brechtbühne mit einem Streitgespräch zwischen dem Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und dem Professor für Islamische Religionspädagogik Mouhanad Khorchide. Bereits am kommenden Freitag eröffnet der „Taubenschlag“ am Königsplatz. Als zentraler Treffpunkt während des zweiwöchigen Friedensfestes soll der Taubenschlag laut Veranstalter eine „begehbare Kunstinstallation sowie ein Begegnungs- und Kreativort“ sein.

Die Friedenstafel auf dem Rathausplatz erhält heuer einen Satelliten auf dem Helmut-Haller-Platz

Das Augsburger Hohe Friedensfest Foto: DAZ-Archiv


Geboten wird ein Programm aus Musik- und Showformaten sowie ein Denk- und Kunstlabor. Anhand der Frage „Wem gehört die Stadt?“ sollen die Auseinandersetzung mit dem Stadtgeschehen Augsburgs angeregt, soziale Probleme wie auch Möglichkeiten zur Teilhabe diskutiert werden. Über 30 Mitwirkende aus Kunst, Kultur und Bildung wollen den Taubenschlag in Workshops, Vorträgen und Diskussionen zu einem Gesamtkunstwerk entwickeln, bei dem alle Interessierten eingeladen sind, aktiv mitzuwirken. Der Taubenschlag wird gefördert im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“. Eröffnung ist am Freitag mit Konzerten von Ala Cya, Jack Snipe und Der Eulenspiegel. (Taubenschlag am Königsplatz/Freitag 21.07. ab 16:00 Uhr) www.taubenschlag-augsburg.de

Hamed Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide haben gemeinsam ein Buch geschrieben: »Ist der Islam noch zu retten? Eine Streitschrift in 95 Thesen.« Zur Eröffnung des Friedensfestes am 23. Juli wird darüber in der Brechbühne diskutiert. Bild: © Frank Rothe

Hamed Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide haben gemeinsam ein Buch geschrieben: »Ist der Islam noch zu retten? Eine Streitschrift in 95 Thesen.« Zur Eröffnung des Friedensfestes am 23. Juli wird darüber in der Brechbühne diskutiert. Bild: © Frank Rothe


Das Augsburger Hohe Friedensfest am 8. August ist ein offizieller Feiertag, den es nur in Augsburg gibt. Die Stadt feiert diesen Tag mit einem mehrwöchigen Kulturprogramm. Zirka 60 Veranstaltungen zeigen vom 23. Juli bis 8. August Facetten des Themas »Bekennen« und sind „offen für alle Ausprägungen von Vielfalt“, wie es in einer städtischen Pressemitteilung heißt. Es gibt Konzerte, Theater, Lesungen, Gespräche, Filme, Ausstellungen und Kunstinstallationen, Street-Art, Führungen, Feste und vieles mehr. Veranstalter ist das Friedensbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg in Kooperation mit zahlreichen Partnern. Das Programm beinhaltet verschiedenste Formate. Das Spektrum reicht dabei von Historischem zu Experimentellem, von Popkultur bis Klassik und von Unterhaltung bis zum Streitgespräch. Es beginnt am 23. Juli mit der »Kleinen Friedenstafel« am Oberhauser Bahnhof (Helmut-Haller-Platz) und endet mit der »Großen Friedenstafel« auf dem Rathausplatz Augsburg am 8. August.

Mit dem diesjährigen Thema knüpft das Kulturprogramm auch an das Motto des Augsburger Reformationsjubiläumsprogramm „Mutig bekennen –- friedlich streiten“ an. Dazu passend ist die Auftaktveranstaltung am 23. Juli (20 Uhr) ein Streitgespräch in der Brechtbühne zum Thema Religion/Islam zwischen dem Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und dem Professor für Islamische Religionspädagogik Mouhanad Khorchide zu ihrem gemeinsamen Buch: „Ist der Islam noch zu retten? Eine Streitschrift in 95 Thesen“. Das gesamte Programm findet man hier.







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