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Konzert: Ensemble BlauerReiter in der Generatorenhalle

Deutsche Komponisten aus vier Jahrzehnten präsentiert das Ensemble BlauerReiter aus München am Samstag, den 17. Juni um 20 Uhr in der Utopia Toolbox, Generatorenhalle (Wertachstraße 29a).

Mit dem Ensemble BlauerReiter hat der spanische Dirigent Armando Merino 2014 in München ein Instrumentalensemble ins Leben gerufen, das sich der modernen Musik verschrieben hat. Der Name verweist auf die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ um 1900 und auf die Neugierde von bildenden Künstlern und Musikern für neue Formen.

Die Lust am Experimentieren und die sich daraus ergebenden außergewöhnlichen Programme gehören zu den herausragenden Merkmalen des Ensembles. Die Mitglieder (Zinajda Kodric: Flöte, Oliver Klenk: Klarinette, Benedikt Bindewald: Violine, Paul Beckett: Viola, Silvia Cemoini: Cello, Marco Riccelli: Klavier, Mathias Lachenmayr: Schlagzeug, Anna Karmasin: Gesang) kommen aus Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien und verfügen über eine langjährige internationale Erfahrung in der Aufführungspraxis der Neuen Musik.

In der Generatorenhalle in Augsburg stehen Werke von Reiko Füting, Pierre Boulez, Moritz Eggert, Matthias Pintscher und Carola Bauckholt auf dem Programm.

Foto: Ensemble BlauerReiter (c) Janko Raseta – Klangwork



Modular-Festival startet am Mittwoch

Das größte nichtkommerzielle Jugend- und Popkulturfestival Bayerisch-Schwabens startet am Mittwoch, 14. Juni im Kongress am Park und dem Wittelsbacher Park. Mit insgesamt sieben Festivalbühnen, über 64 Bands, 14 DJs und einem umfangreichen Rahmenprogramm mit zahlreichen Kooperationspartnern der Stadt Augsburg zeigt das Augsburger Modular-Festival bis einschließlich 17. Juni ein vielfältiges Programm.



MODULAR-Festival 2011

MODULAR-Festival 2011


Der Stadtjugendring Augsburg eröffnet sein Modular-Festival 2017 am Mittwoch, den 14. Juni im Kongresssaal (Kongress am Park) mit der Würdigung der Augsburger Popkultur und des Ehrenamts. Ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) werden ehrenamtlich engagierte Jugendliche für bürgerschaftliches Engagement gewürdigt. Um 20.45 Uhr verleiht das Büro für Popkultur den Augsburger Pop-Preis „Roy“ 2017 in fünf Kategorien, die Moderation übernehmen Sebastian Arranz (Theater Augsburg) und Barbara Friedrichs (Popkulturbeauftragte der Stadt Augsburg). Um die Preisträger und Preisträgerinnen angemessen zu würdigen, hat sich Kulturreferent und Jury-Vorsitzender Thomas Weitzel erfolgreich um eine Erhöhung der Preisgelder bemüht. Die Stadt Augsburg vergibt diesmal an vier PreisträgerInnen jeweils 1000 Euro – die Kategorie „Lebenswerk“ bleibt undotiert. Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Augsburger Presse, dem Modular-Festival, dem Kulturpark West, dem Büro für Popkultur und den Preisträgern bezeihungsweise den Preisträgerinnen des letzten Jahres.

Nominiert für den Roy sind die Programmmacher „Die Augsburger Kegelbahnkonzerte“, „Theter Ensemble“ und „Live at Bedroomdisco“, die Clubs „Hallo Werner“, „Ballonfabrik Augsburg“, „Provino Club“, die Newcomer „Endlich Blüte“, „Friedrich Sunlight“, Maximilian Prüfer, die Künstler „Friedrich Sunlight“, Michael Kamm, „Der Herr Polaris“ und das Lebenswerk „To be announced!“.

Live auf der Bühne werden der Augsburger Singer-Songwriter Benni Benson und der HipHop-Nachwuchskünstler Bdotissa sowie ab 22.30 Uhr Tom Tornado Club Edition in der After Show Party zu erleben sein. Tickets für die Eröffnungsveranstaltung gibt es an der Abendkasse zu je 5 Euro.

Festival mit Mitgestaltungscharakter

Der Mitmach- und Mitgestaltungscharakter ist fester Bestandteil beim Modular-Festival. Bereits im Vorfeld konnte das Festival aktiv mitgestaltet werden. In Kooperation mit dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) fanden Kurse rund um das Thema Upcycling statt. Aus den Modular-Merchandiseartikeln der letzten Jahre und ausgesondertem Material aus dem tim wurden Deko-Objekte für das Festivalgelände kreiert. Auch Workshops in den Bereichen Theater, Kunst und Fotografie, Upcycling und Malen in Virtual Reality standen auf dem Programm. Die Ergebnisse der Workshops werden allesamt auf dem Festival präsentiert.

Mitmachangebot



Ein breitgefächertes Angebot lädt auf dem Modular-Festival 2017 in den Bereichen Kreatives, Musik und zum ersten Mal auch im Bereich Gaming zum Mitmachen ein. Zahlreiche sozial engagierte Projektpartner stellen den Besuchern auf kreative Weise ihre Mitmachprojekte vor. Mit dem Programmpunkt Modular Kids ist auch wieder an die Kleinsten gedacht. Auch hier ist der Mitmachcharakter im Vordergrund.

Bei der Downtown Popconvention bietet das Popcollege in Kooperation mit dem Büro für Popkultur der Stadt Augsburg und dem Downtown Music Institut ein öffentliches Listening für noch unentdeckte Künstler an. Außerdem kann man sich in der Jamzone und der Electronic Area an verschiedenen Instrumenten ausprobieren. Der Augsburger Graffiti-Verein Bunten e. V. wird vor Ort selbst sprühen und Workshops für Neugierige anbieten. Am DIY-Merchandise-Stand kann man mithilfe der Kooperationspartner vinty´s und werkraum sein eigenes Modular-Shirt per Siebdruck gestalten. Die Gaming Zone bietet ein Rundumpaket von legendären Retro-Konsolen bis hin zum Malen in „Virtual Reality“. An allen Ständen können sich die Besucher aktiv einbringen.



Rahmenprogramm



Neben einem breiten Musik- und Mitmachprogramm ist eine Reihe von Kunst-Aktionen geboten. Ein „Kreativmarkt“ bietet aufstrebenden JungdesignerInnen eine Plattform. In einem „Sportpark“ treten BMXer beim internationalen EX&HOP-Contest gegeneinander an. Auf der Miniramp-MasterHip SÜD können sich dann die Skateboarder austoben und für den Nachwuchs gibt es täglich Kurse für Kids. Für das After Show Programm sind über 20 Resident-DJs und nationale Größen wie auto.matic.music, DJ CMYK (EYSLW) und DJ Roughmix gebucht.

Programm unter www.modular-festival.de





Lärmaktionsplan wurde fortgeschrieben

Die erste Fortschreibung des Lärmaktionsplanes für die Stadt Augsburg ist abgeschlossen. Er beinhaltet die Erfassung der Ist-Situation, den Schutz ruhiger Gebiete sowie Maßnahmen zur Lärmreduktion in stark lärmbelasteten Bereichen.

„Lärm ist ein Umweltproblem, von dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung betroffen ist. Insbesondere können zu hohe Lärmbelastungen gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Obwohl die negativen Auswirkungen einer zu hohen Lärmbelastung bekannt sind, hat diese vor allem in den großen Städten und Ballungsräumen ständig zugenommen“, so Umweltreferent Reiner Erben. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Union mit der Umgebungslärmrichtlinie Vorschriften zur systematischen Erfassung von Lärmbelastungen erlassen. Seit 2008 ist die Stadt Augsburg daher verpflichtet, einen Lärmaktionsplan zu erstellen.

Im fortgeschriebenen Lärmaktionsplan für Augsburg wird ersichtlich, dass im Stadtgebiet insgesamt drei ruhige Bereiche im Stadtrandbereich und zehn relativ ruhige Gebiete ermittelt werden konnten. Bei den ruhigen Bereichen handelt es sich um die Lechauen in der Firnhaberau, den Siebentischpark und den Bereich Kuhsee. Zu den relativ ruhigen Bereichen zählen u.a. der Elias-Holl-Platz, der Fronhof/Hofgarten sowie verschiedene Friedhofsareale.

Hauptlärmquelle Straßenverkehr

Als Hauptlärmquelle im Stadtgebiet gilt nach wie vor der Straßenverkehr. Dies zeigen Lärmkarten sowie Bürgerumfragen. Aufgrund des relativ dichten Straßennetzes im Stadtgebiet sind wirklich ruhige Gebiete nur im Stadtrandbereich zu finden. „Trotzdem ist es wichtig, gerade die relativ ruhigen Gebiete in der Innenstadt, die im Verhältnis zu ihrer Umgebung deutlich leiser sind, zu schützen. Sie sind für die Kurzzeiterholung besonders wichtig“, so beschreibt Reiner Erben die Situation.

Als Maßnahme zur Lärmminderung ist unter anderem eine Geschwindigkeitsreduktion von 60 km/h auf 50 km/h in der Haunstetter Straße vorgesehen. Die Umsetzung der Maßnahme kann jedoch erst erfolgen, wenn die Ampelanlage ausgetauscht ist, da diese nicht ohne weiteres an eine reduzierte Geschwindigkeit angepasst werden kann. Die Modernisierung der Ampeln ist ab Mitte 2018 schrittweise geplant.

Darüber hinaus soll bei ohnehin anfallenden Straßenarbeiten bereits der Einbau eines lärmarmen Asphaltes geprüft werden.

Öffentliche Beteiligung bei Zugstrecken

Wie das Umweltamt mitteilt, ist für die Lärmaktionsplanung der Haupteisenbahnstrecken des Bundes das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zuständig. Bis Ende 2018 wird es hierzu im Internet eine Info-Plattform geben. In zwei Phasen der öffentlichen Beteiligung besteht die Möglichkeit, sich direkt einzubringen. Laut EBA beginnt die erste Phase am 30. Juni 2017. Bis zum 25. August hat die Öffentlichkeit dann die Gelegenheit, sich an der Lärmaktionsplanung zu beteiligen.

Für Rückfragen stehen Stefan Klein (Tel. 0821 324 7333) und Ines Przybilla (0821 324 7330) vom Umweltamt zur Verfügung.



Judenberg für Fußgänger wieder geöffnet

Zwei Wochen früher als geplant kann ab Donnerstagabend (8. Juni) der Judenberg wieder für den Fußgängerverkehr freigegeben werden. Nach knapp fünf Wochen intensiver Bauarbeiten in dem schmalen oberen Teil des Judenbergs ist damit die wichtige Verbindung zwischen Altstadt und Innenstadt wieder begehbar. Im unteren Bereich dauern die Arbeiten voraussichtlich noch bis Mitte August an.

Fast eine Woche früher als geplant waren die Arbeiten für Fernwärme- und Stromleitungen der swa erledigt, da man im oberen Teil des Judenbergs vor unangenehmen Überraschungen im Untergrund verschont blieb und auch die technische Ausführung reibungslos funktionierte.

Damit konnte die Straßenbaufirma bereits ab 19. Mai mit den Arbeiten für das neue Pflaster beginnen. Infolge dieser Zeitersparnis bei den Leitungsbauarbeiten hat das Tiefbauamt den ursprünglichen Bauzeitenplan modifiziert und die Straßenbauarbeiten mit Vorrang in den oberen Bereich des Judenbergs verlagert. Parallel dazu wurde in der Maximilianstraße weitergearbeitet. Bedingt durch den reibungslosen Ablauf, die kooperative Mitwirkung aller Beteiligten an der Gesamtbaumaßnahme und das große Engagement der Straßenbaufirma konnte die zweite Woche Zeitersparnis erarbeitet werden.

Die Bauarbeiten sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Im unteren Teil des Judenbergs und vor der Maximilianstraße 23 wird weiter an Leitungen und der Oberfläche gearbeitet, sodass noch bis voraussichtlich Mitte August mit Behinderungen, Staub und Baulärm zu rechnen ist.



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