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Es brennt, es brennt!

Alles ist gut und wird besser

Von Helge Busch

Personalisierte Schlagzeilen in der Zeitung sorgen garantiert für Zündstoff. Und wenn über ein Feuer auf einem Flachdach in Pfersee der OB beunruhigt war, fühlt sich der Augsburger AZ-Leser im Nachhinein wieder beruhigt. Ist es nicht schön zu wissen, dass selbst Brände, die dem obersten Feuerwehrmann der Stadt gefährlich erscheinen, ruck zuck mit Löschschaum zu beseitigen sind?

Was aber, wenn sich der Bürger einen Brand wünscht, zum Beispiel sichtbares Feuer unter dem Dach der Stadtregierung? Ohne Kritik keine Gefahr der Selbsterhöhung, ohne Kritik kein Feuer, kein Brand, kein Löschzug, sondern nur eins: Theaternebel. Alle CSU-Referenten geben ihr Bestes und sich selbst gute Noten! Keiner schneidet in der Selbstein- beziehungsweise -überschätzung schlechter als „gut“ ab. Das sollte Schule in der Schule machen: Nach der längst überfälligen G9 Reform-Reform dürfen alle Schüler sich selbst benoten und das nicht nur für das laufende, sondern auch für das kommende Schuljahr.

Und die Moral von der Geschicht‘? In Augsburg gibt es weder Kritik noch einen politischen Flächenbrand! Alles ist gut und wird besser. Allerdings ist auf den neu gestalteten öffentlichen Plätzen die Brandgefahr größer geworden, weil dort unbeeindruckte Trinker ihren Brand ohne Feuerwehreinsatz mit Leichtfahrzeugen und Drehleitern selbst löschen. Ob das unseren OB weniger beunruhigt als der Rauch auf dem Flachdach in Pfersee?



Ökologisch und funktional

Neues Umweltbildungs­zentrum im Botanischen Garten geplant

Ein Preisgericht aus Architekten, Stadträten, Mitarbeitern des Botanischen Gartens, des Hochbauamts und der Umweltstation, der Handwerkskammer für Schwaben und der Universität Augsburg hat aus 25 Wettbewerbs­entwürfen aus ganz Deutschland einen Sieger gekürt.



Visualisierung des Sieger-Entwurfs (Quelle: Christoph Keiner)

Der mit einem Preisgeld von 14.000 Euro dotierte Siegerentwurf des Architekten­wettbewerbs stammt vom Hamburger Architekten Christoph Keiner. Auf Platz 2 und 3 kamen die mit 9.000 Euro bzw. 6.000 Euro dotierten Entwürfe des Büros Hess/Talhof/Kusmierz (München) sowie Gies Architekten (Freiburg). (mehr …)



FCA: Ajeti bleibt in St. Gallen

Der derzeit bis zum Saisonende vom FC Augsburg an den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen ausgeliehene Albian Ajeti wird nach der Saison nicht nach Augsburg zurückkehren.

Der FCA, der Spieler und der FC St. Gallen haben sich über einen Transfer des Stürmers verständigt. Der 20-Jährige erhält in St. Gallen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. – “Ich danke dem FC Augsburg für das Vertrauen, das der Verein in mich als jungen Stürmer hatte. Ich denke gerne an die Zeit beim FCA, die mich enorm weiter gebracht hat, aber der Schritt in die Schweiz ist für mich momentan der richtige”, so begründet Albian Ajeti die Situation.

Albian Ajeti konnte sich in unserer Mannschaft nicht auf Anhieb durchsetzen. In St. Gallen hat er nun Spielpraxis bekommen und Tore erzielt. Es war sein Wunsch, seine Entwicklung beim FC St. Gallen fortzusetzen. Dem haben wir nun entsprochen und wünschen ihm alles erdenklich Gute für seinen weiteren Weg“, so FCA-Geschäftsführer Sport Stefan Reuter.





Präsident der IHK Schwaben, Andreas Kopton in den DIHK-Vorstand berufen

Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, wurde für zwei Jahre in den Vorstand des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) berufen.

Dem Vorstand obliegt die Leitung des DIHK, sowie die Bestimmung der wirtschaftspolitischen Ausrichtung der IHK-Organisation. Zudem berät der DIHK-Vorstand den Präsidenten. „Ich bin überzeugt, dass die IHK-Organisation von unserem Know-how profitieren wird – insbesondere von unserer Arbeit für kleinere und mittlere Unternehmen, die das Rückgrat unserer bayerisch-schwäbischen Wirtschaft sind. Ihre Interessen auf Bundesebene zu vertreten, ist für mich eine der Herausforderungen im DIHK Vorstand“, so Kopton, der die IHK Schwaben als Spitzenorganisation in den Vordergrund stellt: „Gerade auch den start up-Unternehmen, die durch die Digitalisierung unserer Arbeitswelt vermehrt in Produktionshochburgen wie Schwaben entstehen werden, eine Stimme zu verleihen und bestmöglich zu unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe der IHK Schwaben. Unsere Arbeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie der Integration von Flüchtlingen in Ausbildung ist bundesweit top, so dass die IHK-Organisation von dieser Expertise profitieren wird.“

Der DIHK vertritt in allen Fragen, die das Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft betreffen, den gemeinsamen Standpunkt der IHKs auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene gegenüber der Politik, der Verwaltung, den Gerichten und der Öffentlichkeit. Zu den Kernaufgaben des DIHK gehört es, das Wissen der Organisation zu bündeln.