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FCA vs. Leverkusen 1:3

In einem temporeichen und spielerisch über weite Strecken erstklassigen Fußballspiel verlor der FCA in der WWK Arena gegen Bayer Leverkusen vor 25.010 Zuschauern mit 1:3. Die Tore für Leverkusen schossen Bellarabi (23.) und Chicharito (40./65.). Den zwischenzeitlichen FCA-Anschlusstreffer erzielte Kohr (60).

In dem bisher besten Heimspiel des FCA in dieser Saison konnten die Augsburger einer entfesselt aufspielenden Bayer-Elf in der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe Paroli bieten, mussten aber der Klasse der Gäste Tribut zollen und verloren am Ende „verdient“ mit 1:3. Bayer Leverkusen ging als Sieger vom Platz, weil die überzeugend herausgespielten Großchancen der Augsburger nach abschlussorientierten und schnellen Angriffen fahrig (Koo) oder mangels Präzision (Bobadilla) vergeben wurden und gegen die agilen und handlungsschnellen Bayer-Akteure in der Verteidigung zu viele individuelle Fehler passierten. Am Samstagvormittag ist mit einem differenzierten Spielbericht von Udo Legner zu rechnen.



FCA: Gibt es den ersten Sieg im 12. Bundesliga-Duell gegen Bayer?

Die Bundesliga war keine zwei Minuten alt, als Timo Konietzka am 24. August 1963 das erste Tor in der Geschichte einer Liga erzielte, die sich im Lauf der Zeit zu den ganz großen Erfolgsgeschichten des deutschen Profisports aufschwang. Damals spielte Borussia Dortmund im Weser-Stadion und verlor 2:3 vor 30.000 Zuschauern gegen Werder Bremen. Im Team der Dortmunder standen Legenden wie Tilkowski, Brungs und Emmerich. Meister in der ersten Bundesligasaison wurde der 1.FC Köln. Absteiger waren Münster und Saarbrücken. Klubs, die aus dem Blickfeld der großen Öffentlichkeit verschwinden sollten.

Mehr als ein halbes Jahrhundert später sind 49.999 Tore geschossen worden und am heutigen Freitagabend wird wohl einer der 22 Akteure, die das Spiel des FC Augsburg gegen Bayer Leverkusen bestreiten werden, mit dem 50.000 Tor in die Ligageschichte eingehen. Roger Schmidt interessiert das wenig: „Wir werden in Augsburg versuchen, unsere Dinge durchzubringen, uns in die Spielgeschichte einarbeiten und dann als Sieger vom Platz gehen”, so der Bayer-Coach Roger Schmidt, dessen Freistellung diese Woche von Sky angekündigt wurde, weshalb sich der Sender bei Bayer entschuldigen musste. Unabhängig davon steht Schmidt bis zur Unterlippe in der Kritik, obwohl seine Truppe zuletzt zu Hause mit einem 3:0 Sieg gegen Frankfurt zu überzeugen wusste. Sollte Leverkusen in Augsburg verlieren und im anschließenden Champions League Spiel gegen Vorjahresfinalist Atlético Madrid untergehen, kann man Schmidts Cheftrainer-Tage in Leverkusen wohl an einer Hand abzählen.

Der Leverkusener Javier „Chicharito” Hernández hat acht Tore auf seinem Saisonkonto. Er gilt deshalb als hochgehandelter Kandidat für den Eintrag in das Geschichtsbuch. Leverkusen ist derzeit der einzige Verein, gegen den der FC Augsburg in seiner Bundesligageschichte noch nicht gewonnen hat (Ausnahme: Aufsteiger RB Leipzig). Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch der Sachverhalt, dass der FCA in den letzten vier Spielen gegen Leverkusen nicht verlor und vier Unentschieden erzielte. Im letzten Heimspiel gegen Bayer war der FCA von einem Sieg nur eine Haaresbreite entfernt. Nach einer 3:0-Führung reichte es im März 2016 nur zu einem 3:3. Bayer schoss den Ausgleich in letzter Sekunde. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, aber immerhin möglich, dass das 50.000 Bundesligator einer der beiden Augsburger Mittelfeldspieler erzielt, die zuletzt verletzungsbedingt fehlten: Ja-Cheol Koo und Jan Moravek sind wieder spielfähig. Stafylidis (Magen-Darm-Infekt) fällt aus, dafür steht Kohr (nach Gelbsperre) wieder zur Verfügung. Für die in Mainz enttäuschenden Schmid und Ji könnten Koo und Usami eingesetzt werden. Augsburg befindet sich nach dem Trainerwechsel in einer Umbruchphase und holte unter Manuel Baum 10 Punkte aus 6 Spielen – nur Wolfsburg (12) und der FC Bayern (16) haben in dieser Zeitspanne mehr Ausbeute zu verzeichnen. Nach dem zuletzt enttäuschenden Auftritt in Mainz hofft man beim FCA auf die Rückkehr in diese Erfolgsspur.



Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus

Nach Hinweisen von zahlreichen besorgten Bürgern aus dem gesamten Stadtgebiet warnen die Stadtwerke Augsburg (swa) vor Betrügern am Telefon.

Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Zunächst werden die Angerufenen mit Falschaussagen aufgefordert, die Nummer und den Stand ihres Strom- oder Gaszählers am Telefon zu nennen. Anschließend sollen unter dem Vorwand, dass der Angerufene Geld zurückbekommt, auch Kontonummer und andere vertrauliche Kundendaten preisgegeben werden.

Die Stadtwerke Augsburg raten Kunden grundsätzlich zur Vorsicht sowohl an der Haustür als auch am Telefon. Es komme immer wieder vor, dass sich Trickbetrüger oder Drückerkolonnen im Auftrag von Konkurrenten als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgeben und vertrauliche Daten ausspähen oder sich Zutritt zur Wohnung verschaffen wollen. So sollten niemals Kundendaten oder Kontonummern an der Haustür oder am Telefon mitgeteilt werden.

„Wir kennen unsere Kunden, kennen Zählernummern, Kundennummern und alle notwendigen Daten und fragen niemals am Telefon danach“, so swa-Sprecher Jürgen Fergg. Bei Anrufen sollte man sich immer die Telefonnummer des Mitarbeiters geben lassen und im Zweifelsfall dort zurückrufen. An der Haustür sollte man sich auf jeden Fall den Dienstausweis zeigen lassen. „Wer tatsächlich für die swa tätig ist, hat immer einen Dienstausweis dabei“, so Fergg. Der Dienstausweis ist etwa halb so groß wie eine Postkarte, hellblau und in Plastik eingeschweißt. Neben einem Portraitfoto des swa-Mitarbeiters stehen auf der Vorderseite des Ausweises Name und Funktion, das Ausstellungsdatum sowie die Ausweisnummer; ein silberfarbenes Hologramm mit dem Stadtwerke-Logo dient der Fälschungssicherheit.

Kann kein Dienstausweis vorgezeigt werden, sollte Personen der Zutritt zur Wohnung verweigert werden. Sicherheitshalber können Kunden immer bei den swa unter der Telefonnummer 0821/6500-5500 erfragen, ob es sich bei der Person um einen Mitarbeiter der Stadtwerke Augsburg handelt. Kann sich die Person nicht ausweisen, kann auch die nächste Dienststelle der Polizei oder die Notrufnummer 110 verständigt werden.



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