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CSM-Auflösung: Opposition will Ausschüsse verkleinern

Die sechsköpfige Ausschussgemeinschaft im Augsburger Stadtrat hat nach dem Wegfall der CSM-Fraktion einen Antrag auf Änderung der Geschäftsordnung der städtischen Kollegien gestellt: Die Ausschüsse sollen künftig wieder mit nur 12 Mitgliedern besetzt werden.

Otto Hutter begründet diesen Antrag der Ausschussgemeinschaft (Freie Wähler, Linke, ÖDP und Polit-WG) mit dem Prinzip der Sparsamkeit: „Der 13. Sitz war 2014 nur eingeführt worden, um auch der CSM einen Sitz zu ermöglichen. Der Grund dafür ist nun mit dem Übertritt zweier Stadträte der CSM zur CSU entfallen. Gleichzeitig würde diese Reduzierung der Ausschussmitglieder die Stadt finanziell entlasten und somit zur Haushaltskonsolidierung beitragen.“



FCA: Mit Leitner und Baier gegen Mainz

Am kommenden Freitagabend (20.30 Uhr) kreuzt der FC Augsburg mit FSV Mainz 05 die Klingen. Die Rheinhessen sind zu Hause schwer zu schlagen, der FCA ist auswärtsstark. Aus diesem Sachverhalt lässt sich die klassische Phrase folgern, dass das Spiel „völlig offen ist“.

Von Siegfried Zagler

Nachdem sich die beiden Kreativspieler Moravek und Koo im Krankenstand befinden und Daniel Baier sowie Neuzugang Moritz Leitner (wieder) fit sind, ist davon auszugehen, dass beide in Mainz in der Startelf stehen werden. Der FCA würde gerne den Aufwärtstrend bestätigen, die Mainzer die Hoffenheim-Klatsche vergessen machen, wie man den Vorberichten entnehmen kann.

Aufwärtstrend? Klatsche? In Hoffenheim stand es bis zur 81. Minute 0:1 gegen die Mainzer, die erst in der Schlussphase an Augenhöhe verloren. Beim FCA muss man nach den beiden Feiertagen gegen Wolfsburg und Bremen in aller Sachlichkeit festhalten, dass die Mannschaft nach dem Trainerwechsel mehr Leidenschaft zeigt und die Ergebnisse stimmen. Der neue Trainer Manuel Baum holte in den vergangenen fünf Partien zehn Punkte und flanschte sich mit dem „neuen FCA“ im Mittelfeld fest.

Dass die zurückliegenden Erfolge der Augsburger Mannschaft mit der Rückkehr eines formstarken Bobadilla zu tun haben, ist natürlich nur die halbe Wahrheit, die andere Seite der Medaille läßt sich mit der Phrase „Glück des Tüchtigen“ umschreiben. Schließlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass der FCA im ersten Spiel gegen Gladbach unter Baum ein Armutszeugnis ablieferte und dennoch gewann, weil die Gladbacher in diesem Spiel noch schlechter waren als die Augsburger, die anschließend in Dortmund starke 30 Minuten zeigten, um schließlich den Faden zu verlieren und nur deshalb keine Packung kassierten, weil die Dortmunder Hochgeschwindigkeitsfußballer eine Großchance nach der anderen versiebten. Die TSG Hoffenheim erwies sich, im dritten Spielt unter Baum, ebenfalls über 90 Minuten für den FCA als eine halbe Kragenweite zu groß. In Wolfsburg gewannen die Augsburger gegen einen VfL Wolfsburg mit großem Kampfgeist und einer großen Portion Glück, da die krisengeschüttelten Wolfsburger kaum einen vernünftigen Ball zu spielen in der Lage waren.

Und zuletzt, als der FCA nach einem mitreißenden Finish gegen Werder Bremen gewann, waren sich in der zweiten Halbzeit fast alle Zuschauer in der WWK-Arena einig, dass der FCA phasenweise gegen spielstarke Bremer vorgeführt wurde. Und wie die Dortmunder ließen die Bremer den sicheren Sieg durch ihre Abschlussschwäche liegen. Der FCA kam zurück und erzielte mit großem Willen den dritten Sieg mit Baum auf der Bank.

Es hätte ganz anders kommen können. Denn trotz der großartigen Ausbeute ist festzuhalten, dass die Schwächen des FCA noch immer bis unters Tribünendach zu spüren sind: eine zu hohe Fehleranfälligkeit, wenn der Gegner früh presst und deutlich zu wenig Tempoaufnahme nach Balleroberung. Positives ist auch zu vermelden: Hitz strahlt große Sicherheit aus, die Innenverteidigung steht wieder gut und langsam entwickelt sich Breite und Ordnung und der Wille zum Abschluss im Spiel nach vorne.

Falls der FCA in den kommenden drei Partien gegen Mainz, Leverkusen und Darmstadt vier bis sechs Punkte einfahren sollte, darf man davon ausgehen, dass in dieser Saison das Abstiegsgespenst den FCA nur noch von der Ferne grüßt.



Vortrag: Sicherheitstipps für Senioren

Immer wieder werden gerade ältere Menschen Opfer von Trickdiebstählen oder Betrugsdelikten. Rücksichtslose Täter nutzen gezielt das Vertrauen oder die Unwissenheit von Seniorinnen und Senioren aus und erbeuten oftmals hohe Geldbeträge oder auch Wertgegenstände.

Die Kripo Augsburg veranstaltet in Kooperation mit dem Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung am Donnerstag, 9. Februar, 15 bis 16.15 Uhr im Polizeipräsidium Schwaben Nord (Gögginger Str. 43) einen Vortragsnachmittag zum Thema „Clever im Alter – Sicherheitstipps für Senioren“.

Der Vortrag ist kostenlos. Infos und Anmeldung unter der Tel.: 0821 323 3737 bei der Referentin dieses Vortrags, Kriminalhauptkommissarin Barbara Macheiner. Die Teilnehmer erhalten praktische Verhaltenstipps, wie man sich vor Taschendiebstahl, Tricks an der Wohnungstür, unseriöser Telefonwerbung, falschen Gewinnmitteilungen oder dem sog. „Enkeltrick“ schützen kann.



Neues Geoportal im städtischen Internet

Die Stadt Augsburg bietet allen Interessierten ein neues Geoportal an. Dieses zentrale Angebot, das den bisherigen Internet-Stadtplan ablöst, bündelt die verschiedenen Geodaten und Geodienste der Stadtverwaltung.

So wurden die Baustellenübersicht, die Fahrradkarte, die Gewerbeflächenauskunft und das Solardachflächenkataster in das neue Geoportal integriert. Baureferent Gerd Merkle weist insbesondere auf die neue Planungsrechtsauskunft hin: „Alle rechtskräftigen Bebauungspläne können online abgerufen werden.“

Durch zusätzliche externe Daten ist sogar eine weltweite Routenberechnung mit Anzeige der aktuellen Verkehrslage möglich. Betrieben wird das Geoportal vom städtischen Geodatenamt.



Marriage Week auch in Augsburg

Die Liebe feiern und Paare ermutigen, darum geht es bei der Marriage Week. Die „Woche für Ehepaare“ wird weltweit rund um den Valentinstag vom 7. bis 14. Februar begangen. Auch in der Region Augsburg findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, die sich gezielt an Ehepaare und heiratswillige Paare richten. An dem Programm beteiligen sich neben Gruppen und Unternehmen aus Kirche, Kunst und Kultur die Städte Augsburg, Friedberg, Neusäß, Diedorf und Aichach.

Miteinander tanzen, sich einen Brunch mit Kinderbetreuung gönnen, einen Vortrag oder einen Überraschungsfilm in romantischem Ambiente genießen und vieles andere bietet das Programm, das von einer regionalen Initiativgruppe zusammengestellt wurde. Laut Paar- und Familientherapeutin Dr. Brigitte Nickel versucht die regionale Initiativgruppe der Marriage Week „ein möglichst buntes Programm zusammenzustellen, um viele Paare anzusprechen und sie dort abzuholen wo sie sind. Besonders dankbar sind wir für die Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft mit Angeboten wie etwa ein Candle-Light –Dinner.“

Empfang im Rathaus mit Gastvortrag

Auch Städte in der Region Augsburg zeigen mit einigen Veranstaltungen Flagge für das Anliegen der Marriage Week. In Augsburg heißt Bürgermeister und Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer auch in diesem Jahr im Namen der Stadt alle Gäste, die am Thema Paarbeziehung interessiert sind zu einem Empfang im Rathaus willkommen. Den Gastvortrag zum Thema „Ich und mein Partner – was ist für eine gesunde Paarbeziehung notwendig?“ hält der Psychotherapeut und Psychologie-Professor Franz Ruppert aus München.

Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 11. Februar, 19 Uhr im Oberen Fletz des Augsburger Rathauses.

Laut Karl Krömer, Leiter des Standesamtes Augsburg, steigt die Zahl der Eheschließungen in Augsburg seit Jahren. 2016 wurden 1234 Ehen geschlossen. Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer wertet dies als Zeichen dafür, „dass die lebenslange Partnerschaft ein Zukunftsmodell ist, das zu Recht durch die Marriage Week im Mittelpunkt einer eigenen Veranstaltungsreihe steht. Weil gute Paar- und Familienverhältnisse für uns alle unverzichtbar sind, kann die Marriage Week durchaus als ‚Herzmassage‘ und ‚Wurzelpflege‘ für unsere Gesellschaft bezeichnet werden.“



Tango: Musik und Lesung in Bannacker

MÁS QUE TANGO

MÁS QUE TANGO


„Nur wenige Städte der Welt haben ihre eigene Musik hervorgebracht. Aber der Tango ist nicht nur Musik, er ist ein Gefühl. Tango ist der Pulsschlag von Buenos Aires. „Dieser einzigartigen Stadt mit ihren aus aller Herren Länder eingewanderten Bewohnern, ihrem Lebensgefühl und ihrer Musik, dem Tango näherzukommen, ist das Anliegen dieser besonderen Konzertlesung. Das Ensemble MÁS QUE TANGO, verstärkt durch den in Buenos Aires aufgewachsenen Sänger und Schauspieler Sebastián Arranz und durch Katja Schild, die den Hörern des Bayerischen Rundfunks als Sprecherin bekannt ist, verbindet in diesem neuen Projekt aufschlussreiche Geschichten und humorvolle Erzählungen mit den Highlights alter und neuer Tangoklassiker.

Iris Lichtinger, Klavier – Martin Franke, Violine – Sebastian Arranz, Gesang – Katja Schild, Sprecherin

Herrenhaus Bannacker
Samstag, 11. Februar 2017, 19 Uhr, Eintritt: 25,– Euro


300 Millionen
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Stadtteilgespraeche
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