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Premiere: “Der Traum eines lächerlichen Menschen”

Am kommenden Donnerstag, den 26. Januar 2017, findet im Hofmannkeller eine Premiere einer Produktion des Augsburger Stadttheaters statt: Gezeigt wird eine Dramatisierung der Dostojewskij-Erzählung: “Der Traum eines lächerlichen Menschen”. Beginn: 20.30 Uhr.

In einer Pressemitteilung des Augsburger Stadttheaters heißt es dazu: “Ein Mensch beschließt sich zu erschießen, weil ihm alles egal ist und das Leben sinnlos erscheint. Aber dann gerät er ins Grübeln. Er denkt an das kleine Mädchen, das ihn heute vergeblich um Hilfe anflehte. Darüber schläft er ein und beginnt zu träumen. Nein, das ist kein Traum, das ist eine wundersame Reise zu einem anderen Planeten, wo die Menschen unschuldig, zufrieden und ohne Leid zusammenleben. Von dieser Reise zurückgekehrt, weiß er, warum er lebt: Er muss von seinem Erlebnis berichten. Dostojewskij beschreibt in seiner fantastischen Erzählung von 1877 eindrücklich die Diskrepanz zwischen unseren Idealen und unserer Lebensrealität, die uns immer wieder verzweifeln lässt. In Richard Wagners Regiedebüt bewegen sich die Tänzerin Katrin Schafitel und der Schauspieler Sebastian Baumgart an der Grenze zwischen Träumen, Leben und Sterben.”



FCA-Noten: Für Verhaegh und Ji eine eine 5

Der FCA zeigte gegen Hoffenheim eine insgesamt ansprechende Mannschaftsleistung. Die mangelnde Qualität im Angriff bleibt allerdings weiter evident, weshalb es unverständlich ist, dass die sportliche Führung davon ausgeht, dass man sich im Sturm nicht verstärken müsse. Bis zum 31. Januar wäre dazu noch Gelegenheit. Zu den Einzelnoten ist vorab zu sagen, dass sich fast über die gesamte Partie alle Spieler im Defensivverhalten gute Noten verdienten, während man im Spiel nach vorne kaum Noten verteilen sollte, da zu wenig geschah, was zu bewerten wäre.

Von Siegfried Zagler

Hitz: Bei den Gegentoren machtlos, sonst kaum geprüft. Seine Abschläge sind inzwischen von guter Qualität. Note 2

Stafylidis: Auffällige Partie des Linksverteidigers mit guten statistischen Werten, aber mit einer Doppeldummheit: Zwei Schwalben innerhalb kurzer Zeit führten zur fünften Gelben Karte. Muss gegen Wolfsburg pausieren. Note 2,5

Gouweleeuw und Hinteregger: Beide Innenverteidiger überzeugten auf hohem Niveau, auch wenn sich Hinteregger im Laufduell gegen Wagner geschickter hätte anstellen können, war festzustellen, dass von beiden Ruhe und Übersicht ausging. Note 2 für die Innenverteidigung.

Verhaegh: Der sympathische Niederländer spielt auf der linken Seite viel zu einfallslos nach vorne, bringt keine Sprints und flankt zu ungenau. Das war auch gegen Hoffenheim so. Note 5

Daniel Baier: Agil, immer anspielbar, die Drehscheibe des Augsburger Offensiv- und Verteidigungsspiels, eine korrekte Leistung des Dauerläufers. Note 3

Moravek: Er sorgte zusammen mit Baier für Ballsicherheit und Räume im Mittelfeld, aber zu unentschlossen nach vorne und mit zu geringer Durchsetzungsbilanz: Note 3,5

Schmid: Ackerte viel, war aber zu oft auf sich allein gestellt. Von ihm ging wenigstens ansatzweise Torgefahr aus. Note 3

Koo: Ein schlechter Tag für den feinen Techniker, der kaum im Spiel war und kaum Zweikämpfe gewann. Note 4,5

Max: Er sollte auf der linken Außenbahn für Dampf und Flanken sorgen. Max schlug in 93 Minuten keine einzige Flanke und entwickelte zu wenig Druck. Es mag komisch klingen, aber Max enttäuschte trotzdem nicht, zumindest nicht auf der ganzen Linie. Note 3,5

Ji: Er hat sein Formhoch offensichtlich erfolgreich überwunden. Ein echter Ausfall, dem aus asiatischer Höflichkeit die Note 6 erspart bleibt. Note 5

Bobadilla: Wurde direkt nach dem 0:2 eingewechselt und hatte eine starke Szene. Note 3

Kohr: Wie immer dynamisch, unfair und nach vorne eine Katastrophe. Note 4

Altintop: Keine Wertung, da zu kurz im Spiel.