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Augsburger AfD lädt Frauke Petry nicht aus

Die Augsburger AfD wird der Auforderung von OB Gribl nicht nachkommen, Frauke Petry als Gastrednerin ihres Neujahrsempfangs auszuladen.

Die beiden Augsburger AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze nehmen Frauke Petry in die Mitte

Die beiden Augsburger AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze nehmen Frauke Petry in die Mitte


Wie die Augsburger AfD-Spitze nach einer Vorstandsbesprechung bekannt gab, nimmt die Partei nicht davon  Abstand, Frauke Petry am 12. Februar im Augsburger Rathaus sprechen zu lassen. Die Vorsitzende der Bundes-AfD hatte im Mannheimer Morgen am vergangenen Samstag erklärt, dass die Grenzen als „ultima ratio“ gegenüber Flüchtlingen auch mit Waffengewalt zu schützen seien. Daraufhin wurde den AfD-Stadträten Thorsten Kunze und Markus Bayerbach am gestrigen Sonntag von Augsburgs OB Kurt Gribl nahegelegt, Petry als Gastrednerin ihres Neujahrsempfangs auszuladen.

Am vergangenen Donnerstag hatte Gribl im Stadtrat ein Hausverbot noch als als widerrechtlich betrachtet. Würde man diese Maßnahme angehen und damit vor Gericht scheitern, hätte man genau das befördert, was man mit einem Hausverbot zu verhindern trachte. Die Linken hatten im Stadtrat via Dringlichkeitsantrag ein Hausverbot für Petry gefordert. Ihr Antrag wurde gegen die beiden Stimmen der Linken Stadträte Alexander Süßmair und Otto Hutter in Bausch und Bogen vom Augsburger Stadtrat abgelehnt. Zwei Tage später wurde im Mannheimer Morgen das ominöse Petry-Interview veröffentlicht.

Die Augsburger AfD gab vor wenigen Minuten bekannt, dass es ist nicht hinnehmbar sei, als demokratisch legitimierte Partei aus einer Räumlichkeit ausgegrenzt zu werden, die allen anderen Demokraten selbstverständlich zur Verfügung stünde. „Die vom Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl kritisierten Äußerungen von Frau Dr. Petry wurden in vielen Medien in sinnentstellender Art dargestellt. Frau Dr. Petry hat lediglich auf geltendes Recht verwiesen, und dies in ihrer jüngsten Stellungnahme nochmals präzisiert.“ Dieser Aussage schließen sich die Augsburger AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze sowie der erweiterte Kreisvorstand an: „Frau Petry wird wie geplant als Rednerin auf dem Neujahrsempfang der AfD sprechen. Die Augsburger AfD sieht dies als Ausdruck der Meinungsfreiheit und gelebter Demokratie in der Friedensstadt Augsburg.“



FCA: Finnbogason kommt, Matavz wechselt

Kurz vor dem Ende des Transferfensters ist der FC Augsburg noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat weitere Wechsel im Kader vollzogen.

Neben Stürmer Nikola Djurdjic (Fortuna Düsseldorf) wird auch Tim Matavz (FC Genua) bis zum Saisonende verliehen. Dafür wechselt Alfred Finnbogason auf Leihbasis vorerst für ein halbes Jahr bis Saisonende vom spanischen Erstligisten Real Sociedad San Sebastián nach Augsburg. Über die Modalitäten der Leihgeschäfte hat der FCA mit den beteiligten Vereinen jeweils Stillschweigen vereinbart. – „Wir haben Alfred Finnbogason in den letzten Jahren bereits sehr interessiert verfolgt und freuen uns, dass es kurzfristig mit einem Wechsel geklappt hat“, so FCA-Geschäftsführer Sport Stefan Reuter. „Es ist ein Traum, die Chance zu haben, in der Bundesliga spielen zu können. Ich freue mich unheimlich auf die Herausforderung beim FC Augsburg. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass der FCA genau der richtige Verein für mich ist“, freut sich Finnbogason auf die Rückrunde im FCA-Trikot. – Alfred Finnbogason war in der Hinrunde der aktuellen Saison von Real Sociedad San Sebastián an den griechischen Spitzenklub Olympiakos Piräus ausgeliehen, für den der 27-Jährige in 13 Spielen zwei Treffer erzielte. Der 30-fache Nationalspieler Islands erhält beim FCA die Rückennummer 27.