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Reptilienbörse: PETA fordert Veranstaltungsverbot

Die Tierrechtsorganisation PETA übt Kritik an der am Samstag in Augsburg stattfindenden Reptilienbörse und fordert die Stadt auf, derartige Tierbörsen in Zukunft nicht mehr zuzulassen.

Am kommenden Samstag findet die Reptilienbörse Augsburg im Messezentrum Augsburg statt. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. übt scharfe Kritik an der Veranstaltung und appelliert nun in einem Brief an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, künftig keine derartigen Tierbörsen mehr zuzulassen. “Die Veranstalter von Terraristikbörsen nehmen den Tod unzähliger Tiere billigend in Kauf”, so die Tierschützer, da viele der empfindlichen Exoten bereits bereits verenden würden, bevor sie überhaupt in den Handel kommen. “Verlustraten von 70 Prozent gelten in der Zoohandelsbranche als üblich. Für die überlebenden Reptilien bedeutet die Zurschaustellung großen Stress, da sie meist tierschutzwidrig in kleinen Plastikboxen präsentiert werden.” PETA fordert die Stadt Augsburg deshalb auf, das bereits im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehene Verbot gewerblicher Tierbörsen für exotische Tiere bereits jetzt umzusetzen.



Bayernkolleg: Freistaat investiert 30 Millionen Euro für Generalsanierung

Am heutigen Donnerstag hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages die Mittel für die Generalsanierung des neuen Gebäudes für das Bayernkolleg in Augsburg beschlossen. Das stark sanierungsbedürftige Bayernkolleg soll ab September 2018 in den neuen Räumen der ehemaligen Pädagogischen Hochschule in der Schillstraße 100 weitergeführt werden.

Mit 29,75 Mio. Euro finanziert der Freistaat Bayern die Generalsanierung der Pädagogischen Hochschule. Neben einer energetischen Sanierung – mit einer jährlichen CO2-Einsparung von 128 Tonnen – und einem barrierefreien Umbau sind auch die Errichtung einer Mensa und einer Kinderkrippe vorgesehen. Der Umzug ist für die Sommerferien 2018 geplant. In einer zweiten Baumaßnahme soll auf dem gleichen Gelände der Neubau eines Wohnheimes entstehen, das dann ab 2019 genützt werden kann. –  „Der Freistaat wird seiner Verantwortung als Sachaufwandsträger des Bayernkollegs mit dieser Sanierungsmaßnahme mehr als gerecht! Mit dem Umbau und dem anschließenden Neubau des Wohnheimes hat das Bayernkolleg als Bildungseinrichtung in Augsburg beste Bedingungen. Mir persönlich ist außerdem wichtig, dass das Bayernkolleg durch diese Maßnahmen langfristig gesichert werden konnte. Noch vor einem Jahr sah das ganz anders aus“, so Staatssekretär Johannes Hintersberger, selbst Lechhauser, über den heutigen Beschluss des Haushaltsausschusses.

Das Bayernkolleg Augsburg wurde im Jahr 1966 als staatliche Einrichtung zum Erlangen der allgemeinen Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg für Erwachsene gegründet. Die Schule ist seit 1970 in der Schillstraße 94 untergebracht.