Wendejahre
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Trochowskis Tor lässt Augsburg wieder träumen

Im dritten Europaliga-Spiel belohnt sich der FC Augsburg nach großem Kampf und bezwingt  vor 16.511 Zuschauern im AFAS Stadion den AZ Alkmaar durch ein Traumtor von Piotr Trochowski mit 1:0.

Von Udo Legner



Nach der 0:2 Niederlage gegen Darmstadt hatte FCA-Trainer Weinzierl sein Team auf drei Positionen umgestellt. Für Kohr, Altintop und Esswein (alle Bank) begannen Trochowski, Koo und Bobadilla. Die erste Viertelstunde gehörte den Gästen aus Augsburg. Sie bauten mit einer 4-3-2-1 Formation viel Druck auf und ließen die Angriffe des AZ Alkmaar dank einer kompakten und sicheren Abwehr ins Leere laufen. 55 Prozent Ballbesitz für den FCA – so lautete die Statistik der ersten 15 Minuten. Doch die erste Großchance bot sich den Holländern in der 19. Minute. Nach Zuspiel von Rienstra kam Souza aus zentraler Position von der Strafraumlinie frei zum Schuss. Nur eine fantastische Fußabwehr von FCA-Keeper Marwin Hitz verhinderte die Führung der immer stärker werdenden Holländer. (mehr …)



Wie Berra das Pfeifen lernt

Gelungene Kinderoper am Stadttheater

Von Frank Heindl

Von den Alten kann man immer noch was lernen – und sei es das Pfeifen. In „Kannst du pfeifen, Johanna“, einem Kinderbuch des Schweden Ulf Stark, ist es eben das Pfeifen, das der Opa den Jungs beibringt – und nebenbei noch eine ganze Menge mehr. Am Mittwoch hatte das Stück am Theater Augsburg Premiere – als Kinderoper mit der Musik von Alexander Stessin.

Ein Blümchen für den selbst ausgesuchten neuen Opa: Von links Opa Nils (Vladislav Solodyagin), Berra (Cathrin Lange) und Ulf (Christianne Bélanger). Foto: A.T. Schaefer.

Ein Blümchen für den selbst ausgesuchten neuen Opa: Von links Opa Nils (Vladislav Solodyagin), Berra (Cathrin Lange) und Ulf (Christianne Bélanger). Foto: A.T. Schaefer.


Berra (gespielt und gesungen von Cathrin Lange, die, die Hände in den Hosentaschen, einen wunderbaren Jungen abgibt) ist ein bisschen neidisch auf seinen Freund Ulf (auch er mit Christianne Bélanger weiblich und trotzdem gelungen besetzt). Ulf nämlich hat einen Opa, der ihn regelmäßig mit Schweinebraten bewirtet und Geld spendiert. Guter Rat ist da nicht teuer: Man kann sich doch einfach einen Opa „aussuchen“, zum Beispiel im Altersheim. Ganz schnell ist einer gefunden (ach wenn’s doch im richtigen Leben auch so einfach wäre …): Der alte Nils (Vladislav Solodyagin) tut sich zwar schwer beim Gehen und hat auch schon ein bisschen Konzentrationsprobleme – aber einen neuen Enkel nimmt er gerne an. (mehr …)



300 Millionen
Buergerbueros
Stadtteilgespraeche