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Grüne: Seniorenheim Lechrain war ein Rückschritt

Die Grüne Stadtratsfraktion sieht nach einer Diskussionsrunde zur Seniorenpolitik großen Handlungsbedarf.

Die im Mai 2013 eröffnete Pflegeeinrichtung Lechrain

Die im Mai 2013 eröffnete Pflegeeinrichtung Lechrain


„Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die derzeitige Stadtregierung in den letzten Jahren kein schlüssiges Konzept hatte, um auf die sich wandelnden Bedürfnisse von älteren Menschen in unserer Stadt zu reagieren. Anstatt neue Wege der Betreuung zu suchen, wird weiter – wie mit dem Seniorenzentrum Lechrain – auf große stationäre Einrichtungen gesetzt“, so der Grüne OB-Kandidat Reiner Erben, der sich in einer Pressemitteilung der Grünen für neue individuelle Wohn- und Betreuungsformen, eine Stärkung der ambulanten Versorgung, eine Verankerung im Stadtteil und eine bessere Information von Senioren und und ihren Angehörigen ausspricht. Wichtig sei den Grünen, dass auch das Thema Altenhilfe unter dem Aspekt einer integrierten Stadtentwicklung gesehen werde, so die Grüne Stadträtin Martina Wild. Aus Sicht der Grünen müsste die Stadt Plattformen bieten, in der sich Menschen aus Wohngenossenschaften, Alten-WGs oder generationenübergreifenden Wohnprojekten treffen und austauschen könnten.

“Lechrain war eine falsche Entscheidung”



Alle Experten der von den Grünen organisierten Veranstaltung „mit Ausnahme des Sozialreferenten Max Weinkamm natürlich“ (wie es in der Grünen Pressemitteilung wörtlich heißt) seien sich einig gewesen, dass die Entscheidung für den Bau des Seniorenheims Lechrain eine falsche Entscheidung gewesen sei und hätten damit die Ablehnung dieses Projekts bestätigt. Die Stadt baue mit diesem Projekt zusätzliche Kapazitäten im Heimbereich auf, der schon zuvor übersättigt gewesen sei und widerspreche damit dem Grundsatz, dass Betreuungseinrichtungen in kleinen Einheiten im Stadtviertel integriert errichtet werden sollen. „Das war kein Meilenstein in der städtischen Altenhilfe, wie dies OB Gribl und Sozialreferent Weinkamm darstellen. Es war ein Rückschritt, der die städtische Altenhilfe noch Jahre beschäftigen wird.“



„Die Lage nach der Wahl wird unübersichtlich werden”

Reiner Erben

Reiner Erben

Interview mit Reiner Erben

Wenn sich im politischen Augsburg die Experten über die kommende Kommunalwahl unterhalten, dann sind sie sich sehr schnell darin einig, dass eine Große Koalition zwischen der CSU und der SPD “im Raum steht”. Von dieser Spekulation sollte man langsam Abschied nehmen, wie eine noch nicht veröffentlichte Äußerung des OB-Kandidaten der SPD, Stefan Kiefer, in einem Interview mit der Neuen Szene ziemlich eindeutig zum Ausdruck bringt. Reiner Erben, Fraktionschef und OB-Kandidat der Grünen, hält im Vorfeld der Wahl am 16. März ebenfalls Abstand zur CSU, weil es die CSU in Augsburg nicht gebe, so Erben, sondern viele Strömungen in der CSU und weil es deshalb unklar sei, was die CSU überhaupt will. „Insgesamt braucht diese Stadt einen klaren Kompass für eine nachhaltige, integrierte und die Menschen einbeziehende Stadtentwicklung“, so Reiner Erben im DAZ-Interview.

DAZ: Herr Erben, Sie wollen als Kandidat der Grünen Oberbürgermeister der Stadt Augsburg werden. Nehmen wir an, dieses Vorhaben würde überraschenderweise gelingen und die Grünen hätten zusammen mit der SPD und den Linken 31, 32 oder gar 33 Sitze. Es handelt sich hier nicht um eine Annahme, sondern um ein Denk-Modell. Würden Sie sich auf eine Koalition Rot-Grün-Rot einlassen?

Erben: Die Lage nach der Wahl wird unübersichtlich werden, deswegen will ich jetzt nicht über Koalitionen spekulieren – die es ja auf kommunaler Ebene eigentlich nicht gibt. Zudem werden wir als basisdemokratische Partei nach der Wahl entscheiden, wie und ob Koalitionsgespräche von uns geführt werden, dazu hat der Parteivorstand schon Termine für Stadtversammlungen festgelegt.

DAZ: 2002 gab es auch Koalitionsgespräche, die zu einer Koalition namens Regenbogen geführt haben, was soll nun 2014 an Koalitionsgesprächen verwerflich sein? Und warum müssen die Grünen Stadträte, die gewählt wurden, um für die Stadt Entscheidungen zu treffen, die Basis befragen, was sie tun sollen?

Erben: Ich habe grundsätzlich nichts gegen Koalitionsgespräche, wenn sie auf einer guten Grundlage gemacht werden. Die Vereinbarungen des Regenbogens haben, bis auf den Rausschmiss von Schönberg, die gesamte Legislaturperiode gehalten. Bei zentralen Fragen wie es die Beteiligung an einer Regierung sicher ist, werden wir unsere Basis befragen. Das ändert nichts am freien Mandat. Für uns Grüne wird entscheidend sein, wie die anderen Parteien unsere politischen Vorstellungen unterstützen. Da gibt es zum Beispiel mit der SPD und den Linken viele Gemeinsamkeiten – wie das Sozialticket, die Schulsanierung, die Migrations- und Flüchtlingspolitik. Aber wir sehen auch Unterschiede: So sind wir uns bei der SPD noch nicht klar über die Bereitschaft zur weiteren Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in der Innenstadt. Und die Position der Linken zum Hauptbahnhofumbau, die sind ja gegen den jetzt planfestgestellten Tunnel nach Westen, ist höchst gefährlich. Also, es wird keine Denkverbote oder eine Ausschließeritis geben, sondern kritisches Abwägen der Möglichkeiten.

“Wir entscheiden nach Inhalten”

Kein Wahlkampfthema: Baustelle Augsburger Hauptbahnhof

Bahnhofsumbau: "Die Position der Linken ist höchst gefährlich."


DAZ: Wie würden Sie sich verhalten – nicht vergessen, dass Sie OB sind – wenn es nur mit Grün-Rot-Rot, der AfD und/oder den Freien Wählern zu 32 oder 33 Sitzen reichen würde?

Erben: Nochmal, wir entscheiden nach Inhalten. Aber klar ist, die FW sind beim Bahnhofumbau auf dem völlig falschen Dampfer und mir ist überhaupt nicht klar, was die FW auch bei anderen Themen wollen. Die kommunale AfD kann ich schwer einschätzen. Die Anti-Europa-Einstellung dieser Partei ist gefährlich und nationalistische Positionen sind gerade für die multikulturelle und Friedensstadt nicht tragbar. Mit beiden Parteien lässt sich keine Stadt regieren.

DAZ: Okay, dann lassen Sie uns mal über die CSU sprechen. Analog der Situation nach der Bundestagswahl: Kurt Gribl wird als OB bestätigt. Die Augsburger CSU hat die größte Fraktion, aber weder mit der CSM und anderen bürgerlichen kleinen Parteien reicht es für eine Mehrheit. Könnten Sie sich eine Regierungskoalition mit einem bürgerlichen Block vorstellen, in dem die CSU den Ton angibt?

Erben: Realistisch ist, dass die CSU keine Mehrheit im Stadtrat haben wird. Auch ist mir völlig unklar, was die CSU überhaupt will. Denn wir haben doch immer wieder erlebt, dass innerhalb der CSU Unklarheit über die politische Linie herrscht. Will Herr von Hohenhau jetzt den autofreien Königsplatz und den Hauptbahnhofumbau?

“Tempo 30 in der Innenstadt, das wird Teilen der CSU nicht gefallen”

DAZ: Der Königsplatz ist schon fertig und funktioniert offensichtlich. Sie glauben doch nicht, dass Hohenhau noch gegen den Königsplatzumbau vorgeht?

"Der autofreie Kö war ein erster Schritt"

"Ein erster Schritt": der autofreie Königsplatz bei Nacht


Erben: Ja, aber der autofreie Kö ist für uns der Auftakt für weitere Verkehrsberuhigung und wir wollen Tempo 30 in der Innenstadt. Das wird Teilen der CSU nicht gefallen. Unklar ist auch, welcher Teil der CSU Herrn Gribl wirklich unterstützt. Wir wissen also nicht, wer in der Augsburger CSU wie „den Ton angibt“. Übrigens wissen wir auch nicht, was der angeblich große Förderer des CSU-OB Ministerpräsident Seehofer morgen und übermorgen will. Von diesen Unsicherheiten darf die Politik einer Großstadt nicht abhängig sein. Bei der CSM bin ich gespannt, wie sie sich nach der Wahl verhalten wird. Denn wenn ich es richtig verstanden habe, will die CSM nicht mitmachen, wenn im nächsten Stadtrat relevante Teile des Stadtrats ausgrenzt werden, wie das die damals noch vollständige CSU und Pro Augsburg 2008 vor allem mit uns Grünen gemacht haben. Das würde also bedeuten, dass es eine breite Mehrheit geben muss. Das würden wir begrüßen, denn besonders in dieser Legislaturperiode waren Mehrheitsentscheidungen oft abhängig von Einzelinteressen.

DAZ: Welche Inhalte sind bei welchen Koalitionsbildungen auch immer unverhandelbar?

Erben: Unsere Forderungen und Positionen sind klar. Wir wollen den weiteren Ausbau von ÖPNV (der autofreie Kö war ein erster Schritt) und Radverkehr (da wird es darauf ankommen, dass Radwege auch dann gebaut werden, wenn dem MIV Straßenraum entzogen wird). Wir wollen das Sozialticket für alle sozial Bedürftigen und wir wollen die Sanierung der Schulen verstärken. Die Sanierung des Theaters werden wir anpacken und klären, wie es sich entwickeln soll. Forschung und Entwicklung im Innovationspark muss nachhaltig und zivil sein. Natur-, Klima- und Ressourcenschutz müssen gestärkt und zum gesamtgesellschaftlichen Thema werden. Insgesamt braucht diese Stadt einen klaren Kompass für eine nachhaltige, integrierte und die Menschen einbeziehende Stadtentwicklung.

DIE CSU gibt es nicht in Augsburg”

DAZ: Auch wenn ich Sie nerven sollte: Falls die CSU alle ihre Positionierungen unterschreiben würde, was spräche dann gegen eine Schwarz-Grüne Koalition?

Erben: Nochmal, DIE CSU gibt es nicht in Augsburg, es gibt viele unterschiedliche Strömungen. Wir werden nach der Wahl genau beobachten, wer sich da durchsetzt. Unser Programm ist klar und auf dieser Grundlage führen wir gerne Gespräche.

DAZ: Eine proportionale Referatsverteilung nach Anzahl der Stadtratssitze, was die CSM vorschlägt, ist Ihnen zu theoretisch?

Erben: Nein, das ist mir nicht zu theoretisch, das ist schon mal ein Anfang. Allerdings müssen wir alles tun, dass nach Qualifikation besetzt wird und nicht nach Parteizugehörigkeit.

DAZ: Herr Erben, könnten Sie sich als Referent vorstellen? Welches Referat käme für Sie am ehesten in Frage?

Erben: Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Referate ausgeschrieben werden. Und dann bin ich mal gespannt, wer sich bewirbt.

DAZ: Herr Erben, vielen Dank für das Gespräch.

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Fragen: Siegfried Zagler



FCA: Ein Sieg gegen den Club würde ein neues Kapitel bedeuten





Am kommenden Sonntag steht am 21.Spieltag der Fußballbundesliga in der ausverkauften SGL Arena (15.30 Uhr) ein „bayerisches Derby“ auf dem Programm, das von beiden Fan-Lagern als solches nicht gesehen wird. Die Augsburger sind bayerische Schwaben und die Nürnberger sind Franken.

Von Siegfried Zagler

Favorit ist der FCA, obwohl die Statistik etwas anderes erzählt: Keines der letzten neun Pflichtspiele beim FCA haben die Franken verloren. Augsburg gewann zuletzt im August 1974 ein Heimspiel gegen Nürnberg, damals stand noch Helmut Haller auf dem Platz. Würde man auf Statistik etwas geben, müsste man von einer torarmen Partie ausgehen, da in den fünf Bundesliga-Duellen zwischen Augsburg und Nürnberg insgesamt nur fünf Tore fielen. Dennoch darf beim FCA-Anhang optimistisch davon ausgehen, dass drei Punkte eingefahren werden, um weiterhin (und unverblümter) Richtung Europa League blinzeln zu können. Club-Trainer Gertjan Verbeek hat nämlich nach ein dickes Problem zu verdauen, da zwei wichtige Bausteine des Club-Systems verletzungsbedingt weggebrochen sind: Daniel Ginczek und Timothy Chandler.

Werner: „Wir werden den Club nicht auf die leichte Schulter nehmen“

Tabelle nach dem 20. Spieltag

Tabelle nach dem 20. Spieltag

Nach zuvor fünf ungeschlagenen Spielen kassierte Nürnberg am letzten Spieltag wieder eine Niederlage, die aber einen höheren Wert besitzt, da der Club gegen den FC Bayern lange Zeit mehr als nur „gut“ aussah. Unabhängig davon gehen die Augsburger Spieler von einem Heimsieg aus. Tobias Werner warnte drei Tage vor dem „Derby“, das, wie gesagt, in Wirklichkeit keines ist, davor die Clubberer zu unterschätzen. „Wir werden den Club auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Sie haben in der Rückrunde bewiesen, dass sie sich noch nicht abgeschrieben haben und die Klasse unbedingt halten wollen.“ FCA-Innenverteidiger Ragnar Klavan führt die Heimstärke des FCA ins Feld: „Wir sind zu Hause sehr stark und haben die letzten vier Spiele allesamt gewonnen. Das gibt uns Selbstvertrauen.“ In Augsburg trifft Verbeek mit Ragnar Klavan nun auf einen alten Bekannten. Gemeinsam haben sie vor dem Wechsel von Klavan zum FCA bei AZ Alkmaar zusammengearbeitet. Mit Alexander Esswein, der im Winter aus vom Valzner Weiher an den Lech wechselte, sitzt beim FCA am Sonntag ein Spieler auf der Bank, der in Nürnberg als schlampiges Talent gehandelt wurde.

Ein Sieg gegen den Club würde den fünften Heimsieg in Folge bedeuten

Für den FC Augsburg, der gegen den Club befreit aufspielen kann, während die Franken weiterhin mit dem Rücken zur Wand stehen, sollte gelten, dass er seine spielerische Überlegenheit ähnlich klug verwendet, wie im letzten Heimspiel gegen die Bremer, also die Clubberer erst gar nicht in die Nähe des eigenen Tores kommen lässt und kontrolliert offensiv die Franken-Abwehr bearbeitet. Klingt einfach, ist aber nur von Mannschaften mit Klasse praktizierbar. FCA-Trainer Weinzierl kann bei aus dem Vollen schöpfen. Alle wichtigen Spieler sind fit. Im Sturm und im offensiven Mittelfeld hat Weinzierl die Qual der Wahl. Sollte der FCA die Partie gewinnen, wäre dieses Spiel nicht nur das neunte Spiel in Folge ohne Niederlage und der fünfte Heimsieg in Folge, sondern würde auch die beiden Mitkonkurrenten Hertha BSC und Wolfsburg unter Druck setzen, die am Samstagabend gegeneinander spielen. Am heutigen Freitagabend spielen die Mainzer gegen Hannover. Ein Sieg gegen den 1.FC Nürnberg würde für den FC Augsburg ein neues Kapitel in der Club-Geschichte mit der Überschrift “Ende der Bescheidenheit” bedeuten. Für Platz 6 und 5 (und auch Platz 4) der Fußballbundesliga kommen in dieser Saison sechs Mannschaften in Frage. Der FCA ist eine davon.



Beratung für Kreative

Auch 2014 bietet das Regionalbüro Bayern im Kompetenz­zentrum Kultur- und Kreativ­wirtschaft des Bundes wieder Sprechtage für Unter­nehmen der Kultur- und Kreativ­wirtschaft an.

Die regionalen Ansprechpartner des Kompetenz­zentrums beraten unent­geltlich direkt vor Ort und im persönlichen Gespräch. Außerdem geben sie Orientierungs- und Netzwerkhilfe. In Kooperation mit Markus Nitschmann, Ansprech­partner Bayern, finden die Sprechtage jeweils am Dienstag, 18. März, 1. April und 15. April im Wirtschafts­referat statt.

Thematisch geht es um die Klärung erster unter­nehmerischer Ideen, die wirtschaftliche Weiter­ent­wicklung einer konkreten Geschäfts­idee, eine Verknüpfung mit spezifischen Angeboten für die Kultur- und Kreativ­wirtschaft vor Ort, das Aufzeigen von passenden Angeboten der Wirtschafts­förderung sowie Networking und Erfahrungs­austausch.

Termine und Info:

Markus Nitschmann,

Tel. 0151 264 672 81


nitschmann@rkw-kreativ.de



Elias-Holl-Platz: Neues Kundencenter für Abfall- und Energieberatung eröffnet

Ab sofort können sich Bürger und Unternehmen aus Augsburg und den Nachbar­land­kreisen Augsburg und Aichach-Friedberg in Sachen Abfall und Energie beraten lassen.

Das neue Kundencenter befindet sich im Unter­geschoss des Verwaltungs­gebäudes II, Rathausplatz 2a, und ist sowohl vom Fischmarkt aus als auch über einen neuen separaten und barriere­freien Eingang am Elias-Holl-Platz 3 zu erreichen. Weil zudem ein Aufzug eingebaut wurde, ist es jetzt zu Geschäfts­zeiten ebenfalls möglich, barrierefrei von der Unter- in die Oberstadt zu gelangen.

Die zentral gelegene Anlaufstelle wird gemeinsam vom Abfall­wirt­schafts- und Stadt­reinigungs­betrieb der Stadt Augsburg (aws) und der Regionalen Energie­agentur Augsburg betrieben. In den neuen und modern ausgestatteten Räum­lich­keiten erhalten Bürger und Unter­nehmen fach­kundige Auskunft zu den jeweiligen Leistungs­spektren.

Öffnungszeiten Bereich Abfall:

Mo-Fr 8 bis 12 Uhr

Tel. 0821 324 4884


www.abfallratgeber.augsburg.de

Energieberatung:

Di, Mi 13 bis 16.30 Uhr

Do 14 bis 18 Uhr

Tel. 0821 324 7320


www.rea-augsburg.de