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Brechtfestival: Die Frage von Verantwortung und Moral im Sensemble Theater

„Böser Bruder“ – Sebastian Seidels Auftragswerk für das Festival feierte Premiere

Von Halrun Reinholz

Ihre Konflikte sind auch nach 20 Jahren nicht verjährt: Franz (Ralph Jung, links) und Karl (Florian Fisch, rechts) in Sebastian Seidels neuem Stück.

Ihre Konflikte sind auch nach 20 Jahren nicht verjährt: Franz (Ralph Jung, links) und Karl (Florian Fisch, rechts) in Sebastian Seidels neuem Stück.


Es geht um zwei Brüder mit unterschiedlichen Lebensauffassungen und es geht – wie könnte es im Kontext des Brechtfestivals anders sein? – um die Fragen, wie man ein guter Mensch sein kann und ob es möglich ist, ein moralisches Leben zu führen.  Sebastian Seidels Auftragswerk für das Brechtfestival hat natürlich mit diesen Brechtschen Gedankenspielen zu tun. Aber er greift zunächst in die Mythologie und lässt als Grundthema ein Märchen anklingen – vom bösen Bruder, der die Gutmütigkeit seines großherzigen und vertrauensseligen Bruders ausnützt und ihn dann skrupellos und mit ausgestochenen Augen seinem Schicksal überlässt. Das Märchen hat der Vater den beiden Brüdern Karl und Franz erzählt, es wird wie ein Leitmotiv als „Videobotschaft“ des Vaters (gesprochen von Heinz Schulan) im Verlauf des Stückes immer weiter erzählt, bis hin zu einem dann doch überraschenden (märchenhaften) Schluss.

Wo bleibt die Moral? Konflikte zwischen Räubern und Pfadfindern

Die Brüder heißen nicht zufällig Karl und Franz und die Frau zwischen ihnen Amalia. Der Rückgriff auf Schillers Räuber bietet sich an, denn auch hier geht es darum, wer der „bessere“ Bruder ist. Brecht liefert mit seinem „Guten Mensch von Sezuan“ oder auch mit „Der Jasager/Neinsager“ die weitere moralische Überlegung, die den eigentlichen Konflikt des Stückes darstellt: Ist Franz, der sich in der UNO für Ernährungsprojekte in der Dritten Welt engagiert, der bessere Mensch oder Karl, der die Eltern unterstützt und den Laden des Vaters weitergeführt hat, ohne nach seinen persönlichen Bedürfnissen zu fragen? Die Brüder müssen sich nach vielen Jahren der Trennung treffen, denn der Vater lebt nur noch durch eine Magensonde und hat verfügt, dass die Entscheidung über sein Weiterleben unter solchen Umständen von den Brüdern einvernehmlich zu treffen ist. In den Rückblenden, die sich im Gespräch der beiden immer wieder ergeben, wird deutlich, dass genau dieses Einvernehmen zwischen den beiden ungleichen Brüdern nie vorhanden war und dass die Konflikte auch nach mehr als zwanzig Jahren nicht ausgeräumt, vielmehr  verschärft sind. Denn Karl wirft Franz vor, die Familie im Stich gelassen zu haben und Franz verachtet den angepassten Bruder im heimischen Mief, der keinen Blick für die wirklichen Probleme (Hunger in der Dritten Welt) hat – die er selbst wiederum als UNO-Aktivist bekämpft. Das Bindeglied zwischen den beiden Brüdern war in der Jugend außer dem Elternhaus auch das Gemeinschaftserlebnis bei den Pfadfindern (die im Stück ohne besonderen Grund mit den DDR-Pionieren „zusammenfließen“). Von der „Einer für alle – alle für einen“- Rhetorik der früheren Kameraden ist Karl nach wie vor überzeugt, während Franz sie auf eine globale Ebene gehoben hat und nicht mit bestimmten Personen assoziiert. Auch fand er seinerzeit nichts dabei, die schwangere Amalia in den Armen seines Bruders zurückzulassen, der die ganze Zeit über dachte, sein eigenes Kind heranzuziehen. Karl wiederum fand auch nichts dabei, Briefe des Bruders an den Vater zu unterschlagen und die wundersamen Überweisungen von einem Schweizer Konto nahm er jahrelang an, ohne sie zu hinterfragen. Auf wessen Seite ist da die Moral?

Zu viel Worte für echte Empörung

Die Handlung wird nicht linear erzählt, die beiden Darsteller Ralph Jung und Florian Fisch schlüpfen immer wieder in ihre „Jugend-Rollen“ und stellen Schlüsselszenen aus der Vergangenheit dar, dazwischen immer wieder die Videobotschaft des Vaters. Diese Dynamik tut dem Verlauf gut, der sich manchmal wortreich und etwas zäh um sich selbst dreht. Auch die Lieder, die  Seidel in gut gemeinter Brechtscher Manier einbaut, um den inneren Konflikt zu veranschaulichen, bringen  kaum Schwung in die Handlung – allzu oft, zu ausführlich und zu plakativ trällert Rainer von Vielen sein „Empört euch!“ oder ertönt die Pfadfinderhymne „Allzeit bereit“. Die Redebeiträge des UNO-Aktivisten Franz, mit denen er der  Welt (und damit auch dem Publikum im Saal) einen Spiegel vorhält, um sie zum Nachdenken über ihre Lebensweise zu bringen, sind, als aufklärerischer Teil des Stückes, auch immer wieder eingestreut. Gut gemeint, aber nervig, weil viel zu ausführlich und detailverliebt.

Von guten Menschen und bösen Leuten

So bleibt letztlich der Eindruck, dass die gut angelegten Konfliktstränge der Realität des Theaters nicht standhalten. Routinierte Schauspieler und eine in vielen Dingen einfallsreiche Regie (von Sebastian Seidel selbst – nett auch das Bühnenbild mit den durchsichtig-farbigen Dosen), können letztlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass der echte Konflikt zu wenig kantig ist. Erich Kästner, nur ein Jahr jünger als Bertolt Brecht und in vielem ähnlich spitzzüngig, hat das Bonmot geprägt: „Die Menschen sind gut, nur die Leute sind schlecht.“ Genau um diesen Unterschied geht es in dem Stück, doch er kommt zu wenig zur Geltung. Wie das Märchen vom Bösen Bruder endet das Stück mit der Hoffnung auf ein Wunder: Die drei Raben, die dem blinden Bruder im Märchen den Ausweg weisen, könnten wunderbarerweise doch auch die Konflikte der Erde lösen. Ist es wirklich damit getan, seinen Müll zu trennen und nachhaltig einzukaufen?  Das Wunder zu schaffen, alle Menschen auf diese politisch korrekte Seite zu ziehen? Selbstverständlich hütet sich Sebastian Seidel vor solchen Patentrezepten und lässt die Fragen offen. Doch als Fazit des Stückes fehlt zu sehr die Erkenntnis, dass das globale Gutmenschentum weder zu Brechts Zeiten noch heute bessere Menschen hervorgebracht hat.



Piraten wählen neuen Vorstand

Auf ihren Kreismitgliederversammlung am gestrigen Samstag wählten die Augsburger Piraten turnusgemäß ihren Vorstand. Die bisherigen Vorsitzenden traten nicht mehr zur Wahl an. Die Augsburger Piraten entschieden sich für einen Neustart.

Fritz Effenberger

Fritz Effenberger


Die Wahlversammlung sprach sich mehrheitlich dafür aus, den Vorstand auf drei Mitglieder zu verkleinern und erst bei sich abzeichnendem Bedarf zwei weitere Beisitzer zu wählen. Bei den Vorstandswahlen setzte sich als neuer Vorsitzender der 27 Jahre alte Informatiker und bisherige Stellvertreter Andreas Herz durch. Zum neuen Stellvertreter wurde der 24 Jahre alte Informatik-Masterstudent Daniel Mayrock gewählt. Zum Schatzmeister wählten die Piraten den Programmierer und bisherigen Beisitzer Tobias Schmidl. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Vinzenz Vietzke, Volker Kusterer und Michael Wendland traten nicht mehr zur Wahl an.

Unterstützer-Desaster: “Kannibalisierung zwischen Piraten und Polit-WG” (mehr …)



Piraten: Ein wesentlicher Vorteil des Nichts besteht darin, dass es nicht verschwinden kann

Warum man sich um die Augsburger Piraten keine Sorgen machen muss

Kommentar von Siegfried Zagler

In ganz Bayern haben sich die Piraten mit Unterstützer-Unterschriften für die Teilnahme an der Kommunalwahl 2014 qualifizieren müssen. In vielen kleineren Gemeinden ist ihnen das nicht gelungen, was damit zu tun hat, dass dort entweder keine Piratenpartei antrat oder sie eben viel zu schwach aufgestellt war. In Nürnberg haben die Piraten ihre 670 Unterstützerunterschriften problemlos erreicht, in München schafften die Piraten die notwendigen 1.000 Unterschriften nur mit Mühe, aber immerhin darf man nun davon ausgehen, dass es in den Kommunalparlamenten der beiden größten bayerischen Städte in Zukunft Sitze für die Piratenpartei geben wird. In Augsburg haben sich die die Piraten selbst erschossen. Seit 2011 gibt es die Piraten als Partei in Augsburg. Laut ihres neugewählten Vorsitzenden Andreas Herz hat der Augsburger Kreisverband 260 Mitglieder. Bemerkenswert ist das deshalb, weil es bei den Grünen nicht viel mehr sind und bei den Linken in etwa halb so viele Mitglieder registriert sind. Dennoch gelang es den Augsburger Piraten nicht, ihre Stadtratsliste mit 60 Plätzen zu füllen. Von den 42 Personen auf der Piraten-Liste (die nun ohnehin nicht zur Wahl steht), sind einige dabei, die nicht Mitglieder bei den Augsburger Piraten sind. Das lässt tief blicken.

„In der lokalen Politik gab es nicht wenige in der so genannten freien Szene, die auf einen Einzug der Piraten in den Augsburger Stadtrat hofften. Die Augsburger Piraten aber hielten sich zu stadtpolitischen Themen auffällig zurück. Sei es die Problematik um die Sanierung des Stadttheaters, die Sanierung des Zentralklinikums, die Anbindung (beziehungsweise die drohende Abkoppelung) Augsburgs vom internationalen Zugverkehr, zum Stillstand in der städtischen Sozialpolitik. Kein Wort über das Problem, dass es in Augsburg überdurchschnittlich viele unterqualifizierte Arbeitskräfte gibt, was wiederum zur Ansiedlung von Unternehmen führt, die genau solche Arbeitskräfte suchen (siehe Amazon), Unternehmen, die dem Wirtschaftsstandort Augsburg insgesamt schaden. Zu welchem Thema auch immer: Von den Augsburger Piraten war nie etwas zu hören.“ So eine Analyse von Manfred Seiler vor knapp einem Jahr in der DAZ. Seiler lobt darin die handwerkliche Kunst von Journalist Marcus Ertle, der mit Fritz Effenberger damals ein Interview geführt hat. „Es ist eine große journalistische Kunst, dem Interviewpartner das Recht zuzugestehen, seine inhaltliche Leere bis zur völligen Selbstentblößung als politisches Programm zu verkaufen. Am Ende haben wir nur das gelernt: Nichts ist transparenter als das Nichts“, so endet Seilers Vernichtung bezüglich der Augsburger Polit-Nerds, die sich „Piraten“ nennen. Ein wesentlicher Vorteil des Nichts besteht darin, dass es nicht verschwinden kann. Weshalb man sich um die Piraten-Schwadroneure samt ihren lustigen Stammtischen (Inhalte hin, Inhalte her) keine Sorgen machen muss.

Seilers Text hat einzigartige Qualität. Ein Text, dem nicht hinzuzufügen wäre, hätte Fritz Effenberger nicht zuletzt bei einer großen OB-Kandidaten-Runde den apokalyptischen Reiter gegeben: „Man darf nicht vergessen“, so Effenberger, „dass über der Stadt eine riesige Abrissbirne schwebt, die ganze Stadtviertel plattmachen wird.“ MAN und Weltbild seien erst der Anfang, man müsse mit riesigen Industrie-Brachen rechnen. Die Abrissbirne wird nach Auffassung von Effenberger von der digitalen Revolution geschwungen. Bei den Augsburger Piraten ist die von Effenberger erschaffene Abrissbirne als erstes eingeschlagen, und zwar deshalb, weil die Wähler nicht so ganz so einfältig sind wie es die Piraten gerne hätten und das Netz eben nicht mit der Realität verwechseln. Um es mit Helmut Kohl zu sagen: Die Menschen im Lande sehnen sich wieder nach politischen Visionen und plausiblen Umsetzungsszenarien. In Zeiten wie diesen sind wieder klare Ansagen und Perspektiven gefragt. Davon haben die Piraten nichts zu bieten. Auf eine Wahlempfehlung bezüglich einer anderen Partei konnten sie sich gestern auf ihrer Augsburger Kreisversammlung nicht verständigen. Eine Schnittmenge mit dem Nichts ist schwer herzustellen. Das nehmen die anderen Parteien wohl mit großer Erleichterung zur Kenntnis.



FCA schießt VfB auf die erdabgewandte Seite des Mondes

In einem unterhaltsamen Bundesligaspiel des 20. Spieltages besiegte der FC Augsburg den VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz-Arena vor 40.200 Zuschauern mit 4:1. Die Tore schossen Milik (35.), Hahn (43. uns 56.) sowie Tobias Werner (64.) für den FCA und Rausch (62.) für den VfB. Der Sieg der Augsburger geht auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.

Von Siegfried Zagler



Augsburgs Trainer Markus Weinzierl musste im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Bremen einen Wechsel vornehmen: Kohr kam für Vogt, der an einem Magen-Darm-Virus leidet, in die Startelf. Das Debüt des Youngsters verlief vielversprechen, obwohl Stuttgart in den ersten 30 Minuten die bessere Mannschaft stellte und den FCA in deutliche Schwierigkeiten brachte. Allein Mohammed Abdellaoue ließ drei Chancen ungenutzt (2., 6., 13.). Die Augsburger fanden gegen die hellwachen Stuttgarter zu Beginn schwer ins Spiel, was sich im weiteren Verlauf von Minute zu Minute ins Gegenteil verkehren sollte. Miliks Tor in der 35. Minute erzeugte bei der jungen Stuttgarter Mannschaft eine schwere Spontan-Lähmung: Der VfB stolperte von diesem Moment an von einer Verlegenheit in die andere, was der FCA eiskalt zu verwerten verstand. Das 2:0 der Augsburger kurz vor der Halbzeit durch den wiederum überragenden Andre Hahn war die logische Konsequenz.

Der FCA darf von Europa träumen

Tabelle nach dem 20. Spieltag

Tabelle nach dem 20. Spieltag


Als Hahn in der 56. Minute nach einem Angriff wie aus einem Lehrbuch die Augsburger mit 3:0 in Führung brachte, war das Spiel entschieden, zumal der Stuttgarter Stoßstürmer Vedad Ibisevic kurz vorher wegen einer Tätlichkeit gegen Callsen-Bracker vom Platz flog. Nur zwei kurze Minuten flackerte ein wenig Hoffnung unter den dezimierten Stuttgartern auf: Konstantin Rausch gelang der Anschlusstreffer (61.). Tobias Werner stellte zwei Minuten später mit einem sehr überlegen erzielten Treffer für die Augsburger den alten Abstand wieder her. Fünfzehn Minuten vor Schluss nahm Weinzierl seinen besten Spieler (Hahn) aus dem Spiel, um ihn für die kommende Heimpartie (Sonntag/ 15.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg zu schonen. Die Augsburger befinden sich nach dem 20. Spieltag auf der Sonnenseite der Tabelle und dürfen auf von ihrer Position aus sorgenfrei von Europa träumen, während der VfB Stuttgart nach dieser Heimniederlage dort angekommen ist, wo sich alle Abstiegskandidaten befinden: auf der erdabgewandten Seite des Mondes.

FCA: A. Manninger; – R. Klavan; P. Verhaegh; M. Ostrzolek; J. Callsen-Bracker; – H. Altintop; D. Baier; A. Hahn; T. Werner; D. Kohr; – A. Milik.

Eingewechselt: J. Hong (84.); A. Esswein (77.); D. Ji (66.).

Ausgewechselt: J. Callsen-Bracker (84.); A. Hahn (77.); A. Milik (66.).

Auswechselbank: M. Amsif (TW); M. de Jong; J. Moravek.

Tore:

1:0 Arkadiusz Milik (35.)

2:0 André Hahn (43.)

3:0 André Hahn (56.)

3:1 Konstantin Rausch (62.)

4:1 Tobias Werner (64.)



Erdgasfahrzeuge in der City Galerie

Mit Erdgas lässt sich nicht nur heizen, sondern auch fahren und das besonders umweltschonend. Über Erdgas (CNG) als Kraftstoff sowie neue Erdgasfahrzeuge informieren die Stadtwerke Augsburg (swa) in einer Sonderausstellung von Montag 17. bis Samstag 22. Februar in der City Galerie.

Autos mit Erdgasantrieb zeigen die swa in der City Galerie (Archiv-Foto der Ausstellung 2013: swa / Thomas Hosemann)

Autos mit Erdgasantrieb zeigen die Stadtwerke in der City Galerie (Archiv-Foto der Ausstellung 2013: swa / Thomas Hosemann)


Vorgestellt werden die neuesten Erdgas-Modelle wie der VW Golf TGI und der Audi A3 g-tron. Das Modell von Skoda als neuem Hersteller von Erdgasfahrzeugen wird ebenso präsentiert wie aktuelle Fahrzeuge von Fiat, Opel oder Mercedes. Außerdem ist auch ein Elektroauto neuester Bauart vor Ort, ein BMW i3. Unabhängige Berater der Stadtwerke informieren über Erdgas als Kraftstoff.

Große Koalition plant Verlängerung der Steuerbegünstigung über 2018 hinaus

Die Zahlen sprechen für sich: Erdgas als Kraftstoff kostet bei gleicher Fahrstrecke nur halb so viel wie Benzin, etwa 30 Prozent weniger als Diesel und rund 20 Prozent weniger als Autogas (LPG). Der Preisvorteil resultiert aus der niedrigen Besteuerung von CNG mit derzeit 18 Cent pro Kilogramm bzw. 10 Cent pro Liter (Benzin 65 Cent) und gilt bis zum 1. Januar 2019. Die Große Koalition plant gemäß Koalitionsvertrag eine Verlängerung der im Energiesteuergesetz festgelegten Frist.

Auch das Tankstellennetz ist relativ flächendeckend ausgebaut: Im Raum Augsburg gibt es von den Stadtwerken und ihren Partnern fünf Tankstationen, deutschlandweit bereits 920. Wer sich bis zum 31. März 2014 im Gebiet der swa für ein neues Erdgasauto entscheidet, bekommt von den Stadtwerken einen Tankgutschein im Wert von 500 Euro.



8. Augsburger Kinder­fotopreis startet

Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren aus der Stadt und dem Landkreis Augsburg können sich wieder beim Augsburger Kinderfotopreis beteiligen.



Der Foto-Wettbewerb findet bereits zum achten Mal statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Licht und Schatten“. Einsendeschluss für Fotoarbeiten ist der 19. September 2014. Eingereicht werden können einzelne Fotos, Fotoserien oder Collagen. Sie können entweder entwickelt, ausgedruckt oder in digitaler Form zur Medienstelle Augsburg (Willy-Brandt-Platz 3, 86153 Augsburg; msa.stadt@augsburg.de) geschickt werden. Eine Jury von Kindern und Erwachsenen entscheidet im Herbst 2014, welche Bilder die Hauptpreise in den drei Altersgruppen 3 bis 6, 7 bis 9 und 10 bis 12 Jahre erhalten.

Der Wettbewerb wird veranstaltet von der MSA – Medienstelle Augsburg des JFF e.V. in Kooperation mit der Stadt Augsburg, dem Landratsamt Augsburg, der City Initiative Augsburg CiA, dem Familienmagazin liesLotte und der Umweltstation Augsburg.

» www.kinderfotopreis.de