DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
DAZ-Archiv - www.daz-augsburg.de

Vielfältige Facetten der Freiheit

Stehende Ovationen für den Beitrag der Augsburger Philharmoniker zum Brechtfestival

Von Halrun Reinholz

Die enge Vernetzung des Theaters mit dem Brechtfestival schließt auch die Augsburger Philharmoniker mit ein. Sie gestalteten das Programm ihres 4. Sinfoniekonzerts im Gedenken an und mit Bezug auf Bertolt Brecht.

Ungewöhnlich der Einstieg: Statt sich traditionell sofort der Musik zuzuwenden, stellte GMD Dirk Kaftan das als erstes gespielte Werk zunächst vor. Es handelte sich um ein dreisätziges Orchesterstück von Paul Dessau (uns bekannt als Komponist der Mutter Courage, oder auch bei Der gute Mensch von Sezuan) mit dem programmatischen Namen „In memoriam Bertolt Brecht“, das der Freund und Weggefährte des Dichters diesem anlässlich seines Todes posthum gewidmet hat. Das Musikstück war wohl in der DDR bekannt und wurde oft gespielt. Für das heutige und hiesige Publikum waren Kaftans Erläuterungen zu der doch etwas sperrigen Komposition, die unter den Kriegs- und Nachkriegseindrücken den „Menschen in seinen Trümmern“ darstellt,  jedenfalls hilfreich. Der Komponist des zweiten Stückes, Siegfried Matthus, war wiederum Schüler eines anderen Brecht-Komponisten, Hans Eisler. Die „Phantastischen Zauberträume“ („Ein saxophonisches Märchen für Saxophonquartett und Orchester“) sind inspiriert von Michael Endes „Unendlicher Geschichte“. Entsprechend surrealistisch und skurril muten die Überschriften der Sätze an („Wilder Besenritt gegen die geistreichen Trottel, die arroganten Schönredner und die gefährlichen Dummköpfe“), doch sie versprechen nicht zu viel. Die spielerische und traumtänzerische Musik macht Vergnügen, zumal die „Solisten“, das Berliner Saxophonquartett clair-obscur) ihre vier unterschiedlichen Saxophone nicht nur meisterhaft beherrschen, sondern auch durch Gestik und Gruppenbildung das „Zauberspiel“ mitgestalten.

Beethoven im Kontext Brechts

Mit der Zugabe, zu der sie das enthusiastische Publikum vor der Pause nötigt, zeigen sie weitere Facetten ihres Repertoires. Dass im zweiten Teil die 7. Sinfonie von Beethoven folgte, scheint zunächst eine Abweichung von dem Brecht-Programm. Brecht war, wie Kaftan einräumte,  Komponisten wie Beethoven gegenüber skeptisch, weil er Musik wollte, die „den Kopf nicht ausschaltet“. Dennoch vereint die beiden der Drang nach Freiheit, zu der es zweifellos verschiedene Zugänge gibt. In der Auseinandersetzung mit den Kriegen um Napoleon setzte Beethoven auf Suggestivkraft und starke rhythmische Akzente, die Dirk Kaftan mit dem Augsburger Orchester eindrucksvoll und in fast atemlosem Tempo in den Saal strömen ließ. Die stehenden Ovationen des Publikums galten gleichermaßen Beethoven wie dem leider bald scheidenden Generalmusikdirektor. Dass die Augsburger Sinfoniekonzerte mittlerweile zu einem Geheimtipp geworden und oft ausverkauft sind, ist zu einem großen Teil dessen abwechslungsreicher und frischer Programmgestaltung mit hohem Qualitätsstandard zu verdanken. Auch diesen Brechtfestival-Abend werden die Konzertbesucher in bleibender Erinnerung behalten.



Vielerlei Arten, den Brecht zu beschreiben

Die Eröffnung des Brechtfestivals mit Burghart Klaußner war ein lohnendes Wagnis

Von Frank Heindl

Haben die vier Vorläufer des diesjährigen Brechtfestivals das Publikum „reif gemacht“ für eine tiefer greifende Beschäftigung mit dem Autor? Oder haben die Macher einfach endlich gemerkt, dass sie dem Publikum bisher zu einfältige Kost vorgesetzt hatten – wie in der DAZ immer wieder argumentiert worden ist? Wie auch immer, das Festival 2014 mit intellektueller Feinkost zu beginnen, nicht auf Smalltalk zu setzen, sondern auf Ernsthaftigkeit – dieses Wagnis hat sich ausgezahlt.



Die 20er-Jahre seien „die spannendste, die ästhetisch radikalste Zeit“ Brechts gewesen, hatte Joachim Lang als künstlerischer Leiter in seinem – auch dies ein großer Fortschritt! – kurzen Vorwort behauptet. Und damit auch nur kurz eine Diskussion angeschnitten, die derzeit hinter den Kulissen ausgetragen wird. Denn die 30er, behaupten manche, stünden der vorangehenden Dekade in keiner Weise nach und überragten sie eher. Und das in diesem Jahr vom Theater Augsburg zu Brechts Geburtstag inszenierte Stück „Der gute Mensch von Sezuan“ stamme ohnehin aus den 30ern – auch da gehen die Meinungen auseinander und die Diskussionen münden mitunter in philologische Spitzfindigkeiten. Wohl dem, der die Werkchronologie nicht für das Allerwichtigste im Leben eines Dramatikers hält – und der sich unbefangen in den Eröffnungsabend stürzen konnte.

Die begann mit Burghart Klaußner und dürfte einmal mehr auch an anderen Orten der Republik für das Augsburger Theater Werbung machen. Denn so, wie im vergangenen Jahr Thomas Thiemes „Baal“-Interpretation beim Brechtfestival zum Start einer erfolgreichen Produktion wurde (DAZ berichtete), die mittlerweile an vielen deutschen Theater gastiert hat, könnte es auch mit Klaußners Brecht/Eisler-Abend kommen. Nicht nur Matthias Stötzel, der Klaußner zwischendurch auf dem Klavier begleitete, äußerte anschließend Hoffnungen in dieser Richtung.

Sarkastisch, präzise, gedankenschnell und mit leuchtender Präsenz (mehr …)



Unterstützer­unter­schriften: Gescheiterte BIA erhebt Manipulations­vorwürfe

Laut Wahlamt der Stadt Augsburg hat die Bürgerinitiative Ausländer­stopp BIA nur 378 Unter­stützer­unter­schriften erhalten – 470 wären für die Zulassung zur Kommunal­wahl notwendig gewesen. Jetzt erhebt die BIA Mani­pulations­vorwürfe gegen die Stadt­verwaltung.

"Unterschreiben Sie nicht für die BIA": Grüne Demo vor dem Bürgerbüro (Foto: twitter)

"Unterschreiben Sie nicht für die BIA": Grüne Demo vor dem Bürgerbüro (Foto: Matthias Strobel/twitter)


Die Vorwürfe stützen sich auf die eidesstattliche Versicherung eines Ehepaars, das für die BIA unterzeichnet hat. Gemäß der in einer Pressemitteilung der BIA vom Dienstag zitierten Versicherung sei dem Ehepaar im Bürgerbüro Augsburg-Lechhausen zunächst eine blaue Liste vorgelegt worden. “Da wir aufgrund eines Infozettels wußten, dass die Unterschriftenliste für die BIA fliederfarben (helles lila) ist, erhoben wir Einwand. Zunächst tat die Dame so, als gäbe es eine derartige Liste nicht”, wird das Ehepaar zitiert. Erst nach dem Vorzeigen des Infozettels der BIA hätte die Dame die richtige Liste hervorgeholt und das Ehepaar habe unterschreiben können. “Die Dame tat so, als handele es sich um ein Versehen. Hätten wir jedoch nicht hartnäckig nachgefragt, hätten wir womöglich unwissentlich auf der Liste einer anderen Gruppierung unterschrieben”, habe das Ehepaar weiter versichert, so die BIA.

“Kundgebungen vor dem Bürgerbüro Stadtmitte mit dem Ziel, Unterschriften für die BIA zu verhindern”

Für die BIA stellt sich aufgrund des Vorfalls die Frage, wie oft Bürger, die für die BIA unterschreiben wollten, “auf einer anderen Liste unterschrieben” haben. Auch durch zwei Demos vor dem Bürgerbüro An der Blauen Kappe seien Bürger vom Unterschreiben abgehalten worden. Die BIA räumt in der von ihrem Spitzenkandidaten Manfred Waldukat verantworteten Pressemitteilung allerdings ein, ihren Betrugsverdacht nicht beweisen zu können, “da das Wahlamt der Stadt keinerlei Kontrollmöglichkeiten zulässt”. Auch Versuche, gerichtliche Rechtshilfe zu bekommen, hätten keinen Erfolg gehabt. Vielmehr hätte die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Augsburg die Klage gegen die Stadt Augsburg in einer Weise abgewiesen, “die den Verdacht auf Unregelmäßigkeiten eher noch erhärtete”. Die nicht zur Kommunalwahl zugelassene BIA will sich weiterhin für “ein deutsches Augsburg” engagieren.



“300 Millionen Jahre Holz – Eine Erfolgsgeschichte”

Sonderausstellung im Naturmuseum der Stadt Augsburg

Seit Freitag, 31. Januar, bis Sonntag, 1. Juni 2014 zeigt das Augsburger Naturmuseum auf seiner Sonderausstellungsfläche eine neue Präsentation mit dem Titel “300 Millionen Jahre Holz – Eine Erfolgsgeschichte”.

Fossiles Holz, koniferenartiger Nadelbaum, achatisiert, Madagaskar Afrika, Trias

Fossiles Holz, koniferenartiger Nadelbaum, achatisiert, Madagaskar Afrika, Trias


Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über das vielseitige Thema “Holz”. Dabei wird ein interessanter Bogen von den ersten Nadelgehölzen im Zeitalter des Oberkarbons vor etwa 300 Millionen Jahren über den Ursprung der Laubbäume in der Kreidezeit vor etwa 100 Millionen Jahren bis hin zu den vielfältigen Hölzern der Gegenwart gespannt. Gezeigt werden einmalige Exponate aus den Kollektionen regionaler Privatsammler, ergänzt durch besondere Schaustücke des Naturmuseums. Faszinierende Fossilien, ausgewählte lebende Gewächse, hölzerne Kunstgegenstände, Tast- und Riechobjekte sowie erläuternde Fotos, Abbildungen und Textbeiträge machen die Millionen Jahre andauernde Erfolgsgeschichte des Holzes erlebbar.

Holzkunstwerke des Alltags, Sammlung V. Zimmer

Holzkunstwerke des Alltags, Sammlung V. Zimmer


“300 Millionen Jahre Holz –

Eine Erfolgsgeschichte”




Ausstellung vom 31. Januar bis 1. Juni 2014

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr



Naturmuseum Augsburg

Ludwigstraße 2, Augusta Arcaden, 86152 Augsburg



Ausstellungsgebühr: im Museumseintritt enthalten



www.naturmuseum.augsburg.de


Die Not im Kopf

Warum die Stadt Augsburg beim Sozialticket schlecht aussieht

Kommentar von Siegfried Zagler

Die Stadt Augsburg hat sich auf der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag mit knapper Mehrheit auf ein „Sozialticket“ verständigt, das den größten Teil der sozial bedürftigen Bürger der Stadt Augsburg ausschließt. Von zirka 27.000 auf Arbeitslosengeld und Sozialhilfe angewiesenen Bürgern wurden am vergangenen Donnerstag vom Stadtrat nur zirka 7.000 als Leistungsempfänger für ein Sozialticket herausgeschält. Die „Kunden“ der Jobcenter, also auch Alleinerziehende ohne Anstellung, sind von der Stadt aussortiert worden. Es sei die Aufgabe der Stadt Augsburg, den Haushalt so zu gestalten, dass wir uns ein Sozialticket für alle sozial Bedürftige leisten können, so der Grüne OB-Kandidat Reiner Erben, der sich händeringend gegen ein “diskriminierendes Sozialticket” wehrte und dabei von seinem  Oppositionskollegen und OB-Mitbewerber Stefan Kiefer (SPD) befeuert wurde: „Das, was Sie wollen, ist kein Sozialticket. Ein Sozialticket ist das, was die Armutskonferenz der lokalen Agenda fordert.“ Kiefer meinte mit „Sie“ die Fraktionen der CSU, der CSM und von Pro Augsburg, die an diesem Tag die Mehrheit im Stadtrat hatten.

II

Die Opposition bewertet die „Sozialticketkulisse“ richtig. Bei der vom Stadtrat verabschiedeten Kompromiss-Lösung der CSM darf man weder im formalen noch im politischen Sinn von einem Sozialticket sprechen. Es ist formal falsch von einem „Sozialticket“ zu sprechen, wenn 70 Prozent der sozial bedürftigen Menschen ausgeschlossen werden und das neue Ticket somit nur für einen relativ kleinen Personenkreis gilt. Das vom letzten Stadtrat „ausgehandelte“ Ticket ist kein Sozialticket, sondern ein zusätzliches Tarif-Segment im ohnehin kaum durchschaubaren Preis-Dschungel der Stadtwerke.

III

Im politischen Sinn darf man nicht von einem Sozialticket sprechen, weil es sich nicht um ein Angebot handelt, das der Augsburger Stadtrat aus einer sozialethischen Einsicht heraus getroffen hat, sondern um einen in höchster Eile am Sozialausschuss vorbei getroffenen Kompromiss, der, wie die vorausgehende Debatte erkennbar machte, eine Grenze markiert. Es handelt sich dabei um eine eiserne Grenze, die einen tiefen Riss durch die bundesrepublikanische Gesellschaft zieht. Nach jahrzehntelangen kriegerischen Auseinandersetzungen um den “richtigen” Grenzverlauf ist es ab einem bestimmten Punkt nicht mehr möglich, über den Sinn und Zweck einer Grenze nachzudenken. Dabei gilt für die Geisteswissenschaften in dieser Hinsicht das Gleiche wie für die konkrete Erfahrung: Eine umkämpfte Grenze mit Todesstreifen, Tellerminen und Heckenschützen bedeutet Stillstand, steht also einem Fortschreiten der Zivilgesellschaften im Wege. Am deutlichsten beschrieb OB Kurt Gribl den Status dieser Grenze.

IV

Das Sozialticket gelte nämlich nicht für Lidl- und Aldi-Verkäuferinnen, weshalb die „mit einem dicken Hals durch die Stadt gehen, weil andere alles geschenkt bekommen“, so Kurt Gribl wörtlich. Augsburgs Oberbürgermeister wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es eine erkennbare Differenz zwischen Arbeitenden und Arbeitssuchenden geben muss. Könnten sich Nichtarbeitende beinahe das Gleiche leisten wie im Niedriglohnbereich Beschäftigte, wäre etwas faul im Staate Dänemark, so die Denkungsart des Augsburger Oberbürgermeisters. Eine Welt-Anschauung, die sich nicht nur am Falschen orientiert, sondern auch das Falsche (in diesem Fall den Niedriglohn) als ein unveränderbares Naturgesetz voraussetzt. Der Grundsatz, dass sich Arbeit lohnen müsse, hat als ethische Prämisse in einer Leistungsgesellschaft, deren Statusorientierung an Arbeit und Eigentum ausgerichtet ist, zu gelten. In seiner Arbeit spiegelt und erkennt sich der Mensch und sie erzeugt in einem Rechtsstaat einen Mehrwert, der sich in geschütztes Eigentum verwandeln lässt. Gegen diese schöne knappe Formel wäre schwer ins Feld zu ziehen, wenn sich der Niedriglohnsektor nicht dergestalt nach unten entwickelt hätte, sodass sich ein nicht unwesentlicher Anteil der Vollzeitbeschäftigten ein normales Leben nicht mehr leisten kann. Die Regelsätze für Sozialhilfe haben sich nicht dergestalt erhöht, sodass sie sich den Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor nähern, es ist umgekehrt: Die Niedriglöhne nähern sich den Regelsätzen. Das gilt inzwischen auch für den ersten Arbeitsmarkt. Auf diese dramatische Entwicklung hat der Gesetzgeber reagiert, indem er die Einführung eines Mindestlohnes für notwendig erachtet.

V

Dass die Kommunen durch den von der Agenda 2010 eingeleiteten Niedergang der Sozialpolitik der Bonner Republik stärker belastet werden, ist nichts Neues. In NRW wurden wegen klammer Kassen der Kommunen die Sozialtickets teurer. Im Osten der Republik wurden Sozialtickets wegen knapper Kassen in verschiedenen Kommunen abgelehnt. In Bayern gäbe es dafür noch Gestaltungsspielräume. Auch in Augsburg, wo aber die Mehrheit im Stadtrat ein klares Bekenntnis zu einem Sozialticket nicht geben will. Kurt Gribl hat es mit seiner Kommentierung möglicherweise ungewollt auf den Punkt gebracht: Die Not der Menschen existiert im Kopf. Neid ist eine geistige Not. Das gilt für alle Schichten, und somit auch für Niedriglohnempfänger und finanziell schlecht gestellten Familien, die keine Gelder aus den Sozialkassen ziehen, und dennoch kaum über die Runden kommen. Doch die zuletzt angeführten leiden nicht daran, dass es bestimmten Personen („den Hartzern“) nicht viel schlechter als ihnen selbst zu gehen scheint. Die möglicherweise zu kleine Differenz im Lebensstandard zwischen sozial benachteiligten Gruppen ist ein Scheinproblem. Die Not der sozial Bedürftigen ist eine andere: Sie leiden gemeinsam an einer grob verfassten Stigmatisierung, die darin besteht, dass ihre Konsumfähigkeit nicht ausreicht, um genügend gesellschaftlichen Respekt und Anerkennung einzufahren. Diese gesamtgesellschaftliche Stigmatisierung wird mit einem Sozialticket, das Not und Armut klassifiziert, sogar verschärft. Damit soll gesagt sein, dass ein Sozialticket keinen Sinn macht, wenn es nicht im ideellen Sinn von der Politik verstanden wird. Ein Sozialticket muss von beiden Teilen einer Stadtgesellschaft angenommen werden, also von jenen, die es in Anspruch nehmen könnten und von jenen, die darauf keinen Anspruch haben. Darauf sollte die Politik in ihrem Wirken Wert legen, statt sich hinter Sozialneid-Attitüden zu verschanzen.

Gegen die Not im Kopf hilft nur eine andere, eine tiefere gesellschaftliche Bewertung von Arbeit und Leben. Die politische Kaste hätte auf lokaler Ebene die Möglichkeit, in dieser Hinsicht etwas Grundlegendes zu unternehmen: „Ein ÖPNV ist kein ÖPNV mehr, wenn er für einen großen Teil unserer Stadtgesellschaft zu teuer ist. Das wollen wir nicht. Das werden wir ändern.“ Dass der Augsburger Stadtrat dazu nicht in der Lage ist, ist ein wahres Armutszeugnis.