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SKM Augsburg hilft beim Energiesparen

Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Zeitschaltuhren: Mit diesen Tipps der Stromsparhelfer des SKM Augsburg (Kath. Verband für soziale Dienste e.V.) sind mindestens zehn Prozent Einsparung bei den Strom­kosten drin. Ende August wurde der 1000. Stromspar-Check durchgeführt.

Preisgekröntes Bauzaun-Graffiti "Energie"

Preisgekröntes Bauzaun-Graffiti  "Modernes Feuer" von Andreas Kaiser, Martin-Luther-Platz, 2009


Mittlerweile gibt es den kostenlosen, durch den Deutschen Caritasverband initiierten „Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte” in über 100 Städten und Landkreisen. Bundesweit haben seit Projektstart mehr als 70.000 Haushalte und das Klima vom „Stromspar-Check“ profi­tiert. In Augsburg läuft das Projekt, das durch das Bundes­ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktor­sicherheit und die BMU Klima­schutz­ini­tiative gefördert wird, seit 2009.

Auch die Kommunen profitieren

„Zurzeit sind zwei Stromsparhelfer im Einsatz. Sie ermitteln und analysieren den Energie- und Wasserverbrauch der Haushalte vor Ort, bauen kostenlos Energiesparartikel ein und geben Tipps zur Nutzung sowie zu energieeffizientem Verhalten“, so Kurt Blessing, zuständiger Energieberater des Stromspar-Check-Projektes beim SKM Augsburg. Steigende Strompreise können so wenigstens teilweise aufgefangen werden. Auch die Kommunen profitieren vom Stromspar-Check, da sie die Wasser- und Heizkosten von Hartz IV-Empfängern tragen, ebenso die Umwelt: Langfristig werden mit jedem Check mehr als zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das Projekt soll auch 2013 fortgeführt werden.

Terminvereinbarung beim SKM Augsburg für den kostenlosen Stromspar-Check unter 0821 3178764.



Stabi: SPD-Fraktion fordert abgestimmtes Vorgehen

Die SPD-Stadtratsfraktion hat am 31. August beantragt, die Belange des Maria-Theresia-Gymnasiums (MTG) bei der Verstaatlichung der Staats- und Stadtbibliothek nicht unter den Tisch fallen zu lassen.



“Für das MTG besteht die Jahr­hundert­chance, endlich dringend notwendige Erweiterungs­flächen zu erhalten, um vor allem die unzu­reichenden Pausen- und Frei­flächen zu erweitern, die im Zuge der Neu­bauten stark beschnitten werden mussten. Gerade für die Ganz­tages­klassen ist dieser Freiraum dringend notwendig”, so SPD-Stadtrat Willi Leichtle. Die Ziele des Gymnasiums und die der Staats- und Stadt­bibliothek müssten unter einen Hut gebracht werden.

Im Zug der Verstaat­lichung soll auf dem Bibliotheks­grundstück an der Gutenbergstraße ein Erweite­rungs­bau entstehen. Dieser konkurriert mit dem Bedarf des Gymnasiums an Pausenfläche.

» „Eine Katastrophe für die Stabi“