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So geht Energiewende!

Veranstaltung mit Hans-Josef Fell, MdB in Augsburg

am 22.06.2012, 18 Uhr

im S-Forum, Neue Stadtbücherei, Ernst-Reuter-Platz 1


Die Grüne Stadtratsfraktion veranstaltet im Rahmen der Augsburger Klimawoche am 22.06.2012 um 18.00 Uhr eine Diskussionsveranstaltung mit Hans-Josef Fell, MdB in der Neuen Stadtbücherei. Er ist amtierender energiepolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion und einer der Väter des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. In seinem Vortrag wird Hans-Josef Fell darstellen, wie die Energiewende gelingen kann und was die einzelnen Bürger/-innen dazu beitragen können.

Hans-Josef Fell wird auch auf die Frage eingehen, was die nächsten Schritte sind auf dem Weg zu einer hundertprozentigen Versorgung mit Erneuerbaren Energien. Das beinhaltet politische Maßnahmen ebenso wie das Engagement von Einzelnen. Fraktionsvorsitzender Reiner Erben erhofft sich Impulse, wie die Einbeziehung von den Bürger/-innen gelingen kann: „Die Erfahrungen bei der Planung des Wasserkraftwerks in Hochzoll haben gezeigt, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn alle mitdiskutieren können. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen, die Hans-Josef Fell mitbringen wird.“

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.



Koiner da?

Lesung: Brechts „Geschichten vom Herrn Keuner“ im Zeughaus



v.l.n.r.: Tom Scharnagl, Jochen Schneider, Horst Thieme, Richard Goerlich, Felix Jäckle, Christiane de Santana, Eva Weber, Kurt Gribl, Pia Haertinger. Im Vordergrund: Kurt Idrizovic.

„Koiner da? Doch! Die Brecht-Lesung am Samstagabend in der Toskanischen Säulenhalle war super besucht“, so einer der Vorleser, nämlich OB Kurt Gribl auf seiner Facebook-Seite. Heiter im Ton und ernsthaft in der Haltung präsentierte am vergangenen Samstag im Rahmen der „langen Nacht der Kirchen und Klöster“ eine erlesene Vorleserschaft Brechts Keuner-Geschichten.

Umrahmt von Gemälden und Skulpturen der SKM-Benefiz-Aktion „Künstler helfen Obdachlosen“ lasen neben Horst Thieme, Thomas Scharnagl, Richard Goerlich, Felix Jäckle, Christiane de Santana, Eva Weber auch Oberbürgermeister Kurt Gribl Brechts Keuner-Geschichten vor. Die musikalische Begleitung steuerte Jochen Schneider mit seinem „Klampfentier“ bei. Kurt Idrizovic, der auch die Auswahl der Texte besorgte, moderierte die Veranstaltung vor zirka 100 Zuhörern.



Informationsveranstaltung zum Kraftwerk am Hochablass



Für interessierte Bürger gibt es am heutigen Mittwoch von 17 bis 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Wasserkraftwerk am Hochablass. „Von 17 bis 19 Uhr stehen Planer, Vertreter der Stadtwerke und des Tiefbauamtes beim Kiosk am Hochablass für Fragen zur Verfügung“, wie es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke lapidar heißt.

Foto: Willi Reiser



Ein „Kultur-Rat“ soll gegründet werden

Peter Bommas

Peter Bommas


Das Junge Theater Augsburg unter Federführung von Peter Bommas hat dazu eingeladen, in seinen Räumen die Gründung eines Kultur-Rates zu begehen, womit vorab davon Abstand genommen wird, dass ein Kultur-Beirat gegründet werden soll. Ein Beirat wäre ein städtisches Gremium und müsste sich der Gemeindeordnung und diversen städtischen Auflagen „unterwerfen“.

Der Kultur-Rat werde sich bei allen für seine Mitglieder relevanten kulturellen Belange in der Stadt zu Wort melden und ein Informationsnetzwerk aufbauen an dem jeder partizipieren könne, wie es in der Einladung heißt. „Zur Gründungsveranstaltung und Mitgliedschaft sind alle eingeladen, die am Kulturleben in Augsburg aktiven Anteil haben.“ Die Gründungsversammlung findet am morgigen Donnerstag, 21. Juni ab 18 Uhr im städtischen Kulturhaus Abraxas statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Jürgen Kannler.



Maxstraße: NCSM will andere Stuhlordnung

Der Ärger um die Gestaltungsrichtlinie bezüglich der gastronomischen Außenbestuhlung hat nun zu einem Antrag der neuen Christlich Sozialen Mitte (NCSM) geführt.



Wie mehrfach berichtet hat die neue Stuhlordnung auf den Gehsteigen der Maxstraße für Unmut bei den Gastronomen gesorgt, da offensichtlich weder Gäste noch Kellner mit dieser Gestaltungsvariante zurechtkommen. „Mehrere Gastronomen haben sich nun an die neue CSM-Fraktion gewandt und auf die unzweckmäßige Art der Postierung der Tische und Stühle in der Mitte des Gehweges hingewiesen. Viele Gäste beklagen sich darüber, dass sie nicht mehr wie früher bequem an der an der Hauswand sitzen dürfen, sondern viel zu nahe an den parkenden Autos. Sie fühlen sich massiv durch die Auspuffgase der ankommenden und wegfahrenden Autos gestört und belästigt“, wie es im Antrag heißt. Die NCSM schlägt deshalb vor, dass die Verwaltung alternative Bestuhlungsvarianten in enger Abstimmung mit den betroffenen Gastronomen zu prüfen habe und dem Stadtrat eine geänderte Gestaltungsrichtlinie zur Beschlussfassung vorlegen solle.

Zeichnung: Gestaltungskonzept zum Bebauungsplan Nr. 470 Maximilianstraße