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EM: Warum Joachim Löw ein schlechter Trainer ist

DAZ-Herausgeber Siegfried Zagler über die deutschen Nationalmannschaften und ihre Trainer

Teil III

Stellen Sie sich vor, Sie sind einer der 18.000 Abonnenten der Münchner Philharmoniker, nicht irgend einer, nein, Sie haben ein Sonder-Abo und sind bei jedem Konzert dabei. Sie haben selbst viele Jahrzehnte sehr ambitioniert ein klassisches Instrument gespielt und sind in der Lage, die Perfektion dieses Orchesters in alle Feinheiten hinein zu genießen. Bevor Sie ins Konzert gehen, lesen Sie die Partituren und begeben sich in die Nähe der Schöpfungsakte der Komponisten, besser: Sie versuchen es und Sie sind beinahe jedesmal im Konzertsaal wie vom Blitz getroffen, wenn Sie hören, wie nah Sie an diesem Ort an den Abgrund der Genialität geführt werden. Natürlich ist es unvorstellbar, dass diesen Philharmonikern ein drittklassiger Dirigent vorstehen könnte, doch genau das geschieht. Überraschenderweise fällt das Orchester nicht auseinander und Qualität geht nur in den Spitzen verloren. Manche Feinheiten werden einfach ausgelassen oder mit viel Tempi und mittels ungewöhnlichen, aber eingängigen Verschiebungen überspielt. Das Orchester spielt mit, das Publikum und die Fachpresse auch. Im Lauf der Zeit geht der Glanz des Orchesters ein wenig auf den Dirigenten über. Zwischendurch erreicht das Orchester sogar seine alte Klasse. Nur Sie und ihre Freunde wissen, dass der Dirigent vor seinem Engagement bei den Münchnern Philharmonikern nie über mehrwöchige Dirigate bei diversen Blasorchestern hinauskam.

Und nun stellen Sie sich die deutsche Nationalmannschaft vor – und Bundestrainer Jogi Löw. Von 1999 bis zu seinem „Ruf“ 2004 als Assistenztrainer war Löw wegen Erfolglosigkeit von vier Klubs in Folge gefeuert worden (Karlsruhe, Adanspor, Innsbruck und Austria Wien).

EM 2008: Löw störte nicht weiter (mehr …)



Öffentlicher Infoabend zum neuen Kö

Stadt und Stadtwerke laden am heutigen Mittwoch alle, die sich für den Kö-Umbau interessieren, zu einer Präsentation in den Viermetzhof des Maximilianmuseums ein.

Virtueller Blick vom Manzu-Brunnen auf den Siegerentwurf von Philipp Kochs Büro “atelier pk”

Mit dem Umbau des historischen Umsteigeknotens am Königsplatz leitet Augsburg ein neues Mobilitätszeitalter ein. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Walter werden darüber referieren, welche Rolle der Königsplatz als zentraler Punkt von “projekt augsburg city” spielt.

Weithin sichtbares Signal der neuen Ära im Augsburger ÖPNV wird der neue Kö-Hochbau sein. In den nächsten Monaten entsteht ein modernes Verkehrsbauwerk, dessen Entwurf Philipp Koch, Berliner Architekt und Gewinner des Architekten-Wettbewerbs, persönlich vorstellt.

Infoabend und Präsentation

Mi 13. Juni 2012 um 18 Uhr

Viermetzhof im Maximilianmuseum



Ungewöhnliche Stadtrundfahrt

Der Verein “Tür an Tür” lädt anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums am Samstag zu einer ganz speziellen Stadtrundfahrt ein.



Ziele sind Standorte und Einrichtungen, die mit der Arbeit von “Tür an Tür – miteinander wohnen und leben e.V.” zu tun haben. Der Verein setzt sich seit 20 Jahren dafür ein, die Lebenssituation von Flüchtlingen und Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Unter den acht Zielen sind die staatliche Asylunterkunft Calmbergstraße, das Europadorf in Augsburg/Hochzoll, das Augsburger Fabrikschloss mit seiner Geschichte als eine der größten und schlimmsten Asylunterkünfte der Neunziger Jahre in Bayern, das künftige Integrationshaus in der Wertachstraße und die Vereinszentrale selbst.

Treffpunkt und Abfahrt ist am Samstag, 16. Juni um 15.00 Uhr in der bisherigen Tür an Tür-Zentrale in der Schießgrabenstraße 14. Die Rundfahrt dauert bis ca. 17.30 Uhr. Eine Anmeldung per Telefon oder Mail ist unbedingt bis Donnerstag, 14. Juni um 16.00 Uhr erforderlich.

Kontakt: 0821 90799-0

Mail: verein@tuerantuer.de

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