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Nach Planfeststellung: SPD ermahnt Bahnhofskritiker

Erleichtert über das nun vorliegende Baurecht zum Augsburger Bahnhofsumbau zeigten sich am gestrigen Mittwoch der Vorsitzende der Augsburger SPD-Stadtratsfraktion, Dr. Stefan Kiefer, und der SPD-Bundestagsabgeordnete Heinz Paula.



“Baurecht zum Bahnhofsumbau trotz CSU-Politik, und ganz gewiss nicht wegen ihr”: So ist die gestrige SPD-Pressemitteilung überschrieben. Kiefer erinnert darin an frühere Aussagen von OB Kurt Gribl, dass es sich beim Bahnhof um “eine schlechte Planung” handele. Jetzt verfolge der Oberbürgermeister das gleiche Projekt weiter, “zum Glück für Augsburg”.

Weiter appellieren Kiefer und Paula an die “hartnäckigen” Kritiker, das Projekt, “mit dem Augsburg endlich einen zeitgemäßen öffentlichen Nahverkehr bekommt”, nicht zu gefährden. Insbesondere den Präsidenten des Steuerzahlerbundes, Rolf von Hohenhau, fordern die beiden SPD-Politiker auf, “das Bremserhäuschen zu verlassen”. Es wäre fatal, ein so weit fortgeschrittenes Bauprojekt “mit allen möglichen Tricks” jetzt noch weiter zu verzögern. Wenn der Steuerzahlerbund seine Aufgabe ernst nehme, müsse er nun endlich still halten. Sonst könne er sich die Negativ-Auszeichnung “Fass ohne Boden”, die er so gerne an andere vergebe, als “wahrhaft bodenloser Verschwender von Zeit, Geld und Ressourcen” selbst verleihen.



Kulturhaus abraxas mit neuer Homepage



Mit Bildern, vielen Infos und einem gut sortierten Spielplan mit Suchfunktion präsentiert sich das Kulturhaus abraxas ab sofort im Internet. Neben einem Newsletter steht das Monatsprogramm für Kinder und Erwachsene im pdf-Format zur Verfügung. Das 1995 eröffnete abraxas in der Sommestr. 30 beherbergt Künstlerateliers, eine Ausstellungshalle, die Druckwerkstatt des BBK e.V., das Lokal “Der Rabe” mit Biergarten, Unterrichts- und Bandübungsräume der Musikwerkstatt e.V. und die Studiobühne des Jungen Theaters Augsburg.

» www.abraxas.augsburg.de



In eigener Sache

Gerhard Schmid, Beisitzer im Bezirksvorstand der Augsburger CSU und dort zuständig für Integration/Migration sowie stellvertretender Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Augsburg-West hat uns darauf hingewiesen, dass ein Textteil seiner ersten Pressemitteilung falsch verarbeitet wurde. Das ist zutreffend. Dabei handelte es sich um folgende Passage:

Das sind vor allem Anhänger islamischer und türkischer Gruppen“, so Schmid, der davon ausgeht, dass „Zuwanderer in Deutschland und in Augsburg“ den kulturellen und politischen Wertekanon ihrer Aufnahmegesellschaften nicht teilen und somit „abgeschottet in einer Parallelgesellschaft leben“. Richtig muss es heißen: „Das sind vor allem Anhänger islamischer und türkischer Gruppen“, so Schmid, der davon ausgeht, dass „Zuwanderer in Deutschland und in Augsburg“ den kulturellen und politischen Wertekanon ihrer Aufnahmegesellschaften entweder teilen, oder „abgeschottet in einer Parallelgesellschaft leben“. Dies wurde in den entsprechenden Artikel eingefügt.