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Städtische Werbeaufträge: Regierung von Schwaben bestätigt Verwaltung korrektes Vorgehen

Die Regierung von Schwaben kann bei dem Vorgehen der Stadtverwaltung, aufzuarbeiten, wie viele Aufträge die Stadtregierung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing zwischen 2007 und 2010 vergeben hat und welche Agenturen die Aufträge in welchen Verfahren und mit welchem Auftragsvolumen erhalten haben, keinerlei Regelverstöße erkennen.

Auf dem Prüfstand: Vergabe der städtischen Imagekampagne “Lebe mich” aus dem Jahr 2009

Die Grünen hatten sich beschwert, dass auf ihre Anträge und auf einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag mit der SPD-Fraktion aus dem Jahr 2010 bis heute keine Antwort eingegangen sei. Die Anfrage, welche Agenturen seit Mai 2008 von der Stadt in welcher Höhe beauftragt wurden, hätte innerhalb von drei Monaten beantwortet werden müssen, so die Grünen, die Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl unverblümt verdächtigten, eine unangenehme Diskussion verschleppen zu wollen. Bereits im Vorfeld der Antragsbehandlung hatte die Verwaltung darauf hingewiesen, dass bei dem zu bearbeitenden – inzwischen per Beschluss auf 8 Jahre erweiterten – Zeitraum mit einem erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand zu rechnen sei. Durch Sichtung und Auswertung der entsprechenden Unterlagen wurden bislang mehrere Tausend Datensätze erstellt. Der Abschlussbericht ist für die nächste Sitzung des Organisations- und Personalausschusses im Februar 2012 vorgesehen.

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Tannenwald in der Kundenhalle

Die traditionelle Weihnachtsausstellung der Stadtsparkasse Augsburg fällt in diesem Jahr etwas anders aus.

Zum „Internationalen Jahr der Wälder“ hat sich die Stadtsparkasse nämlich etwas Besonderes einfallen lassen: Im Rahmen eines Wettbewerbs waren Künstler aus der Region aufgerufen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und einen Weihnachtsbaum entsprechend den eigenen Vorstellungen zu schmücken, ohne sonstige Vorgaben. Am 29. November wurden die Preise vergeben.

v.l.: Rolf Settelmeier, Vorstandsvorsitzender Stadtsparkasse Augsburg, Dr. Christof Trepesch, Juryvorsitzender und Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg und die Gewinner vor der Installation "Payback"

v.l.: Rolf Settelmeier, Vorstandsvorsitzender Stadtsparkasse Augsburg, Dr. Christof Trepesch, Juryvorsitzender und Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg und die Gewinner vor der Installation "Payback"


Gewonnen hat die Installation „Payback“, die den Weihnachtsbaum als Sinnbild der modernen, konsumgesteuerten Weihnachtszeit instrumentalisiert. Steffen Hörbrand, Dominik Liebherr und Jakob Nicklbauer ist es gelungen, die Originalität der Idee in einer besonders gelungenen Art und Weise zu präsentieren, so die Begründung der Jury. Den zweiten Preis gewann Maximilian Moritz Prüfer, der mit seiner Arbeit „O immergrüner Tannenbaum“ den pragmatischen Umgang mit dem Lebewesen „Tanne“ thematisiert. Mit dem dritten Preis wurde Herbert Dlouhy ausgezeichnet. Ihm gelang mit seiner Darstellung „Deadline – Tannenduft“ der Spagat zwischen Weihnachten und Kunst.

Die insgesamt zwanzig Arbeiten sind bis 23. Dezember während der Öffnungszeiten der Kundenhalle in der Halderstraße zu besichtigen. Gleichzeitig können die Besucher per Stimmkarte oder online unter www.sska.de den ihrer Meinung nach schönsten Baum küren.