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Ein Lehrstück über den „Wutbürger“

Der Film „Stuttgart 21“ eröffnet die Tage des Unabhängigen Films

Von Frank Heindl

Der Wille, „oben zu bleiben“ einigt in Stuttgart Vertreter aller Berufe, Schichten und Altersstufen. Der Film „Stuttgart 21“ macht nachfühlbar, warum das so ist.

Ein emotionaler Film ist das, sicher. Kein Bemühen um nochmal eine „objektive“ Betrachtung des als „Stuttgart 21“ bekannt gewordenen Megaprojekts der Deutschen Bahn. Nicht nochmal eine Analyse, ob Stuttgart, ob Baden-Württemberg, ob Deutschland schnellere Zugverbindungen und dafür den gigantischen Tunnelbahnhof mitten unter der Stadt brauchen. Sondern eine Dokumentation dessen, was bei denen vorging, die sich mit wachsendem Engagement, wachsender Sorge, wachsender Wut gegen das Projekt aufgelehnt haben.

Die Regisseure Lisa Sperling und Florian Kläger hat sich umgehört unter Demonstranten, hat Bürger, Architekten, Banker vor die Kamera geholt und sie bei den Demonstrationen begleitet. Wer sich bisher mit dem Anliegen der Bahnhofsverhinderer nicht identifizieren konnte, mag möglicherweise nach Sperling/Klägers Film eines Besseren belehrt sein: In der Tat ist das Vorgehen von Politik und Polizei rund um das Bahnhofsprojekt ein Lehrstück über politische Meinungsbildung und vor allem darüber, dass man diese Meinungsbildung nicht mehr so leicht manipulieren kann.

Politische Einfalt, Ignoranz, Beschränktheit

Der Stuttgarter „Wutbürger“ kam spät in die Gänge, aber der Film macht auch klar, wieso das so war: Weil nämlich nach zehn, fünfzehn Jahren Planung plötzlich die Folgen sichtbar wurden. Weil Gebäude verschwanden (der Film zeigt den Beginn sehr eindrucksvoll zunächst im Original, dann im Zeitraffer), weil große, schöne, alte Bäume fielen – und weil die Politik den Widerspruch nicht ernst nahm. Wie der Stuttgarter Oberbürgermeister auf dem Canstatter Volksfest in dümmlichster Manier (und gemeinsam mit der Stuttgarter „Bierkönigin“) dröhnt: „Wir im Ländle, wir sind einfach spitze“ und dann seinen Chef, den Landesvater Stefan Mappus willkommen heißt – man kann die Einfalt, die Ignoranz, die geistige Beschränktheit dieser Politikerkaste nicht fassen, und den tosenden Applaus auch nicht, den der OB von seinen Fans bekommt. Deutlich sympathischer ist da der Ex-Banker, der behauptet, der Umgang mit Steuergeldern sei „etwas vom Heiligsten, was es gibt in der Finanzwelt.“ Man mag das für naiv halten – es zeigt aber sehr deutlich die tiefe Verwurzelung des Stuttgarter Widerstands in einer Bevölkerungsschicht, die nicht irgendein fortschrittsfeindliches Revoluzzertum verteidigt, sondern jene bürgerlichen Ideale, auf denen ihr Staat, ihr „Ländle“ aufgebaut zu sein vorgibt.

Das Nachdenken der Bahnhofsgegner geht weiter – es nutzt sich nicht an den Witzfiguren ab, die sich auf dem Podium abhampeln. Es sei ihr mittlerweile völlig wurscht, konstatiert eine Bürgerin, ob und wie viele Minuten Fahrzeit man mithilfe eines neuen Bahnhofs gewinnen könne – „das ganze Leben ist doch eh schon viel zu schnell!“ Der Ex-Bankvorstand regt sich über die CDU/FDP-Regierung auf („eine Verbindung von Leuten, die grundsätzlich Kapitalinteressen vertreten“), der Regisseur Volker Lösch spricht von der „Zukunftsgestaltung der Gesellschaft.“ Und als schließlich bei den ersten Großdemonstrationen ein Polizist einen Demonstranten auffordert: „Gehen Sie weiter!“, da sind Mut, Wut und verzweifelte, Ohnmachtsfühle so weit gewachsen, dass der Mann cool antwortet: „Nein, ich steh‘ hier!“ Ein anderer ergänzt, das sei „Gemeinschaftskundeunterricht hier! Ich war mal Lehrer – auch Beamter!“

Mappus ist weg – wie geht’s weiter?

Wie es weiterging, ist bekannt: Wasserwerfer gegen Schüler, Reizgas, Verletzte, ein nahezu erblindeter Rentner, der nun auf Hilfe angewiesen ist, nicht mehr alleine einkaufen gehen kann, unzählige Bürger, denen auf diese Weise der Gedanke „jetzt erst recht!“ eingebläut wurde, ein CDU-Innenminister, der vor der Tagesthemen-Kamera flötet, die Landesregierung habe „sehr erfolgreich deeskalierend agiert“ – und dann nochmal der Banker, der die Idee der Schlichtung durch Heiner Geißler wenig sinnvoll fand und prophezeit: „Die Nagelprobe wird die Landtagswahl sein.“ Stefan Mappus, den die Untertitel des Filmes noch als „Ministerpräsident von Baden-Württemberg“ vorstellen, ist von der politischen Bildfläche zunächst verschwunden. Das Zeichen wäre noch deutlicher gewesen, wenn Fukushima nicht gewesen wäre. Aber der Bahnhof steht nun wieder ein wenig zur Disposition. Sperling/Klägers Film trägt dazu bei, dass auch Verhinderungsskeptiker nochmal neu nachdenken können.

„Stuttgart 21“ von Lisa Sperling und Florian Kläger, 75 Minuten, läuft als Eröffnungsfilm der Tage des Unabhängigen Films Augsburg am heutigen Freitag, 1.4.2011 um 20 Uhr im Mephisto. Die Regisseure sind anwesend, ebenso Produzent Peter Rommel. Weitere Vorstellungen am Samstag, 2.4. um 17.15 und 19 Uhr im Thalia.

Mehr Info unter www.lechflimmern.de/filmtage2011.



Von Gundremmingen bis nach Neapel und Kinshasa

„Lust auf Wirklichkeit“ – Filmtage contra Traumfabrik

Von Frank Heindl

Sich einlullen lassen von den – zugegeben: oftmals phantastischen, atemberaubenden, schönen – Ideen der Filmindustrie, das ist die eine Seite des Mediums Film, die eine Möglichkeit des Kulturorts Kino. Es ist auch die profitablere Seite, die mit den meisten Zuschauern, es ist die Sparte, die den Platz auf den Zeitungsseiten für Filmbesprechungen füllt. Aber es gibt noch eine andere Art Kino. „Lust auf Wirklichkeit“ nennen die Tage des Unabhängigen Films Augsburg den Teil des Programms, der sich mit den Widrigkeiten, Absurditäten, Banalitäten, mit dem Hässlichen, Abseitigen, aber auch mit dem Einzigartigen, dem Schönen, dem Echten befasst, mit unserem Alltag, mit der Realität.

„Lust auf Wirklichkeit“: In Bertram Verhaags Film „Gekaufte Wahrheit“ geht es um Gentechnik. Verhaags These: Wir sind längst zu Versuchskaninchen der Konzerne geworden, denn es geht um knallharte Geschäfte und enorme Profitaussichten.

„Lust auf Wirklichkeit“: In Bertram Verhaags Film „Gekaufte Wahrheit“ geht es um Gentechnik. Verhaags These: Wir sind längst zu Versuchskaninchen der Konzerne geworden, denn es geht um knallharte Geschäfte und enorme Profitaussichten.


Realität macht nicht immer Spaß, dafür ist sie aber auch nie einseitig, hat viele Aspekte, bietet immer Stoff zum Nachdenken, zum Lernen. Und der Spaß des Zuschauers findet seinen Ursprung nicht nur in Bildern, sondern auch in der intellektuellen Auseinandersetzung mit ihren Sujets. Die Befürchtung, man müsse sich hier auf dröge Schwarz-Weiß-Dokumentationen einstellen, entbehrt allerdings bei den 16 Filmen, die das Filmfest unter dem Motto „Lust auf Wirklichkeit“ vorstellt, jeder Grundlage. Da ist zum Beispiel die Musik. Sie spielt etwa in John Turturros „Passione“ eine große Rolle. Es geht um Neapel – eine Stadt, in der laut Turturro Pop und Klassik zu einem italienischen „Buena Vista Social Club“ verschmelzen. Eine ganz andere Rolle spielt die Musik in „Benda Bilili“ aus der Republik Kongo. Für die Straßenkinder, die in der Hauptstadt Kinshasa Musik machen, ist das nicht nur Broterwerb, sondern Flucht und Befreiung aus einer tristen Welt voller Armut und Zerstörung. Sie spielen auf uralten oder selbstgebauten Instrumenten. Mag uns Turturros Neapel schon als fremdartige südliche Metropole vorkommen – Kinshasa, seine Musik und seine Kinder sind im europäischen Kontext kaum denk- und vorstellbar. „Lust auf Wirklichkeit“ bedeutet hier auch Neugier auf fremde Welten, die trotz Globalisierung und Informationsgesellschaft unendlich weit von der unsrigen entfernt scheinen.

Künstler und Koma, Atomkraft und Glücksversprechen

Auch die Welten von Künstlern und Schriftstellern sind der unseren fremd, wenn nicht gar entgegengesetzt. Ein Typ wie Tom Kummer spielt da eine besondere Rolle – er hat der Medienwelt nicht nur den Spiegel vorgehalten, sondern sie auch schlichtweg betrogen. Kummer belieferte jahrelang die deutsche Presse mit tollen Reportagen und Interviews. Die Redaktionen erhielten, was sie sich wünschten, die Leser bekamen zu lesen, was sie hören wollten. Der Haken daran: Kummers Texte waren genial – erfunden. Klar, dass das ein Skandal war, klar, dass Kummer in der Medienwelt verfemt war, als dann alles aufgeflogen war. Gut, dass das Thema in Miklós Gimes‘ nun im Kino auftaucht – denn auch hier geht es ja um „nachempfundene“ Wirklichkeit, um den schmalen Grat zwischen Wahrheit und Illusion, zwischen Lüge und Erkenntnis. Der Regisseur von „Bad Boy Kummer“ wird in Augsburg selbst über seinen Film Auskunft geben. Ebenso wie Christoph Rüterl, der Regisseur einer Filmcollage über den Dichter, Filmemacher und Schriftsteller Thomas Brasch, die vor kurzem auf der Berlinale uraufgeführt wurde. „Brasch – das Wünschen und das Fürchten“ heißt der Film.

Lust auf Wirklichkeit? Larissa Trueby kümmert sich um die Lust aufs Glück im ausufernden Markt der Ratgeberliteratur. „Glücksformeln“ sei „ein kluger Film über kleine und große Weisheiten“, behauptet das Programmheft. Vielleicht geht es hier ja auch um einen gewissen Gegensatz zwischen Glücksstreben und Wirklichkeit. Alle Filme des Programms „Lust auf Wirklichkeit“ aufzuzählen, ginge zu weit. Thematisch sind sie weit gestreut: Um Atomkraft geht es in „Unter Kontrolle“, gedreht unter anderem im AKW Gundremmingen und erschreckend aktuell – ein Thema, bei dem einem womöglich die Lust auf die Realität verloren gehen könnte. „Verborgen in Schnuttenbach“ widmet sich der Kriegsvergangenheit in einem kleinen schwäbischen Dorf, dessen Bewohner sich an ein Lager für Zwangsarbeiter erinnern. Dass Wirklichkeit trotz aller Authentizitätsansprüche ein subjektives Kriterium ist, kann man schließlich in „Zwischen Welten“ erfahren. Regisseur Marc Haenecke – auch er zu Gast auf dem Filmfest – hat im Klinikum Augsburg und im Therapiezentrum Burgau gedreht und Menschen beobachtet, die aus dem künstlichen Koma erwachten. Sie haben einen speziellen Blick darauf, wo die Wirklichkeit anfängt, aufhört, weitergeht. Ein intensiver Blick in eine unbekannte Welt – vielleicht schon ein wenig jenseits unserer „Wirklichkeit“, sicher aber hochspannend für offene Augen mit Lust am Sehen.



In Gedenken an die Opfer von Japan: Konzert in der Synagoge

Am Samstag, 2. April findet in der Augsburger Synagoge ein außergewöhnliches Konzert statt.

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan rezitiert eine Auswahl alter Psalmen. Prof. Julius Berger spielt seine Celloübertragungen traditioneller synagogaler Weisen. Die Aussagekraft biblischer Texte, verbunden mit der Aura der Musik, ist dem Gedenken an die Opfer des Erdbebens in Japan gewidmet.

Veranstalter sind die Universität Augsburg und das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität (LMZ) in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg. „Ich schrie ‚Hilfe! … Gnade!'“, eine Textstelle aus einem der ausgewählten Psalmen, ist das Ereignis betitelt. Die Rezitation der jeweiligen Psalmen wird von alter synagogaler Musik eingeleitet und mit den Texten verbunden. Eingerahmt wird das Kernstück des Programms, die Psalmen-Vorträge, durch Cello-Werke von Ernest Bloch und Sofia Gubaidulina. Zugrunde liegen dabei die Übertragungen der Psalmen aus dem Hebräischen von Arnold Stadler. Stadler hat eine Auswahl der über 3000 Jahre alten Hymnen-, Preis-, Dank- und Klagelieder aus dem Alten Testament unter dem Titel „Die Menschen lügen. Alle“ (Psalm 116) übersetzt und herausgebracht. Der Eintritt ist frei.

„Ich schrie ‚Hilfe … Gnade!‘“

Stunde des Gedenkens an die Opfer von Japan mit Musik und Psalmen.

Samstag, 2. April 2011, 20.45 Uhr

Synagoge Augsburg,

Halderstraße 6-8

Einlass ab 20.15 Uhr.



Viel Lärm um nichts

Von Siegfried Zagler

Die parteipolitische Auseinandersetzung um die Neubesetzung einer Juristenstelle im Ordnungsreferat hat Züge einer Schlammschlacht angenommen, die in dieser Emotionalität und Schärfe keine Vorbilder kennt. Am Ende – nur soviel soll zum ersten Akt gesagt sein – wird es wohl keine Gewinner, sondern nur Verlierer geben.

Die DAZ wird den Streit, der aus Shakespeares Feder geflossen sein könnte, aufmerksam verfolgen und bewerten, doch vorerst wollen wir unsere Leser mit den unbearbeiteten Dokumenten der Protagonisten versorgen. „Die Wahrheit kann man nicht beschreiben, sondern nur erfinden“, so ein gewisser Max Frisch. Es sei denn, man wäre in der Lage, die ganze Wahrheit zu sagen, würde Nicholas Ray hinzufügen.

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„Unwürdiges Niveau“

Offener Brief der CSU/Pro Augsburg Regierungskoalition an Stefan Kiefer (SPD)

Sehr geehrter Fraktionsvorsitzender Herr Dr. Kiefer,

die in der Berichterstattung „Vertrackte Familienbande“ in der Augsburger Allgemeinen am 29.03.2011 von Ihnen zitierten Äußerungen werden seitens der Stadtratsfraktionen CSU und Pro Augsburg aufs schärfste verurteilt.

Noch in der AZ-Ausgabe am 24.03.2011 bringen Sie sich für das Amt eines Oberbürgermeisters und damit Chef der Verwaltung ins Gespräch.

Mit Ihren Äußerungen disqualifizieren Sie sich selbst. Ein Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung hat eine außerordentlich verantwortungsvolle Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern. Aber auch jeder einzelne Stadtrat – ob Mitglied im Personalausschuss oder nicht – muss sich streng an die in Personalsachen geltenden Verpflichtungen im Umgang mit vertraulichen Daten halten. Durch Ihre Kommentierung werden die beiden Bewerberinnen für die Juristenstelle beim Ordnungsreferat menschlich und in ihrem beruflichen Werdegang dauerhaft beschädigt. Uns ist aus unserer langen Tätigkeit im Stadtrat nicht bekannt, dass jemals Examensnoten von Bewerbern für städtische Stellen von Stadtratsmitgliedern öffentlich kommuniziert, bzw. bewertet worden sind.

Solch einen Vertrauensmissbrauch haben die Städtische Verwaltung und ihre Mitarbeiter nicht verdient. Ein solcher Vorgang widerspricht nicht nur in der Verwaltung sondern auch in der freien Wirtschaft jeglicher guter Sitten und lässt erhebliche Zweifel an der gebotenen menschlichen Wertschätzung von Mitarbeitern, bzw. Stellenbewerbern aufkommen.

Eine Entschuldigung Ihrerseits würde vielleicht menschlich bei den Betroffenen noch etwas retten. Ihr Verbaler Rundumschlag hat jedoch leider ein Niveau erreicht, das dieser Stadt und ihrem Stadtrat nicht würdig ist.

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„Gehässige Missgunst“

Stellungnahme von OB Kurt Gribl über die Pressestelle der Stadt Augsburg zur Berichterstattung der Augsburger Allgemeinen vom gestrigen Donnerstag, in der die Mitwirkung seiner der Lebensgefährtin beim Informations- und Imageprojekt Augsburg City kritisch berichtet und kommentiert wird:

„Meine Partnerin hat weder durch die Stadt, noch durch die Stadtwerke Augsburg einen Auftrag erhalten. Die unterschwelligen Andeutungen, es würden Aufträge verschoben, weise ich zurück.

Frau Einfalt ist eine eigenständige und selbständige Persönlichkeit. Sie übt ihren Beruf seit Jahrzehnten in Augsburg aus und war seit jeher über Auftrag gebende Agenturen unter anderem auch in Projekten der Stadt und der Stadtwerke engagiert. Die eigenständige Berufsausübung meiner Partnerin wird von mir wie auch von vielen anderen geschätzt und respektiert. Ich halte es für selbstverständlich, dass meine Lebensgefährtin durch mein Amt als OB keinen Vorteil erlangen darf. Für ebenso selbstverständlich halte ich es, dass ihr daraus auch kein Nachteil entstehen darf. Sie muss und darf in der Lage sein, ihren Beruf auszuüben!

Über die Mitwirkung von Frau Einfalt bei Projekten ihres Auftraggebers, hier team m&m, entscheidet sie ausschließlich selbst. Das gilt auch und gerade für das Projekt Augsburg City. Ich selbst habe weder auf ihre Einbindung in das Projekt Einfluss genommen, oder dies gar entschieden. Noch werde ich mir anmaßen, über ihre weitere Tätigkeit zu entscheiden. Dies wäre nicht nur eine Missachtung ihrer eigenen Persönlichkeit, sondern ein demütiger Verrat an bewiesenen Leistungen. Für wen und unter welchen Umständen meine Lebenspartnerin arbeitet, entscheidet sie daher weiterhin selbst und in Abstimmung mit ihrem Auftraggeber.

Sollte sich Frau Einfalt daher entscheiden, nicht mehr beim Projekt Augsburg City weiter zu arbeiten, würde gehässige Missgunst dazu führen, dass das Projekt qualitativ unter seinen Möglichkeiten bleibt – zum Nachteil der Stadt.

Meine Partnerin liebe ich nicht nur als bezaubernde Frau, sondern weil es keinen anderen Menschen gibt, der im Denken und Tun mit so wunderbaren Eigenschaften begabt ist: gebildet, klug, strategisch, gesellschaftspolitisch versiert, empathisch und vor allem menschenfreundlich. Grund genug für mich, dankbar und für die Bewältigung meiner Aufgaben zuversichtlich zu sein. Anlass genug, für missgünstige Zeitgenossen des politischen Lebens, ängstlich zu sein.“

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» Gribl: Schwere Geschütze gegen Kiefer



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