Wendejahre
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Jugendalkoholismus: Info-Karte 2009 der Kommunalen Jugendarbeit wird verteilt

Sozialreferent Max Weinkamm stellte heute die Info-Karte 2009 der Kommunalen Jugendarbeit vor. Es handelt sich um ein Faltkärtchen, das Taschenkalender und nützlicher Ratgeber in einem ist. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie in der Blücherstraße 90, kurz „Koja“ wie „Kommunale Jugendarbeit“, gibt die Info-Karte heraus. Hervorgegangen ist die Karte aus dem Anfang der 90er Jahre erstmals an Schulen verteilten Ferienkalender. Schwerpunkt ist dieses Jahr die Alkoholproblematik. Unter dem Titel „b(e)reit? Extremer Alkoholkonsum hat Folgen“ will die Info-Karte ihre Nutzer für das Problem des Jugendalkoholismus sensibilisieren und vorbeugen helfen. Neben einem Jahreskalender mit Ferienzeiten, Terminen der Jugendarbeit und kompakten Informationen über das Jugendschutzgesetz sind auch Rufnummern für Not- und Krisenfälle sowie von Hilfseinrichtungen wie etwa der Drogenberatung aufgeführt. Die Info-Karte mit einer Auflage von 30.000 Stück wird an alle Schülerinnen und Schüler in Augsburg bis zur Klassenstufe zehn und darüber hinaus an die 11. Klassen der Berufsschulen verteilt.



EADS Augsburg: Beschäftigungsgarantie bis 2013

Für die IG Metall ist die Einigung über die sozialen Bedingungen bei der Ausgliederung der Werke Varel, Nordenham und Augsburg aus dem EADS-Konzern ein voller Erfolg. Die drei Werke sollen zum 1. Januar 2009 in die Premium Aerotec GmbH übergehen.

„“Uns ist es gelungen, den Angriff auf tarifliche bzw. soziale Besitzstände abzuwehren“, so der Betriebsrat des EADS Werkes in Augsburg. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis zum 31. Dezember 2013 ausgeschlossen. In den Verhandlungen wurden außerdem Arbeitspakete definiert und zugesagt. Ferner wurden weitere Investitionen vereinbart und damit neue Standort- und Beschäftigungsperspektiven eröffnet. Der Beitrag der Arbeitnehmer soll durch mehr Effizienz und eine höhere Produktivität erbracht werden. Dieser Kompromiss war nur durch die breite Unterstützung der Belegschaften aller drei Werke möglich, so Jürgen Kerner, Augsburgs IG-Metall-Chef. Die Verhandlungen waren von Protestaktionen der Beschäftigten begleitet worden. In Augsburg waren vergangene Woche 2000 Mitarbeiter geschlossen ihrem Arbeitsplatz ferngeblieben. „Kein Zeichen gegen das neue Unternehmen Premium Aerotec. Die Arbeitnehmer wollen aber deutlich machen, dass sie erst bereit sind, den Weg mitzugehen, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen passen“, betonte Kerner. Seinem Arbeitsplatz fernzubleiben, sei eine Gewissensentscheidung jedes einzelnen Arbeitnehmers gewesen. Einen Aufruf durch den Betriebsrat oder die IG Metall habe es nicht gegeben.



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