Neujahrs-Empfang der CSU: volles Haus dank Seehofer
735 Besucher folgten gestern der Einladung der CSU zum Neujahrsempfang ins Augsburger Rathaus. Nur knapp 500 fanden einen Sitzplatz, der Rest musste stehen. Ein gut aufgelegter Horst Seehofer entschädigte das Publikum für die Unbequemlichkeiten.
Zuvor ließ OB Kurt Gribl in einer energisch vorgetragenen Rede das Jahr 2009 Revue passieren. Es sei nicht nötig, das vergangene Jahr aus Krisensicht zu betrachten, begann Gribl selbstbewusst. Man habe mit der jahrelangen Stagnation in Augsburg aufgeräumt und viel vorangebracht. Als Beispiele nannte Gribl die Messe mit neuer Halle und Messechef, den Umbau des Curt-Frenzel-Stadions, das Jahrhundertprojekt Mobilitätsdrehscheibe und die Schul- und Kindergartensanierungen.
2009 auch privat erfolgreich: der OB und seine neue Partnerin Sigrid Einfalt
Wo in der Vergangenheit nie eine ganzheitliche Handschrift erkennbar gewesen sei, habe man jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt: bei der Stadtentwicklung durch den Ideenwettbewerb, bei der Maximilianstraße, der Kongresshalle und beim Klinikum. Für 2010 gab der OB das Motto “Wünschenswertes von Notwendigem trennen” aus. Man müsse “das leisten was machbar ist”, der Korridor sei schmal, trotzdem werde man den Kopf nicht hängen lassen.
Seehofers teure Augsburg-Besuche