Die Augsburger Zeitung

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DAZ-Archiv vom 7. September 2009 • www.daz-augsburg.de

Stadtwerke versüßen den Abschied von der Glühlampe

Tausende Augsburger nutzten am Samstag die Gelegenheit, auf dem Rathausplatz kostenlos eine Glühbirne gegen eine moderne Energiesparlampe zu tauschen und sich zu den neuen Strom sparenden Leuchtmitteln zu informieren.

“Die EU hat die Glühlampe verboten”, heißt es seit 1. September vereinfachend. Tatsächlich hat die EU Minimalanforderungen an die Energie-Effizienz von Haushaltslampen festgelegt. Diese Anforderungen sind mit der “guten alten” Glühbirne nicht mehr zu erfüllen. Deshalb müssen seit dem 1. September 2009 die Glühlampen schrittweise aus den Regalen verschwinden. An ihre Stelle werden Energiesparlampen treten.

Insgesamt 3.000 Stück der modernen Leuchtmittel stellten die Stadtwerke Augsburg im Rahmen der Aktion “Stromdiät - runter mit den KILOwattS” am Samstag gratis zur Verfügung - im Austausch gegen Glühbirnen. Die Augsburger nutzten das Angebot ausgiebig. Nach eineinhalb Stunden waren bereits über tausend Glühbirnen in die riesige Entsorgungsbox auf dem Rathausplatz gewandert.

Eine Lampe pro Person: Bianca Weitkus (Mitte) von den Stadtwerken tauschte Neu gegen Alt


Verwaltungsgericht Augsburg bestätigt Ausstellungsverbot für “Schwebenden Akt”

In einer Eilentscheidung vom 4. September 2009 hat das VG Augsburg das für sofort vollziehbar erklärte und mit einer Zwangsgeldandrohung versehene Verbot der Stadt Augsburg vom 27. August bestätigt, das Exponat “Schwebender Akt” in der Ausstellung Körperwelten öffentlich zu zeigen.

Ebenso wurde die Untersagung der Stadt, der Ausstellung weitere Exponate hinzuzufügen, die offen den Geschlechtsverkehr [...]

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Flügel tragen das Verbot

Kommentar von Maja Silvia Steiner

Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen hat das Verwaltungsgericht Augsburg eine Entscheidung der Stadt Augsburg zum Verbot der Ausstellung eines Geschlechtsaktes im Rahmen der Körperweltenschau “Eine Herzenssache” bestätigt. Erneut wurde jedoch keine Bewertung dahingehend vorgenommen, ob die Darstellung eines Geschlechtsaktes durch Tote deren postmortale Menschenwürde tatsächlich verletze und deshalb von [...]

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