Die Augsburger Zeitung

DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur

Dienstag, 18.6.2013 • Nr. 169 • Jahrgang 5 • www.daz-augsburg.de
Bei den Artikeln in dieser Rubrik handelt es sich nicht um redaktionelle Inhalte der DAZ, sondern um Anzeigen im Sinn des Artikels 9 Bayerisches Pressegesetz. Die Texte geben ausschließlich die Meinung des Verfassers bzw. der Verfasserin wieder.

Internationaler Tag gegen Homophobie – Homophobie ist heilbar

Erst am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwas längst Überfälliges! Nämlich Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der sich alle Mitgliedsstaaten verpflichtet fühlen sollten.

Frederik Hintermayr, Bezirkstagskandidat der LINKEN erklärt hierzu:

„Solange wir hier in Europa noch immer Menschen­rechte für nicht ausschließlich hetero­sexuelle Menschen einklagen müssen, solange Meinungs- und Versammlungs­freiheit noch nicht für alle Menschen gewährleistet sind, solange in Afghanistan und in Teilen Nigerias Menschen gefoltert und getötet werden, weil sie Menschen des gleichen Geschlechts lieben, solange hier in Deutschland häufig noch suggeriert wird, dass die Familie aus Mama, Papa und Kind bestehen muss, und homo­sexuellen Paaren das Adoptions­recht verwehrt wird, solange „schwul“ an unseren Schulen immer noch ein beliebtes Schimpfwort ist. Solange ist und bleibt der Kampf gegen Homophobie ein fundamentaler Bestandteil unserer Arbeit!“


17,8 Prozent der Beschäftigten in Augsburg arbeiten zu Niedriglöhnen - DIE LINKE fordert Mindestlohn von 10 Euro

Ausbreitung von Niedriglöhnen beenden

17,8 Prozent der Vollzeit­beschäftigten in Augsburg erhalten einen Niedriglohn von weniger als 1.802 Euro. 1.604 sozialver­sicherungs­pflichtig beschäftigte Augsburger beziehen Hartz IV-Leistungen, weil ihr Lohn nicht zum Leben reicht.

Otto Hutter, Vorsitzender der Augsburger LINKEN, erklärt, warum die Ausbreitung von Niedrig­löhnen beendet werden muss und ein Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde längst überfällig ist.

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Der Druck muss raus!

Der Druck muss raus!

Krankenhäuser stehen unter Druck, die medizinische Versorgung wird rationiert, die Beschäftigten sind von Burn-Out gefährdet: Die Pflegekräfte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit für weniger Geld versorgen.

Frederik Hintermayr zum Kampf der LINKEN und der Gewerkschaften für bessere Arbeitsbedingungen, weniger Stress und bessere Bezahlung.

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Für Respekt und Toleranz – Auf ins Bierzelt zum ROSA-Montag

Für Respekt und Toleranz – Auf ins Bierzelt zum ROSA-Montag

Pünktlich zum Augsburger Osterplärrer findet am Montag, 08. April ab 18.30 Uhr wieder der RosaMontag, der Partyabend für Gays, Lesbians & Friends im Schaller-Festzelt statt.

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Weder frei noch wild!

Weder frei noch wild!

Die Musiker der Rockband „Jennifer Rostock“ um Jennifer Weist sind zur Zeit massiven Angriffen ausgesetzt, weil sie sich klar gegen T-Shirts der in rechtsextremen Kreisen beliebten Band FREI.WILD auf ihren Konzerten ausgesprochen haben.

Ein Statement für die Linksjugend Augsburg von Frederik Hintermayr, Bezirkstagskandidat der LINKEN in Augsburg.

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Tram durch die Maxstraße - Eine Straßenbahn für die Bürger!

Eine Straßenbahn für die Bürger!

DIE LINKE begrüßt die Ablehnung des Vorschlags von Referentin Weber und Stadtwerkechef Walter zur Streichung einer Tram durch die Maxstraße im Wirtschaftsausschuss.

Warum der Vorstoß von Stadtverwaltung und Stadtwerken ein dreister Affront gegen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Selbstverwaltung durch den Augsburger Stadtrat ist, erläutern Alexander Süßmair und Benjamin Clamroth.

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Schluss mit der Hetze gegen Harz-IV-Betroffene – gute Arbeit statt Schikane!

Schluss mit der Hetze gegen Harz-IV-Betroffene

In diffamierenden Schlagzeilen konnte man in den letzten Wochen von Sanktionen in Rekordmenge bzw. von mehr als einer Million Hartz-IV-Sanktionen lesen. Wenn überhaupt, dann erfuhr man erst im weiteren Text, dass gegen 96,8 Prozent der 4,35 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher keine Sanktionen verhängt wurden, weil sie sich an die Gesetze hielten.

Warum Hartz IV grundsätzlich diskriminierend und entwürdigend ist und wir eine sanktionsfreie Mindestsicherung brauchen, erläutert MdB Alexander Süßmair.

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Nachlese Europäischer Aktionstag am 14. November in Augsburg

Europäischer Aktionstag am 14. November in Augsburg

Seit Jahren kritisieren Gewerkschaften und DIE LINKE die brutale Kürzungspolitik in Europa. Einschnitte in Löhne und Renten führen zu Armut. Das Spardiktat würgt das Wachstum ab. Für den 14. November 2012 rief der Europäische Gewerkschaftsbund EGB zum internationalen Aktionstag auf.

In der Arbeiterstadt Augsburg war es DIE LINKE, die zum internationalen Aktionstag eine Kundgebung anmeldete. Vom DGB, den Einzelgewerkschaften, SPD und Grünen keine Spur. Eine Nachlese von Otto Hutter.

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Bayern lehnt Rehabilitierung von §175-Opfern ab!

Bayern lehnt Rehabilitierung von §175-Opfern ab!

Am Mittwoch hat der bayerische Landtag den SPD-Antrag zur Rehabilitierung der nach Paragraf 175 des Strafgesetzbuches verurteilten schwulen Männer in Bayern abgelehnt. Eine Erklärung dazu von Frederik Hintermayr, Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN in Bayern.

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Phantasie an die Macht

Phantasie an die Macht

Kulturreferent Peter Grab hat bei der Erstel­lung des Wirtschafts­plans des Theaters dessen Kauf­männischen Direktor eine erhöhte Zuwen­dung des Frei­staats von 640.000 Euro hinein­schreiben lassen, ohne die der Etat bei weitem nicht ausge­glichen wäre. Der Frei­staat wusste aber nichts von seinem “Glück” und hat bis heute keine Bereit­schaft für eine Erhöhung gezeigt.

Warum “Die Linke” im Stadtrat den Wirt­schafts­plan des Theaters sonst noch abgelehnt hat, erklärt Stadtrat Benjamin Clamroth.

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Vorhang zu – viele Fragen offen!

Vorhang zu – viele Fragen offen!

Die Sitzung des Kulturausschusses am 31. Juli wurde dramatisch. Ausgangspunkt der Diskussionen war der Antrag der Grünen zum Defizit des diesjährigen Brechtfestivals, sowie Anfragen der Linken.

Die Stadträte Alexander Süßmair und Benjamin Clamroth nehmen umfangreich Stellung zum unsouveränen Umgang des Festivalleiters Dr. Joachim Lang mit der Kritik an seiner Arbeit.

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Welche Strategie?

Welche Strategie?

“Die Strategie geht diesmal auf”, jubelte die Augsburger Allgemeine am 23. Juli. Und sie meinte damit die Strategie des Ordnungsreferenten Volker Ullrich (CSU), der (wie in Landsberg und Bobingen auch) den Aufmarsch von etwa 25 Neonazis möglichst unauffällig über die Bühne gehen ließ.

Dass aber vielleicht auch die Nazis jubeln, weil diesmal ihre Strategie aufgegangen ist, erklärt Wolfgang Walter.

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Augsburg für alle Augsburger!

Augsburg für alle Augsburger!

Augsburgs Kämmerer Hermann Weber beklagte kürzlich die Abwanderung wohlhabender Einkommensteuerzahler ins Umland und will mit der Ausweisung von Einfamilienhausflächen gegensteuern.

Warum es den Armen noch schlechter und den Wohlhabenden noch besser als ohnehin gehen würde, wenn Finanzreferenten allein über die Stadtentwicklung entscheiden könnten, erklärt Wolfgang Walter.

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